Sankya
Sankya, der jugendliche Held dieser mitreißenden Geschichte von Revolte, Liebe und Verrat, ist Mitglied einer militanten regimekritischen Gruppierung. Nach heftigen Krawallen in Moskau ist ihm die Sicherheitspolizei auf der Spur. Er flieht aufs Land und lebt vom spärlichen Gehalt der Mutter, die unter schlechtesten Bedingungen in einer Fabrik arbeitet und dem Leben ihres Sohnes völlig verständnislos gegenübersteht. Bald glaubt Sankya sich sicher und nimmt wieder Kontakt mit seiner Freundin auf doch er gerät in einen Hinterhalt und wird verhaftet. Im Gefängnis wird er Opfer von Folter und Erniedrigung. Was Spiel war, ist plötzlich blutiger Ernst.
Prilepin, der mit diesem sozialrealistischen Roman an Gorkis Mutter anknüpft, kritisiert bestehende Verhältnisse und zeigt drastisch die Dynamik der politischen Radikalisierung und die fatalen Folgen von Gewalt.
Sachar Prilepin: „Die Deutschen verstehen mich, sind aber zurückhaltend“ 1. Dezember 2014 Alexandra Gusewa, RBTH Der berühmte Schriftsteller Sachar Prilepin kam kürzlich nach Moskau, um sich dort mit einem weiteren Literaturpreis auszeichnen zu lassen. RBTH sprach mit ihm über seine Bücher, deren Rezeption im Westen und sein Engagement in der Ukraine. → RBTH 01.12.2014
Politische Radikalisierung im Russland der 90er-Jahre. Zakhar Prilepin: "Sankya", Matthes & Seitz. Von Uli Hufen → Deutschlandfunk vom 06.05.2013
Frauen beleben die neue russische Seele. Von Sachar Prilepin, für Russland HEUTE Das Zeitalter der Männerherrschaft scheint zu Ende zu gehen, das neue Russland wird durch starke Frauen geprägt werden, die der russischen Seele neues Leben einhauchen. → RBTH 09.03.2013
