14.11.2013

Fliegen heißt Siegen Die verdrängte Geschichte der Deutschen Lufthansa Doku Teil 4

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Im selben Jahr wurden Anteile an der bereits 1921 gegründeten Deutsch-Russischen Luftverkehrsgesellschaft (Deruluft) übernommen.

Ab dem Jahre 1926 hatte die Luft Hansa Versuche mit Nachtflügen unternommen. Als Ergebnis dieser Versuche konnte ein Nachtpost- und Nachtfrachtverkehr aufgenommen werden. Danach war es möglich, ab dem 1. Mai die erste Nachtflugstrecke mit einer dreimotorigen Junkers G 24 vom Flugplatz Tempelhof in Berlin nach Königsberg (Flughafen Devau) zu eröffnen.[4] Aufsehen erregte die Einrichtung einer regelmäßigen Flugverbindung Berlin--Moskau, einer damals ungewöhnlich weiten Strecke. Erklärtes Ziel war das Knüpfen eines Liniennetzes zwischen allen europäischen Metropolen. Nach dem Fall der Beschränkungen für die deutsche Luftfahrt durch das Pariser Luftfahrtabkommen wurde eine Fluglinie Berlin--Köln (Butzweilerhof)--Paris (Le Bourget) unter Zusammenarbeit mit den französischen Lignes Forman eingerichtet. Im Sommer kamen die beliebten Bäderstrecken an Nord- und Ostsee hinzu. Ende des Jahres waren bei der Luft Hansa bereits 1527 Personen beschäftigt. Im ersten Betriebsjahr wurden mehr als sechs Millionen Flugkilometer zurückgelegt, indem 56.268 Fluggäste, 258 Tonnen Fracht und 301 Tonnen Post transportiert wurden.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
10min 12s

Erstellt: 10.06.2026 - 10:05  |  Geändert: 10.06.2026 - 10:07

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