Rettet den Boden!
Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen

Die Böden unter unseren Füßen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten.

ISBN 978-3-86489-242-4 2019 24,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Florian Schwinn fordert dringend, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken - dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den Füßen.

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Website: rettetdenboden.de

Auszug

Die Böden unter unseren Füßen sind unsere Lebensgrundlage. Wir leben auf und von ihnen. Ein Millimeter fruchtbarer Boden kann dreihundert Jahre zum Aufbau benötigen. Waren die Landwirte vor der Industrialisierung noch darauf angewiesen, Humus aufzubauen, um die Böden lebendig zu erhalten, nutzt die moderne Landwirtschaftsindustrie den Boden nur noch als bloßes Substrat, in das die Überproduktion von Exkrementen der industriellen Fleischfabrikation als Dünger eingebracht wird. Die Gesundheit der Böden und der Menschen, die seine Früchte täglich essen, ist dabei vollkommen aus dem Blick geraten. Florian Schwinn fordert in seinem Buch „Rettet den Boden!“ dringend, eine Humuswende zur Rettung der Böden einzuleiten. Denn wenn die Böden erst einmal abgetötet sind, brauchen wir nicht mehr umzudenken – dann verliert auch die biologische Landwirtschaft der Zukunft den Boden unter den Füßen. Nachdenkseiten 22.08.2019

Rezensionen 

Wir müssen um das Leben unter unseren Füßen kämpfen, damit nicht alles Leben auf der Erde in Gefahr gerät: In dem Pariser Übereinkommen zum Schutz des Klimas 2015 haben sich die Staaten auf ein Vier-Promille-Ziel geeinigt: Diese Menge an Humus sollten jedes Jahr in den Böden der Länder aufgebaut werden. Das ist eines der wirksamsten Mittel gegen den Klimawandel. Der Boden ist nicht einfach nur ein Substrat, in das wir unsere Nahrung einpflanzen; er ist ein ganz besonderer Lebensraum, von dessen Wohlergehen auch das aller anderen Arten auf diesem Planeten abhängt. Florian Schwinn thematisiert dies in seinem Buch „Rettet den Boden! — Warum wir um das Leben unter unseren Füßen kämpfen müssen“. Von Felix Feistel MANOVA 28.08.2019

Autoreninfos

Florian Schwinn (* 1954) ist Journalist, Blogger und Podcaster. Er hat für Print und Hörfunk gearbeitet, Radiofeature produziert und moderierte beim Hessischen Rundfunk die mehrfach ausgezeichnete Radiosendung »Der Tag«. Seit vielen Jahren bearbeitet er Umwelt- und Landwirtschaftsthemen und kümmert sich um den Schutz der natürlichen Ressourcen und unser zwiespältiges Verhältnis zu den anderen Tieren.

Wikipedia (DE): Florian Schwinn  |  Website I: florianschwinn.de  |  Website II: rettetdenboden.de

Autoren

Erstellt: 19.06.2019 - 06:58  |  Geändert: 28.02.2026 - 17:07