Ausstieg aus der NATO - oder Finis Germaniae

Ausstieg aus der NATO - oder Finis Germaniae. Von Rolf Hochhuth
2. Auflage 31.03.2016 , Deutsch

Katastrophen und Oasen. Essays, Briefe, Gedichte. "Nur nicht schweigen - Rolf Hochhuth führt immer etwas im Schilde ..." So schrieb Friedmar Apel treffend (FAZ, 2012). In der Tat sorgt der Dramatiker auch mit seinem jüngsten Einwurf einmal mehr für Aufsehen. Deutschland dürfe sich an der wieder aufflammenden Kriegstreiberei nicht beteiligen, es muss vielmehr ein klares Zeichen setzen, und das heißt: Raus aus der NATO! Das "Verteidigungsbündnis" sei Geschichte, nun müsse man sich engagiert um Frieden bemühen, gerade mit dem Nachbarn Russland. Denn aufgrund der hierzulande stationierten US-Kernwaffen steht explizit Deutschland im Visier des Kreml. Wir dürfen uns nicht länger als "trojanischer Esel des Pentagon" missbrauchen lassen, so Hochhuth, sondern müssen auf Souveränität dringen.

ISBN 978-3-943007-11-4 2. Auflage 31.03.2016 24,80 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

Das ist indes nur eines von vielen Anliegen im Buch, welches auch messerscharfe Analysen und Betrachtungen der letzten Jahre aufgreift, die in nichts an Aktualität eingebüßt haben. Themen sind etwa der Verfall kultureller Werte oder der Niedergang der Demokratie - letztlich ein Appell an die abhanden gekommene Zivilcourage, die Hochhuth schmerzlich vermisst.

Neben Gesellschaftskritischem erhält aber auch das Schöne in Form erotischer Liebeslyrik seinen Platz - und selbst hier darf die provokante Note nicht fehlen." 

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Stand 26.04.2021: Artikel online nicht mehr verfügbar: „Ausstieg aus der NATO oder finis Germaniae“ - Rolf Hochhuth im RT Deutsch-Gespräch  → RT Deutsch Youtube 13.07.2016

Autoreninfos

Rolf Hochhuth (1931–2020) war ein deutscher Dramatiker und Schriftsteller, der ab den 1960er Jahren als bedeutender Vertreter des dokumentarischen Theaters wirkte. Geboren in Eschwege und nach einer Buchhändlerlehre sowie Tätigkeiten im Verlagswesen widmete er sich dem Schreiben von Theaterstücken, Romanen, Erzählungen und Essays. Sein 1963 uraufgeführtes Drama „Der Stellvertreter“ erregte internationale Aufmerksamkeit, indem es die Rolle des Vatikans im Zweiten Weltkrieg thematisierte, und er verfasste weitere Stücke wie „Soldaten“, die zeitgeschichtliche und politische Fragen aufwarfen. Neben seiner Tätigkeit als Autor engagierte er sich im literarischen und kulturellen Leben, lebte zeitweise in der Schweiz und setzte sich mit historischen sowie sozialen Themen in seiner Arbeit auseinander.

Wikipedia (DE): Rolf Hochhuth  |  Wikipedia (EN): Rolf Hochhuth

Autoren

Erstellt: 19.05.2016 - 16:51  |  Geändert: 13.01.2026 - 16:58