Ana SHUTS DOWN Iranian War Supporter
auf YouTube (02.04.2026) 16:31
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Kritik an der „Kriegs-Cheerleading“-Haltung
Ana Kasparian wirft Elica Le Bon und anderen Vertretern der iranischen Diaspora vor, einen Krieg zu fordern, ohne die militärischen und menschlichen Konsequenzen zu bedenken.
- Fehlende Strategie: Le Bon gibt in dem Ausschnitt zu, dass „militärische Strategie nicht in ihrem Zuständigkeitsbereich“ liege, sie aber den Sturz des Regimes fordere [01:11]. Kasparian entgegnet, dass man Verantwortung für die Strategie übernehmen müsse, wenn man eine Aktion fordert, die US-Soldaten und unschuldige Zivilisten das Leben kostet [02:59].
- Repräsentationsanspruch: Kasparian stellt infrage, ob Le Bon (die im UK aufgewachsen ist und in den USA lebt) für die Menschen im Iran sprechen kann. Sie verweist auf eine Umfrage des National Iranian American Council (NIAC), nach der 66,1 % der iranischen Diaspora einen Krieg ablehnen [05:31].
Streit um Opferzahlen
Ein zentraler Konfliktpunkt der Debatte sind die Berichte über 30.000 getötete Demonstranten durch die Revolutionsgarden (IRGC) im Januar 2026.
- Zweifel an der Zahl: Kasparian weist die Zahl von 30.000 Toten zurück, da es keine soliden Belege dafür gebe. Sie zitiert einen Artikel des Time Magazine, wonach Menschenrechtsorganisationen wie die Human Rights Activist News Agency (HRANA) zu diesem Zeitpunkt etwa 5.459 Todesfälle bestätigt hatten [08:23].
- Rolle des Mossad: Kasparian bringt Berichte zur Sprache, wonach der israelische Mossad vor Ort Unruhen geschürt habe. Sie verweist darauf, dass auch 200 Polizisten getötet wurden, was auf bewaffnete Auseinandersetzungen hindeutet, die über friedliche Proteste hinausgingen [09:23].
Kriegsverbrechen und zivile Opfer
Kasparian konfrontiert Le Bon mit den aktuellen Folgen des Krieges für die iranische Zivilbevölkerung.
- Angriff auf Grundschule: Sie erwähnt ein Massaker an einer Grundschule in Minab, bei dem 175 Menschen, darunter viele Kinder, durch US-Tomahawk-Raketen getötet wurden [10:43]. Sie kritisiert, dass die US-Regierung unter Trump bisher keine Verantwortung für dieses „groteske Kriegsverbrechen“ übernommen habe [11:42].
- Humanitäre Lage: Während Le Bon den Krieg als „Befreiung“ darstellt, weist Kasparian darauf hin, dass Krankenhäuser bombardiert und medizinische Fachkräfte getötet werden [11:02].
Wirtschaftliche Folgen und geopolitische Interessen
- Energiekrise: Kasparian erinnert daran, dass der Konflikt bereits zu massiv steigenden Benzinpreisen und Energierationierungen weltweit geführt hat [15:01].
- Fremde Interessen: Sie empfindet es als „widerwärtig“, dass die USA in einen Krieg für ein anderes Land (Israel) hineingezogen werden, während die Befürworter des Krieges selbst keine Truppen stellen wollen [03:56].
Fazit
Ana Kasparian bezeichnet die Haltung der Kriegsbefürworter als „clownhaft“ und „duplizitär“. Sie betont, dass sie selbst den Krieg hätte verhindern wollen, um iranische Leben zu schützen, anstatt Propaganda ohne Beweise zu verbreiten [14:47].