Auf Einladung der Stiftung Demokratie Saarland und der Heinrich-Böll-Stiftung Saar war im November 2015 der Publizist, Historiker und Ausstellungsmacher Hannes Heer zu Gast. Als Leiter der ersten Wehrmachtsausstellung ist es maßgeblich ihm zu verdanken, dass vor 20 Jahren die Kriegsverbrechen der Wehrmacht erstmals ins Bewusstsein einer breiteren Öffentlichkeit gerückt sind. Im Interview gibt Heer u.a. Auskunft über die Reaktionen auf die Ausstellung, das damalige gesellschaftliche Klima und den von Jan Philipp Reemtsma veranlassten Rückzug. Auch erinnert er sich an Saarbrücken und das bis heute unaufgeklärte Bombenattentat auf die Ausstellung vom 9. März 1999.
Wir danken Ruth Beckermann, die uns erlaubt hat, Ausschnitte ihres Dokumentarfilms „Jenseits des Krieges“ (1995) zu verwenden. Und für zur Verfügung gestellte Fotografien danken wir Sacha Hartgers.