Kreuz des Südens
Drei wahre unwahrscheinliche Leben

Geschichten von Ländern, Grenzen, Entdeckungen und der Fremde - meisterhaft erzählt von Claudio Magris

Drei unwahrscheinliche, wahre Geschichten von der Welt "am Ende der Welt". Claudio Magris' meisterhafte Erzählungen handeln von außergewöhnlichen Menschen, die Ende des 19. Jahrhunderts nach Patagonien auswanderten, um sich mit dem "Anderen" zu konfrontieren: 

ISBN 978-3-446-28252-0 1. Auflage 18.03.2025 Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Ob es der slowenische Ethnologe Janez Benigar ist, der sich mit einer Mapuche vermählt, der französische Anwalt Orélie-Antoine de Tounens, der sich zum König von Araukanien ausrufen lässt und einen hoffnungslosen Freiheitskampf initiiert, oder schließlich Schwester Angela Vallese aus dem Piemont, die ihr Leben für die verfolgten Ureinwohner Feuerlands opfert. 

Magris erzählt die erstaunliche Geschichte unbekannter Helden, die die Fremde zur Heimat machten.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

Rezensionen

„Seid ihr Pinguine?", fragten die indigenen Bewohner Feuerlands, als sie die Missionsschwestern um Angela Vallese erstmals zu Gesicht bekamen. Auch die beiden anderen Europäer, die Claudio Magris in „Kreuz des Südens“ beschreibt, sorgten in Patagonien für Staunen. [Podcast 4:09] Von Eberhard Falcke SWR 06.07.2025

Claudio Magris: „Kreuz des Südens. Drei wahre unwahrscheinliche Leben“. [Podcast 6:15] Von Maike Albath Deutschlandfunk 01.04.2025

Autoreninfos

Claudio Magris, 1939 in Triest geboren, studierte Germanistik in Turin und Freiburg. Bis 2006 war er Professor für Deutsche Sprache und Literatur in Triest. Bei Hanser erschienen zuletzt »Verfahren eingestellt« (Roman, 2017), »Schnappschüsse« (2019) und »Gekrümmte Zeit in Krems« (Erzählungen, 2022). Magris erhielt zahlreiche wichtige Literaturpreise, u.a. 1999 den Premio Strega für »Die Welt en gros und en détail«, 2001 den Leipziger Buchpreis für Europäische Verständigung und 2006 den Prinz-von-Asturien-Preis. 2009 erhielt er den Friedenspreis des Deutschen Buchhandels und den Essaypreis Charles Veillon. 2012 wurde ihm das Große Verdienstkreuz des Verdienstordens der Bundesrepublik Deutschland verliehen.

Wikipedia (DE): Claudio Magris

Die Übersetzerin

Anna Leube übersetzte u.a. Michael Ondaatje, Dolores Prato, Flannery O’Connor, Jean Rhys, Shirley Jackson, Claudio Magris, Umberto Saba, Alberto Savinio, Italo Svevo und Giovanni Verga.

Autoren

Erstellt: 24.01.2026 - 06:41  |  Geändert: 24.01.2026 - 07:02