Nichts ist jemals vollendet
Die Autobiografie
Dass Avi Primor 2013 gemeinsam mit dem Palästinenser Abdallah Frangi mit dem Friedenspreis der Stadt Osnabrück ausgezeichnet wurde, ist kein Zufall. Längst ist Primor für sein Engagement für die Aussöhnung zwischen Israel und Deutschland bekannt.
Sein Einsatz ist nicht selbstverständlich: Nur durch Zufall entging seine Mutter dem Holocaust. Aussöhnung auch zwischen Israelis und Palästinensern: Mit seiner Art, Missstände im Umgang mit den Palästinensern offen anzusprechen, machte er sich in seiner Heimat Israel nicht nur Freunde. Hier erzählt Avi Primor von seiner Arbeit als Botschafter Israels und davon, was ihn zu dem Brückenbauer machte, als der er heute gewürdigt wird.
Rezension
Schräg und historisch unhaltbar: In seiner Autobiografie zeigt sich der israelische Ex-Botschafter in Deutschland, Avi Primor, einmal mehr als Diplomat. Aber auch als Propaganda-Profi. Irritierend sind geschichtsklitternde Betrachtungen der israelischen Geschichte – insbesondere der Kriege des Landes. Von Von Birgit Kaspar Deutschlandfunk 14.02.2015
Pressenotizen Perlentaucher