Menschliche Erinnerungen
Augenzeugenberichte und weitere Belege für das Massaker von Nanjing
Die Kriegsverbrechen der japanischen Besatzer in der chinesischen Hauptstadt Nanjing während des Zweiten Japanisch-Chinesischen Krieges in den 1930er Jahren sind nach wie vor global umstritten und Opferzahlen nicht belegt. 30 Jahre Archivrecherche und über 200 Bilder versuchen nun, die Ungewissheiten zu beseitigen.
"Am 13. Dezember 1937 nahm die japanische Armee die Stadt Nanjing im Osten Chinas ein. In offenkundiger Verletzung internationaler Konventionen massakrierte die Armee daraufhin die bereits entwaffneten chinesischen Soldaten sowie unbewaffnete und schutzlose Zivilisten. Das entsetzliche Massaker in Nanjing ist ein dunkles Kapitel in der Menschheitsgeschichte. Unwiderlegbare Beweise existieren für die zahlreichen Verbrechen der japanischen Armee in Nanjing. Eine große Menge an archivarischem Material, historischen Dokumenten und Fotografien aus chinesischen und japanischen Quellen sowie von dritten Parteien bestätigen die Untaten, die die japanische Armee in Nanjing verübte." Aus dem Vorwort
Inhaltsverzeichnis und Leseprobe beim Verlag
Wikipedia (DE): Massaker von Nanking
Aus dem Inhalt
Teil 1: Chinesische und japanische Quellen
Chinesische Quellen
Tagebücher 2
Bürgerpetitionen an die Regierung 12
Untersuchungen und Statistiken 42
Japanische Quellen
Militärdokumente 82
Tagebücher und Briefe von Offizieren und Soldaten 86
Erinnerungen von Offizieren, Soldaten und Kriegskorrespondenten 122
Historische Bilder 124
Teil 2: Westliche Quellen und Nachkriegstribunale
Westliche Quellen
Offizielle Dokumente 146
Tagebücher und Briefe 188
Untersuchungsberichte 224
Zeitungsberichte 234
Historische Bilder 264
Nachkriegstribunale
Dokumente des Internationalen Militärgerichtshofs für den Fernen Osten 274
Tribunal für Kriegsverbrechen in Nanjing 306
Herausgegeben von
Zhang Xianwen, Ehrenprofessor Nanjing Universität. Quelle: De Gruyter Brill Verlag 26.05.2026

