Astra Taylor (Jahrgang 1979) ist eine kanadisch-amerikanische Autorin, Dokumentarfilmerin und politische Aktivistin. Bekannt wurde sie durch die Filme „Zizek!“ (2005), „Examined Life“ (2008) und „What Is Democracy?“ (2018), in denen sie philosophische und gesellschaftspolitische Fragen einem breiten Publikum vermittelt. Als Mitbegründerin des Debt Collective engagiert sie sich für die Organisierung verschuldeter Menschen und den Erlass problematischer Schulden. Zu ihren Büchern gehören „The People’s Platform“ (2014), „Democracy May Not Exist, but We’ll Miss It When It’s Gone“ (2019) und „The Age of Insecurity“ (2023); gemeinsam mit Leah Hunt-Hendrix veröffentlichte sie „Solidarity“ (2024). Taylor verbindet Kritik an wirtschaftlicher Ungleichheit und neoliberaler Politik mit Überlegungen zu Demokratie, Solidarität und gesellschaftlicher Organisierung. 2026 veröffentlichte sie gemeinsam mit Naomi Klein das Buch „End Times Fascism“, das autoritären Nationalismus, extreme Vermögenskonzentration und die Klimakrise miteinander in Beziehung setzt. Eine deutsche Ausgabe ihrer genannten Bücher konnte ich nicht nachweisen.

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