»Während die Welt brennt, kann man nicht dasitzen und seinen Nabel betrachten«
Erinnerungen
Sie gilt als eine der bekanntesten lateinamerikanischen Psychoanalytikerinnen, in Europa ist sie heute nahezu unbekannt. Ein Glück, dass Marie »Mimi« Langer ihre Erinnerungen an ihr aufregendes Leben selbst aufgeschrieben hat und wir so eine außergewöhnliche Frau wiederentdecken können.
1910 in eine wohlhabende und moderne jüdische Familie geboren, geht sie rasch ihren eigenen Weg: zunächst in die fortschrittliche Schwarzwaldschule, dann auf die Universität, um Medizin zu studieren. Bereits 1933 tritt sie in die Kommunistische Partei Österreichs ein, 1936 schließt sie sich in Spanien den Internationalen Brigaden an und emigriert schließlich nach Südamerika, wo ihr Leben keineswegs ruhiger wird.
Fesselnd und anhand zahlreicher Anekdoten plaudert Marie Langer in ihren »Erinnerungen« über ihre Kindheit und Jugend in Wien, ihre Familie, ihren Werdegang als Ärztin und Analytikerin, das politische Engagement nicht nur im Spanischen Bürgerkrieg und ihr Ankommen in Lateinamerika.
Mit einem Vorwort der Herausgeberin Ulrike Schmitzer.
Pressestimmen
»Wien hat früh viele Frauen gesehen, die ihrer Zeit voraus waren und noch immer Vorbild für die unsre sind. Marie Langer gehört unbedingt zu ihnen.« – Erhard Schütz, der Freitag
»Ein bewegtes Leben einer schillernden Persönlichkeit, das sich zu lesen lohnt.« – Bücher mit Chris
»Langer erzählt lebendig und anekdotenreich von ihren prägenden Jahren in Wien, ihrem wachsenden Interesse an Politik und Psychoanalyse.« – Larissa Dämmig, ekz
»Außerhalb gut unterrichteter Kreise dürfte sie kaum bekannt sein. Dennoch gehört sie zu den bedeutendsten Frauen, die in Österreich geboren wurden.« – Thomas Koppenhagen, Luxemburger Tageblatt
»Marie Langers Erinnerungen sind Zeugnis eines aufregenden, intensiven, emanzipierten Lebens, eingebettet in die einschneidendsten politischen Ereignisse des 20. Jahrhunderts.« – Maria Hörtner, Weiberdiwan
Quelle der Pressestimmen: Edition Atelier (31.08.2026)