Reiner Füllmich (Jahrgang 1958) ist ein deutscher Jurist und ehemaliger Rechtsanwalt, der in Bremen geboren wurde und über Jahrzehnte in der gerichtlichen Praxis, unter anderem im Verbraucher- und Wirtschaftsrecht, tätig war. Er studierte Rechtswissenschaften an der Universität Göttingen und verbrachte Teile seines Studiums an der University of California, Los Angeles, wo er einen LL.M. erwarb, und promovierte im Bereich Rechtswissenschaften. Füllmich gründete eine Kanzlei, die in internationalen Fällen wie Verbraucher- und Bankrecht tätig war, und war als Autor und Dozent in rechtlichen Fachgebieten aktiv. Im Jahr 2020 wurde er als Mitbegründer des sogenannten Corona Investigative Committee bekannt, das die staatlichen Maßnahmen zur COVID-19-Pandemie und Test- bzw. Impf-Strategien kritisch untersuchte und dabei teils kontroverse Positionen verbreitete. Seine Aktivitäten in dieser Bewegung führten zu erheblichen Auseinandersetzungen mit der fachlichen und öffentlichen Kritik; Vorwürfe über Fehlinformationen und rechtliche Risiken begleiteten seine öffentlichen Aussagen. 2023 wurde gegen ihn ermittelt und er wurde in Deutschland festgenommen; 2025 wurde er in einem Strafverfahren zu einer mehrjährigen Freiheitsstrafe verurteilt und seine Anwaltszulassung wurde entzogen. Füllmich tritt weiterhin öffentlich in Erscheinung, etwa im politischen und medialen Kontext, bleibt aber eine umstrittene Figur.

Wikipedia (DE): https://de.wikipedia.org/wiki/Reiner_Fuellmich
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