April in Stein
Während der NS-Gewaltherrschaft war das Zuchthaus in Krems-Stein das größte der Ostmark . Hier wurden Regimegegner eingesperrt Kommunisten und Saboteure , Widerständler aus Österreich und Osteuropa.
Am 6. April 1945 öffnet der Gefängnisdirektor angesichts der vorrückenden Roten Armee die Tore der Haftanstalt, doch SS, SA und lokale Bevölkerung jagen und ermorden Hunderte politische Häftlinge in einem beispiellosen Massaker. Einigen gelingt die Flucht, einige überleben versteckt im Keller, und ihre Berichte bilden die Grundlage von Robert Streibels vielstimmigem Panorama: April in Stein erzählt vom (Über-)Leben im Zuchthaus, von Zwangsarbeit und politischem Widerstand, vor allem aber erstmals vom Massenmord in Krems.
Massaker im Zuchthaus Stein. Das Massaker im Zuchthaus Stein und die darauf folgende, sogenannte Kremser Hasenjagd waren Endphaseverbrechen im nationalsozialistischen Österreich, denen am 6. April 1945 und den darauffolgenden Tagen mehrere Hundert überwiegend politische Häftlinge und einige Justizbeamte zum Opfer fielen. Weiterlesen auf Wikipedia
Ein Buch, das Staunen macht. Robert Streibels großer Roman über ein Massaker in Österreich kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Von Erich Hackl → junge Welt vom 23.03.2015
Neuer Roman von Robert Streibel zum Massenmord 1945. Tiroler Zeitung vom 03.03.2015
Autoreninfos
Erstellt: 24.03.2015 - 11:36 | Geändert: 29.12.2025 - 03:36


