Mein Kopf gehört mir
Eine Reise durch die schöne neue Welt des Brainhacking

Der technologische Fortschritt hat das Gehirn ins Visier genommen. Schon jetzt ist vieles möglich: Per Denken Texte schreiben oder ein Computerspiel spielen? Kein Problem. Über ein Hirnimplantat Querschnittsgelähmten einen Teil ihres Bewegungsspielraums zurückgeben? Auch kein Problem.
Doch mit dem Fortschritt wachsen die Erwartungen an unser Gehirn: Könnte unser Denken nicht effizienter werden? Brauchen wir wirklich acht Stunden Schlaf, um dem Gehirn Erholungsphasen zu ermöglichen? Können wir unsere Stimmungen nicht durch gezielte Hirnstimulationen aufhellen?

ISBN 978-3-492-05907-7 2018 vergriffen Mehr Infos (Buch | Hardcover) → d-nb.info

Wir sind dabei, eine gefährliche Grenze zu überschreiten: Unser Denken wird berechenbar, wir werden optimierbar. Dürfen wir alles tun, was wir können? Miriam Meckel fordert: Wir müssen die Autonomie über unseren Kopf behalten - als Kreativraum, Privatsphäre des Denkens und Refugium des Bewusstseins.
Dürfen wir alles tun, was wir können?

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Inhalt und Leseprobe

Hand aufs Herz: Was würden Sie tun, wenn Sie wüssten, dass Ihr Kollege dank Hirndoping Spitzenleistungen erbringt und Ihnen die Beförderung vor der Nase wegschnappt? Oder dass die Freundin Ihrer Tochter nur deshalb lauter Einsen nach Hause bringt, weil sie leistungssteigernde Mittel schluckt? Wir sollten darüber nachdenken, fordert die Finalistin für den diesjährigen getAbstract International Book Award, Miriam Meckel, in Mein Kopf gehört mir. Gespräch mit Miriam Meckel → getAbstract 27.09.2018
 

Pressestimmen

»›Mein Kopf gehört mir‹ ist ein hochinformatives Buch, das durch den kurzweiligen Schreibstil der Autorin mit Leichtigkeit komplexe Zusammenhänge des Brainhackings (und vieles mehr) erklärt, und der das Sachbuch zu einem wahren Lesevergnügen mit großem Mehrwert macht!«, aviva-berlin.de, 29.10.2018

»Meckels Buch ist eine anschaulich und mit vielen Beispielen unterlegte Ergänzung zu Büchern von Fachleuten, das eine Reihe von Denkanstößen gibt. Es verdeutlicht, in welche Richtung die Entwicklung gehen könnte – und zeigt auf, wo es dabei gefährlich werden könnte für die Freiheit des Denkens und die Selbstbestimmung des Menschen.«, Tages-Anzeiger (CH), 04.05.2018 

»Eine Lektüre zum Schwindligwerden. Lesenswert.«, Münchner Merkur, 24.04.2018 

»Etwas Predigthaftes hat auch Meckel, nicht Margot-Käßmann-mäßig, sondern witzig, wissend – und doch mahnend.«, taz, 19.03.2018 
 

Mediathek

re:publica 2017 – Miriam Meckel: Mein Kopf gehört nicht mehr mir - Brainhacking & Selbstoptimierung
re:publica YouTube (15.05.2017)

Autoreninfos

Miriam Meckel (Jahrgang 1967) ist eine deutsche Kommunikationswissenschaftlerin, Publizistin und Unternehmerin. Sie wurde am 18. Juli 1967 in Hilden geboren, studierte Publizistik, Kommunikationswissenschaft, Sinologie, Politikwissenschaft und Jura in Münster und Taipeh und promovierte 1994 in Kommunikationswissenschaft. Ihre journalistische Karriere begann sie 1990 beim Westdeutschen Rundfunk; sie moderierte unter anderem das WDR-Politmagazin Westpol und das n-tv-Talkformat Miriam Meckel – Standpunkte. Von 1999 bis 2005 lehrte sie als ordentliche Professorin für Kommunikationswissenschaft an der Westfälischen Wilhelms-Universität Münster, seit 2005 ist sie Professorin für Corporate Communication an der Universität St. Gallen. Von März 2001 bis Juni 2005 war sie parteilos als Staatssekretärin in der Landesregierung Nordrhein-Westfalen tätig, zunächst als Regierungssprecherin unter Wolfgang Clement, dann als Staatssekretärin für Europa, Internationales und Medien unter Peer Steinbrück. Von 2014 bis 2017 war sie Chefredakteurin, anschließend Herausgeberin der Wirtschaftswoche. 2019 gründete sie gemeinsam mit Léa Steinacker die digitale Weiterbildungsinitiative ada, die 2020 in die ada Learning GmbH überführt wurde. Seit 2022 ist sie Mitglied des Verwaltungsrats der Schweizer Mediengruppe Tamedia. Ihre Bücher Brief an mein Leben (2010) und Das Glück der Unerreichbarkeit (2007) wurden zu Bestsellern; zuletzt erschien Alles überall auf einmal (2024, gemeinsam mit Léa Steinacker) über Künstliche Intelligenz. Sie erhielt 2001 den Cicero Rednerpreis in der Kategorie Wissenschaft sowie 2020 den Verdienstorden des Landes Nordrhein-Westfalen.

Wikipedia (DE): Miriam Meckel  |  Website (DE): Miriam Meckel

Autoren
Verlag

Erstellt: 12.02.2019 - 05:38  |  Geändert: 13.03.2026 - 15:52