Franco muss vergessen werden
Der Spanische Bürgerkrieg und das Erinnern

Thomas Stöltings Essay über Gewalt, Erinnerung und historische Verantwortung handelt vom Spanischen Bürgerkrieg, seinen Ursachen, seinem Verlauf und wie er bis heute (nicht) erinnert wird. Es wird deutlich, wie sehr Hitler-Deutschland diesen Bürgerkrieg erst ermöglichte.

Ein besonderes Augenmerk widmet er exemplarisch der Gewaltgeschichte der kanarischen Insel La Palma. 

ISBN 978-3-99136-118-3 1. Auflage 28.01.2026 18,00 € Portofrei Bestellen (Buch) Neuausgabe

Bewusst richtet der Autor den Blick auf die innere Logik der spanischen Gesellschaft, ihre Brüche, ihre Schuldverhältnisse und verschleppten Konflikte. Er zeichnet nach, wer die Gewalt forcierte und strategisch vorangetrieben hat und beschreibt, warum eine historisch-kritische Aufarbeitung unverzichtbar ist und wie sie gelingen kann.

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Inhaltsverzeichnis und Leseprobe des Verlags

„Ein Lehrstück über die Zerstörung der Demokratie. Thomas Stölting beschreibt Ursprünge, Entwicklung und Folgen des spanischen Faschismus sowie die Komplizenschaft der Nationalsozialisten. Angesichts des weltweiten Rechtsrucks ist die spanische Erfahrung bedrückend aktuell. Seine Analyse zeigt, welche Bedrohung des demokratischen Systems von Populisten und Demagogen ausgeht, die nach unkontrollierter, menschenfeindlicher Macht streben.“ Wolfgang Benz, emeritierter Professor für Zeitgeschichte an der TU Berlin und Gründer des Berliner Zentrums für Antisemitismusforschung

Autoreninfos

Thomas Stölting, Literaturwissenschaftler und Soziologe, arbeitete an Theatern in Dresden, Kassel und Hamburg. Er war gewählter Abgeordneter in Hamburg und lebte und arbeitete fast zehn Jahre in Spanien. Heute lebt er in Berlin, war Kurator der Ausstellung Stadt Natur Mensch und schreibt unter anderem für Lettre International.

Erstellt: 10.02.2026 - 14:46  |  Geändert: 10.02.2026 - 15:03