Der Marxismus über den Staat / Staat und Revolution

Von Dezember 1916 bis Mitte Februar 1917 exzerpierte Lenin unter der Überschrift "Der Marxismus über den Staat" - Auslöser war der von N. Bucharin publizierte Artikel "Der imperialistische Raubstaat" - alle ihm im Zürcher Exil zugänglichen Arbeiten von Marx und Engels zu diesem Themenkreis. 100 Jahre nach Fertigstellung des Manuskripts von "Staat und Revolution" erscheint im Verlag 8. Mai GmbH eine kritische Neuausgabe mit einer Reihe neuer Forschungsergebnisse, eingeleitet wird der Band mit Essays von Hermann Klenner und Wolfgang Küttler.

ISBN 978-3-931745-24-0 21.03.2019 24,90 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Erstmals werden die Geschichte der Veröffentlichung des Werkes sowie der Personenkreis, mit dem Lenin in Verbindung stand, auf einer gesicherten Quellenbasis umfassend dargestellt. Außerdem dokumentieren die Herausgeber, welche Quellen und welche Literatur Lenin für seine Untersuchung ausgewertet hat. Die Darbietung und Kommentierung weiterer Texte Lenins, seiner Mitstreiter und Opponenten aus den Jahren 1916 und 1917 erleichtern die Einordnung des Werkes in den revolutions- und staatstheoretischen Diskurs des Revolutionsjahrs 1917. In einem gesonderten Abbildungsteil veranschaulichen Illustrationen aus Schweizer und Moskauer Archiven die Darstellung der Herausgeber. Viele davon werden zum ersten Mal veröffentlicht.

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Herausgeber

Dr. Wladislaw Hedeler, Jg. 1953, Dr. phil., Übersetzer und Publizist

Dr. Volker Külow, Jg. 1960, Dr. phil., Historiker und Publizist

Prof. Dr. Manfred Neuhaus, Jg. 1946, Prof. Dr. sc. phil., Historiker und Publizist, Mitarbeit an der Marx-Engels-Gesamtausgabe (MEGA), Mitglied der Leibniz-Sozietät der Wissenschaften zu Berlin

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Modul #12 Referat: Lenins "Staat und Revolution" (mit Arnold Schölzel)
24.07.2026 | Studiengang Kommunismus YouTube (26.07.2026)

Wladimir Iljitsch Lenin (1870–1924; geboren als Wladimir Iljitsch Uljanow) war ein russischer Revolutionär, marxistischer Theoretiker, Staatsmann und einer der einflussreichsten politischen Autoren des 20. Jahrhunderts. In zahlreichen Schriften entwickelte er den Marxismus weiter und prägte unter anderem die Theorie der Avantgardepartei, des Imperialismus als höchstem Stadium des Kapitalismus sowie der Diktatur des Proletariats. Zu seinen bekanntesten Werken zählen Was tun?, Der Imperialismus als höchstes Stadium des Kapitalismus, Staat und Revolution sowie Der „linke Radikalismus“, die Kinderkrankheit im Kommunismus.

Nach der Februarrevolution 1917 kehrte Lenin nach Russland zurück und führte die Bolschewiki im Oktober desselben Jahres zur Machtübernahme. Als Vorsitzender des Rates der Volkskommissare leitete er den Aufbau des sowjetischen Staates, setzte den Austritt Russlands aus dem Ersten Weltkrieg durch und führte während des Bürgerkriegs den sogenannten Kriegskommunismus ein. Unter seiner Führung entstanden die Geheimpolizei Tscheka und das System des „Roten Terrors“. Nach der schweren Wirtschaftskrise leitete Lenin 1921 mit der Neuen Ökonomischen Politik (NÖP) eine teilweise Rückkehr marktwirtschaftlicher Elemente ein. 1922 war er maßgeblich an der Gründung der Union der Sozialistischen Sowjetrepubliken (UdSSR) beteiligt. Nach mehreren Schlaganfällen zog er sich zunehmend aus der Politik zurück und starb 1924. In seinem politischen Testament äußerte er erhebliche Bedenken gegenüber Josef Stalin, konnte dessen Aufstieg jedoch nicht mehr verhindern. Lenin zählt zu den einflussreichsten und zugleich umstrittensten Persönlichkeiten des 20. Jahrhunderts: Anhänger sehen in ihm den Begründer des ersten sozialistischen Staates, Kritiker machen ihn für die Etablierung eines autoritären Einparteiensystems und den Einsatz politischer Gewalt als Herrschaftsmittel mitverantwortlich. 

Sein theoretisches Werk beeinflusste kommunistische Parteien und Befreiungsbewegungen weltweit und bildet bis heute die Grundlage des Leninismus.

Wikipedia (DE): https://de.wikipedia.org/wiki/Wladimir_Iljitsch_Lenin | Wikipedia (EN): https://en.wikipedia.org/wiki/Vladimir_Lenin

Erstellt: 18.04.2019 - 10:21  |  Geändert: 28.07.2026 - 10:06