Hannes Hofbauer - EU-Bürger werden massiv entrechtet, weil sie EU-Politik kritisieren?
auf YouTube (23.08.2026) 1:39:08
In der Lecture erläutert der Redner die Entwicklung der EU-Sanktionspolitik seit 2014 und unterscheidet zwischen Wirtschafts- und Personensanktionen. Er beschreibt, dass die EU ihre Sanktionspakete seit 2022 zählt, obwohl Maßnahmen gegen Russland bereits zuvor bestanden, und geht auf extraterritoriale Sanktionen gegen Drittstaaten, Unternehmen und die sogenannte Schattenflotte ein. Ausführlich schildert er die Folgen von Personensanktionen, darunter Kontensperrungen, Reiseverbote und Einschränkungen bei Arbeit und Unterstützung, und kritisiert das Verfahren als außergerichtlich und ohne rechtsstaatliche Garantien. Im historischen Vergleich zieht er Parallelen zu Proskriptionen, Reichsacht und Ausbürgerung und nennt abschließend mehrere konkrete Fälle von Sanktionierten aus verschiedenen Ländern, die seiner Darstellung nach auch wegen publizistischer oder politischer Positionen betroffen seien.
Zeitmarken
0:00 EU-Sanktionen als Herrschaftsinstrument
1:46 Wie Sanktionen beschlossen werden
3:12 Schattenflotte und Extraterritorialität
6:17 Von Wirtschaftssanktionen zu Personalsanktionen
9:18 Journalisten auf der Liste
10:14 Die ersten Ziele der Sanktionen
13:13 Vermögen einfrieren, Rechte entziehen
17:14 Historische Vorläufer der Ächtung
19:17 Vogelfreiheit und Reichsacht
20:41 Ausbürgerung im 19. Jahrhundert
24:25 Der Maidan und der Bruch 2014
31:08 Oligarchen, Militär, Identitäten
37:57 EU-Verfahren und Vetos
40:14 Deutsche Umsetzung und Meldepflicht
44:38 Erste EU-Bürger auf der Liste
47:37 Deutsche Sanktionen ab 2025
51:07 Alina Lieb auf der Sanktionsliste
55:32 Schweizer Bürger betroffen
59:34 Jacques Baud erklärt
1:05:31 Politische Folgen der Sanktionen
1:09:17 Österreich und EU-Haltung
1:17:22 Desinformation als Vorwand
1:22:39 Verlängerung und Aufhebung
1:25:54 Rechtsmittel gegen Sanktionen
1:31:24 EU-Recht gegen nationales Recht
1:35:42 Ursprung der Sanktionspraxis