24.09.2025

Prof. Dürr warnt: Europa will in den Krieg - Frieden ist unerwünscht!

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auf YouTube (24.09.2025) 1:59:39

Medienpräsenz

In dieser Folge im Modelhof begrüßen wir Prof. David Dürr – Jurist, Publizist und einer der bekanntesten Anarchisten der Schweiz. Als Anwalt und Titularprofessor für Rechtswissenschaft verbindet er juristische Präzision mit radikaler Kritik an staatlichen Strukturen. Für Dürr ist der Staat kein Garant für Recht, sondern „institutionalisiertes Unrecht“ – eine These, die er mit intellektueller Schärfe und Leidenschaft entfaltet.

Wir sprechen über die Grundlagen von Recht und Gerechtigkeit, das Spannungsfeld zwischen privatem und öffentlichem Recht, über Rechtsgefühl, Normen und deren evolutionäre Entwicklung. Dabei geht es um die Frage, ob Gesetze überhaupt „gegeben“ werden müssen oder ob sie – wie die Schwerkraft – längst Teil unseres menschlichen Zusammenlebens sind. Dürr zeichnet ein Bild von Gesellschaft als selbstregulierender Ordnung, in der Zwang und Gewaltmonopole nicht notwendig sind.

Ein Gespräch über Freiheit, Verantwortung und die Möglichkeit einer Welt ohne Herrschaft. Über Anarchie als Ordnung statt Chaos, die Gefahren staatlicher Monopole, das Vergessen von Ideologien – und warum der Mensch nur erwachsen wird, wenn er den Staat als „Übereltern“ hinter sich lässt.

Zeitstempel

00:00:00 Intro 
00:02:45 Vorstellung von David Dürr 
00:05:19 Anwalt & Anarchist – Widerspruch? 
00:07:42 Was ist Recht? Formal vs. natürlich 
00:13:23 „Gesetze gibt es, weil es sie gibt“ 
00:16:25 Evolutionärer Blick auf Normen 
00:26:14 Privat- vs. Öffentliches Recht 
00:42:55 EU, Zwang & Propaganda-Kritik 
00:54:20 „Schlussbericht 2048“ – Szenario Schweiz 
01:00:35 Wege zur Anarchie & Vergessen des Staates 
01:06:01 Anarchie = Ordnung ohne Herrschaft 
01:12:41 Markt, Demokratie & Monopolkritik 
01:18:00 Ohne Gewaltmonopol? Dezentrale Sicherheit 
01:31:42 Schein der Gewaltenteilung & Machtkonzentration 
01:34:46 Private Rechtsordnung vs. staatliche Justiz 
01:40:06 Apokalyptisches Szenario & KI/Schwarmmetaphern 
01:45:14 „Natürliches Monopol“ Individuum & Austausch 
01:52:53 Erwachsenwerden, Staat als „Übereltern“ 
01:58:23 Outro

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
1h 59min 39s
Videoautoren

Erstellt: 16.09.2026 - 13:35  |  Geändert: 16.09.2026 - 13:38

verwendet von

Bern 2048 Die Beauftragte des Bundesrats für die Abwicklung der Schweizerischen Eidgenossenschaft präsentiert ihren Schlussbericht. Längst hat man aufgehört, an die Notwendigkeit eines Staates zu glauben.

Es ist ein entspannter Rückblick auf eine Leidensgeschichte, die 1848 mit einem Staatsstreich begann und jetzt, 200 Jahre später, vorbei ist. Heute weiss man: Der Staat war nie die Lösung, er war das Problem.