April in Stein

Während der NS-Gewaltherrschaft war das Zuchthaus in Krems-Stein das größte der Ostmark . Hier wurden Regimegegner eingesperrt Kommunisten und Saboteure , Widerständler aus Österreich und Osteuropa.

ISBN 978-3-7017-1649-4 1. Auflage 03.03.2015 25,00 € Portofrei Bestellen (Buch)

Am 6. April 1945 öffnet der Gefängnisdirektor angesichts der vorrückenden Roten Armee die Tore der Haftanstalt, doch SS, SA und lokale Bevölkerung jagen und ermorden Hunderte politische Häftlinge in einem beispiellosen Massaker. Einigen gelingt die Flucht, einige überleben versteckt im Keller, und ihre Berichte bilden die Grundlage von Robert Streibels vielstimmigem Panorama: April in Stein erzählt vom (Über-)Leben im Zuchthaus, von Zwangsarbeit und politischem Widerstand, vor allem aber erstmals vom Massenmord in Krems.

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Inhaltsverzeichnis

 Massaker im Zuchthaus Stein. Das Massaker im Zuchthaus Stein und die darauf folgende, sogenannte Kremser Hasenjagd waren Endphaseverbrechen im nationalsozialistischen Österreich, denen am 6. April 1945 und den darauffolgenden Tagen mehrere Hundert überwiegend politische Häftlinge und einige Justizbeamte zum Opfer fielen. Weiterlesen auf Wikipedia

Ein Buch, das Staunen macht. Robert Streibels großer Roman über ein Massaker in Österreich kurz vor dem Ende des Zweiten Weltkriegs. Von Erich Hackl → junge Welt vom 23.03.2015

Neuer Roman von Robert Streibel zum Massenmord 1945. Tiroler Zeitung vom 03.03.2015     

Autoreninfos

Robert Streibel (Jahrgang 1959) ist ein österreichischer Historiker, Autor und Lyriker, der sich auf zeitgeschichtliche Forschung, insbesondere zum Nationalsozialismus, Judentum und Exil, konzentriert. Er wurde in Krems an der Donau geboren, studierte Geschichte, Germanistik, Theaterwissenschaft und Kunstgeschichte an der Universität Wien und promovierte dort am Institut für Zeitgeschichte. Beruflich ist er seit 1987 im Bereich der Erwachsenenbildung tätig und war von 1999 bis 2024 Direktor der Volkshochschule Hietzing in Wien, daneben lehrt, forscht und publiziert er zu historischen Themen und kulturellen Fragestellungen. Streibel hat mehrere Sachbücher, Romane und Lyrikbände veröffentlicht und ist als freier Mitarbeiter für Zeitungen wie Die Presse und Die Furche tätig; seine Werke behandeln u. a. lokale und regionale Geschichte des 20. Jahrhunderts, Alltagschroniken, Gedichtbände sowie literarische Projekte. Neben seiner schriftstellerischen Tätigkeit kuratiert er Veröffentlichungen und Projekte zu historischer Erinnerung und Engagement im kulturellen Bildungsbereich.

Wikipedia (DE): Robert Streibel  |  Website: Streibel

http://streibel.at

Autoren

Erstellt: 24.03.2015 - 11:36  |  Geändert: 29.12.2025 - 03:36