Wurde Monika Silva ermordet, weil sie Verbindungen zwischen Regierung und Kartell aufdeckte?
auf YouTube (01.07.2026) 22:53
Oscar Leon von The Grayzone sprach mit engen Kollegen und Freunden der ecuadorianischen Aktivistin Monika Silva, deren Ermordung das Land erschüttert hat und neue Fragen über die Verbindungen der Regierung zu Drogenkartellen aufwirft.
Monika Silva war eine der unermüdlichsten Anti-Korruptions- und Umweltaktivistinnen Ecuadors. Am 8. Juni wurde sie tot in ihrem Haus in Montañita, Ecuador, aufgefunden. Die Regierung behauptet, sie sei depressiv gewesen und habe Selbstmord begangen. Das war bestenfalls irreführend. Eine kürzlich durchgeführte Obduktion ergab, dass Silva durch stumpfe Gewalteinwirkung auf den Kopf und Strangulation getötet worden war.
In den Monaten vor ihrem Tod hatte Silva wiederholt gewarnt, dass ihr Leben in Gefahr sei. Sie hatte außerdem offengelegt, dass sie der US-Botschaft in Quito Beweise für die Verbindungen des ecuadorianischen Präsidenten Daniel Noboa zum internationalen Drogenhandel vorgelegt hatte. Noboa ist zufällig ein wichtiger Verbündeter Trumps, ein Milliardär aus Miami, der Ecuador rasch in eine militarisierte Bastion der US-Kontrolle verwandelt.
Silvas Ermordung und die irreführenden Aussagen der Regierung dazu zeigen die harte Realität, die so viele Ecuadorianer zum Schweigen gebracht hat. Es ist in diesem Land nicht sicher, Korruption zu untersuchen.