16.09.2020

Gedenken an die Massaker von Sabra und Schatila– Impuls von Weihbischof Ansgar am 16.09.2020

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Wie kann es zu solch' schrecklichen Verbrechen kommen? Heute vor 38 Jahren fanden die Massaker von Sabra und Schatila in Beirut statt. Weihbischof Ansgar erzählt von den Ereignissen, die 3000 Tote zurückließen. Im Nachtgebet gedenkt er der zahlreichen unschuldigen Opfer.

Sprache (Ton)
Deutsch
Laufzeit
2min 55s
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Erstellt: 14.04.2026 - 09:24  |  Geändert: 14.04.2026 - 09:24

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Das Massaker von Sabra und Schatila bezeichnet den Völkermord an palästinensischen Flüchtlingen, die im südlichen Stadtgebiet von Beirut lebten. Dieser wurde von etwa 150 libanesischen, maronitisch-katholischen – hauptsächlich phalangistischen – Milizionären verübt. Zwischen dem 16. und 18. September 1982 – mitten im libanesischen Bürgerkrieg – wurden die Flüchtlingslager Sabra (Ṣabrā) und Schatila (Šātīlā) gestürmt, die zu jener Zeit von israelischen Soldaten umstellt waren. Nach filmisch belegten Aussagen beteiligter Milizionäre richtete sich die Aktion in erster Linie gegen Zivilisten; bewaffneter Widerstand soll kaum noch vorhanden gewesen sein. Die Milizionäre verstümmelten, folterten, vergewaltigten und töteten überwiegend Zivilisten, unter ihnen viele Frauen, Kinder und Alte. Die Zahl der Opfer konnte nicht geklärt werden, wird aber je nach Quelle zwischen 460[3] und 3500

Wikipedia (DE): Massaker von Sabra und Schatila