Michael Elliott Langley (Jahrgang 1961) ist ein pensionierter US-amerikanischer Vier-Sterne-General des Marine Corps und war von 2022 bis 2025 Oberbefehlshaber des United States Africa Command (AFRICOM). Der aus Shreveport, Louisiana, stammende Langley studierte Informationssystemanalyse an der University of Texas at Arlington und wurde 1985 Artillerieoffizier des Marine Corps; später erwarb er Masterabschlüsse in National Security Strategic Studies am Naval War College und Strategic Studies am U.S. Army War College.
Während seiner vierzigjährigen Militärlaufbahn übernahm er Kommandos vom Zug bis zum Regiment und war unter anderem in Okinawa, Somalia und Afghanistan eingesetzt. Zu seinen höheren Führungsfunktionen gehörten die 2nd Marine Expeditionary Brigade, Marine Forces Europe and Africa sowie Marine Forces Command und Fleet Marine Force Atlantic. Im August 2022 wurde Langley zum General befördert und übernahm das in Stuttgart ansässige AFRICOM, das die militärischen Aktivitäten der USA in Afrika koordiniert. Als AFRICOM-Kommandeur fiel in seine Amtszeit eine erhebliche Verschlechterung der amerikanischen Position insbesondere in der Sahelzone: Nach Militärputschen und politischen Konflikten mussten die USA ihre Truppen aus Niger abziehen, während Russland seinen militärischen Einfluss in mehreren afrikanischen Staaten ausweitete. 2025 beendete Langley nach rund 40 Dienstjahren seine militärische Laufbahn.
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