Requiem for French Theory
Transatlantic Funeral Dirge in a Marxist Key [Transatlantisches Begräbnislied in marxistischer Tonart]
French Theory is due for an insider critique, and in Requiem for French Theory, Aymeric Monville and Gabriel Rockhill do just that. Drawing upon decades of studying French philosophy in Paris, they build upon the best Marxist criticisms of postmodernism, while further developing them by situating postmodern theory within the global political economy of knowledge and U.S. driven intellectual imperialism. The result is a broad dialogue on topics ranging from international class struggle and the dissemination of ideology, to fascism, identity politics, dialectics, actually existing socialism, and more.
Requiem for French Theory soundly criticizes this tradition's chameleonic ideological permutations under new names, such as postcolonial thought, decolonial theory, new materialism, and other trendsetting discourses. But it also reveals how these theoretical developments are all part of a broader anticommunist cultural front. Most importantly, Monville and Rockhill develop the positive project of anti-imperialist Marxism as the ultimate antidote to French theoretical sophistry. Far from indulging in the political defeatism characteristic of the Western Marxist critiques of postmodernism, this intellectual exchange issues a clarion call for revitalizing revolutionary theory and putting it into practice.
Autoreninfos
Die „French Theory“ ist reif für eine Kritik von Insidern, und genau das tun Aymeric Monville und Gabriel Rockhill in „Requiem for French Theory“. Auf der Grundlage jahrzehntelanger Studien der französischen Philosophie in Paris knüpfen sie an die besten marxistischen Kritiken der Postmoderne an und entwickeln diese weiter, indem sie die postmoderne Theorie in den Kontext der globalen politischen Ökonomie des Wissens und des von den USA vorangetriebenen intellektuellen Imperialismus stellen. Das Ergebnis ist ein breit angelegter Dialog über Themen, die vom internationalen Klassenkampf und der Verbreitung von Ideologie bis hin zu Faschismus, Identitätspolitik, Dialektik, dem real existierenden Sozialismus und vielem mehr reichen.
„Requiem for French Theory“ kritisiert fundiert die chamäleonartigen ideologischen Wandlungen dieser Tradition unter neuen Bezeichnungen wie postkoloniales Denken, dekoloniale Theorie, neuer Materialismus und andere trendsetzende Diskurse. Es zeigt aber auch auf, wie diese theoretischen Entwicklungen alle Teil einer breiteren antikommunistischen Kulturfront sind. Vor allem entwickeln Monville und Rockhill das positive Projekt eines antiimperialistischen Marxismus als das ultimative Gegenmittel gegen die sophistische französische Theorie. Weit davon entfernt, sich dem politischen Defätismus hinzugeben, der für die westmarxistischen Kritiken an der Postmoderne charakteristisch ist, ist dieser intellektuelle Austausch ein Weckruf zur Wiederbelebung der revolutionären Theorie und zu ihrer Umsetzung in die Praxis.
