Die letzte Heuer
Ein Seeroman
Spätsommer 1933: Heini Hiller, Feuermann und Kommunist, muss abheuern, als er von der Schwindsucht befallen wird. Im fremden Hafen bleibt ihm nicht anderes, als den deutschen Konsul vor Ort um Unterstützung für die Heimreise zu bitten. Doch die vermeintliche Hilfe ist ein Hinterhalt, der Konsul verrät Hiller an die Gestapo. Noch ehe er den heimatlichen Hafen erreicht, wird er von den Nazibütteln verschleppt. Ferdinand, den Heini auf der Fahrt nach Hause kennenlernt und der wie er denkt, entkommt hingegen den Faschisten. Sein eingekerkerter Kamerad geht ihm jedoch nicht aus dem Kopf - und er ersinnt einen raffinierten Plan, den todkranken Heini zu befreien.
Es beginnt ein Kampf um die Freiheit des Genossen, der zugleich ein Wettlauf mit der Zeit ist.
»Ein Appell, zusammenzustehen, gegen die Faschisten zu handeln« - Über den Arbeiterschriftsteller Ludwig Turek und die Neuauflage seines antifaschistischen Seeromans »Die letzte Heuer«: Der seit kurzem explizit als Antikriegsverlag reaktivierte Deutsche Militärverlag bringt dieser Tage »Die letzte Heuer« von Ludwig Turek heraus. Kein Jahrestag, kein runder Geburtstag des 1898 geborenen und 1975 verstorbenen Autors in Sicht. Was ist der Grund der Neuauflage? Frank Schumann im Gespräch mit Burkhard Schmidtke (beide Herausgeber im Verlag) junge Welt 04.07.2026