Die Insel der außergewöhnlichen Gefangenen
Deutsche Künstler in Churchills Lagern
Zum ersten Mal erzählt: das Schicksal deutscher Künstler in Churchills Internierungslagern.
Im Mai 1940 ließ Winston Churchill alle männlichen Deutschen und Österreicher zwischen 16 und 60 Jahren als »feindliche Ausländer« internieren. Die Flüchtlinge waren den Nazis gerade entkommen und wurden nun auf die Isle of Man zwischen Irland und England verbannt.
Das Hutchinson Camp wurde daraufhin zu einem kreativen Zentrum, in dem einige der begabtesten Denker, Schriftsteller, Musiker und Künstler des 20. Jahrhunderts lebten - unter ihnen Dadaist Kurt Schwitters.
Der preisgekrönte Historiker Simon Parkin beleuchtet zum ersten Mal dieses ungewöhnliche Kapitel des Zweiten Weltkriegs.
Rezension
Lager der Künstler: Das erzählende Sachbuch dokumentiert die britische Internierungspolitik gegenüber „feindlichen Ausländern“ im Hutchinson Camp während des Zweiten Weltkriegs: Der britische Journalist Simon Parkin füllt eine Leerstelle in der Geschichte Grossbritanniens während des Zweiten Weltkriegs: Er erzählt von der kaum bekannten Internierung österreichischer und deutscher Personen auf der Isle of Man im Jahr 1940. Im Vorwort betont er, dass es sich um ein erzählendes Sachbuch handelt, das auf Tagebuchaufzeichnungen, Fotos und Erinnerungen der internierten Nazigegner basiert. Von Cornelia Stahl Untergrundblättle 18.02.2026
Weitere Pressestimmen
»Was für eine Geschichte. So irre, dass vielleicht nur das wahre Leben sie schreiben konnte.« Das Parlament 20.01.2024
»[Parkin] erzählt detailliert und spannend ...« der Freitag 07.12.2023
»Sein Buch ›Die Insel der außergewöhnlichen Gefangenen‹ erzählt eine ebenso unbekannte wie berührende Geschichte aus dem Zweiten Weltkrieg.« 3sat Kulturzeit 24.10.2023
»[Parkin] bemüht bei seiner Darstellung nahezu durchgängig den Blickwinkel eines jungen Internierten, des künstlerisch begabten Berliners Peter Fleischmann[...]. Seine Sicht der Dinge verleiht Parkins Erzählung Unmittelbarkeit und Authentizität.« Frankfurter Allgemeine Zeitung 29.09.2023
»[Parkin] berichtet hier nach akribischer Recherche zum ersten Mal über das Schicksal der als ›feindliche Ausländer‹ internierten deutschen und österreichischen Künstler, die das Hutchinson Camp zu einem kreativen Zentrum machten.« Die Presse 27.08.2023
»Von vielen Leben, noch mehr Schicksalen, von Rahmenbedingungen und von jenen Mutigen, die für die Freilassung der Unschuldigen kämpften, erzählt Parkin eindringlich.« Buchkultur 24.08.2023
»Geschichtsschreibung vom Feinsten.« BOOKLIST
»Akribisch recherchiert und unmöglich aus der Hand zu legen.« DAILY EXPRESS
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Der Autor
Die Übersetzer
Henning Dedekind, geboren 1968, übersetzt aus dem Englischen. Zu den von ihm übersetzten Autoren gehören Ronan Farrow, Masha Gessen, David Graeber, Evgeny Morozov und Bob Woodward.
Elsbeth Ranke, geboren 1972, Studium der Romanistik und Angewandten Sprachwissenschaft. Übersetzungen aus dem Französischen und Englischen, u. a. Erin Hunter, Frédéric Lenoir, E. O. Wilson, Dave Goulson, Lewis Wolpert, Hélène Beauvoir. André Gide-Preis 2004.

