Wir hatten ein barbarisch schönes Leben
Rudi Dutschke

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3. Auflage 23.11.2006 , Deutsch

Die große Rudi-Dutschke-Biographie – der Bestseller endlich als KiWi-Paperback Gretchen Dutschke überrascht uns als Biographin ihres ermordeten Mannes. Dieses Buch ist antiautoritär und liebevoll, witzig und tragisch, analytisch und spannend. Es ist der letzte Text des Aufstands von 1968. 

Am Ende töteten die Kugeln des Attentäters dann doch. Sein Opfer, Rudi Dutschke, verkörperte die außerparlamentarische Opposition (APO) der sechziger Jahre, und er wurde zu einer herausragenden Persönlichkeit der ökologischen Bewegung. Rudi Dutschke starb 1979 an den Verletzungen, die ihm Josef Bachmann, ein aufgehetzter Rechtsextremist, 1968 beigebracht hatte. 

Rudi Dutschke war ein origineller Denker. Er schuf eine auf die revolutionäre Praxis bezogene Theorie und versuchte danach zu leben. Er forderte, dass Deutschland sich unter freiheitlichen Vorzeichen wiedervereinigen solle. Und er verstand die neuen ökologischen Bedrohungen als Anstoß, seine Theorie fortzuentwickeln.

ISBN 978-3-462-03747-0 3. Auflage 23.11.2006 9,95 € Portofrei Bestellen (Buch: Taschenbuch)

Niemand kannte Rudi Dutschke besser als seine Frau, die uns mit diesem Buch als Biographin überrascht. Sie präsentiert dabei unzählige, bisher unbekannte Quellen. Sie schildert ein großes Politabenteuer und die Geschichte einer Liebe, die allen Zerreißproben standhielt. Gretchen Dutschke hat den letzten Text des Aufstands von 1968 geschrieben.

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Inhaltsverzeichnis

Leseprobe des Verlags

Presse:

»Vor allem die privaten Szenen machen die Dutschke-Biographie zu einem wichtigen Zeitdokument. [...] Anrührende und tragische Episoden [...] offenbaren unbekannte Seiten Dutschkes.« (Die Zeit)

Rudi Dutschke auf Wikipedia

Video zum Buch/Interview mit Gretchen Duschke Schweizer Rundfunk 04.05.2008

Autoreninfos

Gretchen Dutschke (Jahrgang 1942) ist eine US-amerikanisch-deutsche Theologin, Autorin und politische Aktivistin. Sie wurde in den Vereinigten Staaten geboren und studierte Theologie, bevor sie in den 1960er Jahren nach Deutschland kam. Bekannt wurde sie als Ehefrau des Studentenführers Rudi Dutschke, mit dem sie eng in der westdeutschen Studentenbewegung verbunden war. Nach dem Attentat auf Rudi Dutschke 1968 und dessen späterem Tod engagierte sie sich weiterhin in politischen und gesellschaftlichen Debatten.

Dutschke war in verschiedenen kirchlichen und sozialen Projekten tätig und setzte sich für Themen wie Frieden, soziale Gerechtigkeit und gesellschaftlichen Wandel ein. Sie arbeitete unter anderem als Dozentin und veröffentlichte Bücher und Beiträge zur Geschichte der Studentenbewegung sowie zu politischen und religiösen Fragestellungen. In der Öffentlichkeit tritt sie regelmäßig als Zeitzeugin der 1968er-Bewegung auf und beteiligt sich an Diskussionen über deren historische Bedeutung und Nachwirkungen.

Neben ihrer publizistischen Tätigkeit engagiert sie sich in Stiftungen und Initiativen, die sich mit demokratischer Kultur und gesellschaftlicher Erinnerung befassen. Ihr Wirken verbindet religiöse, politische und biografische Perspektiven und ist eng mit der Geschichte der außerparlamentarischen Opposition in Deutschland verknüpft.

Wikipedia (DE): Gretchen Dutschke  |  Wikipedia (EN): Gretchen Dutschke

Erstellt: 16.08.2020 - 07:07  |  Geändert: 29.03.2026 - 12:05