Elif Eralp (Jahrgang 1981) ist eine deutsche Juristin und Politikerin der Partei Die Linke. Die Tochter türkischer Sozialisten und Gewerkschafter, die nach dem Militärputsch 1980 aus der Türkei nach Deutschland flohen, wurde in München geboren und wuchs später in Dortmund und Hamburg auf. Sie studierte Rechtswissenschaften mit Schwerpunkt Kriminologie an der Universität Hamburg und absolvierte ihr Referendariat unter anderem beim UN-Flüchtlingshilfswerk UNHCR und an der Deutschen Botschaft in Ottawa. Seit 2010 arbeitete sie als Referentin für Rechtspolitik der Linksfraktion im Bundestag. 2017 trat sie der Linken bei, gehörte von 2018 bis 2023 dem Berliner Landesvorstand an und sitzt seit 2021 im Berliner Abgeordnetenhaus. Dort ist sie seit 2024 stellvertretende Vorsitzende der Linksfraktion; seit 2025 ist sie außerdem stellvertretende Landesvorsitzende der Berliner Linken.
Politische Schwerpunkte Eralps sind insbesondere Migrations- und Antidiskriminierungspolitik, Bürgerrechte, bezahlbares Wohnen und soziale Gerechtigkeit. Für die Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 tritt sie als Spitzenkandidatin der Linken und Kandidatin für das Amt der Regierenden Bürgermeisterin an.
Wikipedia (DE): Elif Eralp | Website: Elif Eralp