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In Antiquariaten gibt es Wissen zu kaufen, das in alten, teils sehr seltenen Büchern schlummert. Doch Buchhändler berichten, dass auch in Bayern derzeit immer mehr solcher Bücher gekauft werden. Der Verdacht: Tech-Konzerne trainieren ihre KI mit diesen Büchern, weil das Internet nicht mehr ausreiche. Eine US-Recherche zeigt: Die KI-Firma Anthropic ließ Millionen gedruckter Bücher aufschneiden, scannen – und danach vernichten. Die KI wird schlauer, das gedruckte Wissen weniger? 

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Trump stürzt derzeit die Welt ins Chaos. Die seine größten Fans stört das nicht, sie sind sicher, Trump wurde von Gott gesandt. Wir sprechen dazu mit einem äußerst kompetenten Studiogast. 

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Die Tatsache, dass es Bücher und sogar Buchhändler noch gibt, bliebe uns verborgen – wenn nicht der Kulturstaatsminister Wolfram Weimer ein unfreiwilliges Schlaglicht auf die Branche geworfen hätte. Er hatte entschieden, dass drei als links bekannte Buchhandlungen von der Liste der Kandidaten für den Deutschen Buchhandlungspreis 2026 gestrichen werden. Der Verfassungsschutz hatte wohl auf Anfrage des Hauses Weimer entsprechende Erkenntnisse geliefert. Welche „verfassungsfeindlichen Elemente“ nun den geschaßten Buchhandlungen innewohnen mögen – das erfuhren weder die Buchhandlungen selbst noch die Öffentlichkeit. Quer-Studiogast Johann Wolfgang von Goethe ist der Ansicht: das Verhältnis zwischen Zensor und Zensiertem kann beiden Spaß bereiten, muss aber nicht.