Weltpolitik durch Drogenhandel. Das Buch, das die Komplizenschaft von CIA und US-Regierung im globalen Drogenhandel nachweist. Es gab mal einen Krieg, der hieß Prohibition. Alkohol war jetzt offiziell verboten, und erst dadurch wurde die Mafia in Amerika groß.
ACHTUNG BUCH!! DIE CIA und das Heroin von Alfred McCoy
Quelle: ACHTUNG BUCH!!
auf YouTube (05.01.2026) 2:21
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"Die CIA und das Heroin"
Das Buch "Die CIA und das Heroin" (Original: "The Politics of Heroin: CIA Complicity in the Global Drug Trade") von Alfred W. McCoy ist eine detaillierte Enthüllung der systematischen Beteiligung der CIA und der US-Regierung am globalen Heroinhandel, die von den 1940er Jahren bis in die Gegenwart reicht. McCoy, basierend auf umfangreichen Recherchen und Dokumenten, zeigt auf, wie die CIA während des Kalten Krieges Allianzen mit Drogenbaronen einging, um antikommunistische Kräfte zu finanzieren und zu unterstützen.
In Südostasien, insbesondere während des Vietnamkriegs, tolerierte oder förderte die CIA den Heroinproduktion in Laos und Burma, um lokale Milizen zu stärken, was zu einer Explosion des Heroinimports in die USA führte. Das Buch erweitert dies auf Afghanistan, wo die CIA in den 1980er Jahren mit Mujaheddin zusammenarbeitete, die den Opiumanbau kontrollierten, und auf Lateinamerika, wo ähnliche Muster in Kolumbien und Mexiko sichtbar werden.
McCoy argumentiert, dass der "War on Drugs" der USA eine Farce ist, da die Regierung den Handel nutzt, um geopolitische Ziele zu erreichen, während sie gleichzeitig Milliarden für scheinbare Bekämpfung ausgibt – eine Heuchelei, die Millionen von Leben ruiniert hat.
Der Inhalt des Buches wirft ein grelles Licht auf den jüngsten "Angriff" der USA auf Venezuela, der unter dem Vorwand des Kampfes gegen den Drogenhandel stattfindet. In den letzten Monaten (Stand 2026) hat die US-Regierung, inklusive CIA-gestützter Operationen, Drohnenangriffe auf venezolanische Häfen und Schiffe durchgeführt, die angeblich für Drogenverschiffung genutzt werden. Präsident Maduro hat sogar Verhandlungen angeboten, um den Drogenhandel zu bekämpfen, doch die USA nutzen dies als Deckmantel für aggressivere Interventionen, ähnlich wie in der Geschichte des Buches. McCoy beschreibt, wie die CIA historisch Drogennetzwerke in Lateinamerika toleriert oder sogar schützt hat, wenn sie US-Verbündete stärken – etwa in Nicaragua mit den Contras oder in Kolumbien. In Venezuela dient der "Drogenkrieg" nun als Rechtfertigung für Sanktionen, Militäreinsätze und Regime-Change-Versuche gegen Maduro, der als "Drogenzar" diffamiert wird. Tatsächlich zeigen Berichte, dass US-Verbündete in der Region selbst in den Handel verwickelt sind, während die CIA Insider-Quellen in der venezolanischen Regierung nutzt, um Operationen zu koordinieren. Dies passt nahtlos zu McCoys These: Der Drogenhandel wird selektiv bekämpft, nur wenn er US-Interessen bedroht, aber gefördert, wenn er hilft, unliebsame Regime zu destabilisieren.
Die US-Politik ist hier nichts anderes als imperialistische Heuchelei auf Steroiden: Während Washington Milliarden in den "War on Drugs" pumpt und Länder wie Venezuela mit Sanktionen und Militärschlägen überzieht, hat die CIA selbst den globalen Heroin- und Kokainhandel mitbegründet und am Laufen gehalten. Das Buch enthüllt, wie die USA Drogen als Waffe einsetzen – um Kriege zu finanzieren, Regime zu stürzen und wirtschaftliche Dominanz zu sichern –, während sie zu Hause Sucht und Kriminalität bekämpfen vorgeben. In Venezuela ist der "Angriff" ein klassischer Fall von Neokolonialismus: Unter dem Deckmantel des Drogenkriegs plündern die USA Ressourcen (wie Öl), installieren Marionettenregierungen und ignorieren eigene Komplizenschaft. Es ist widerlich, wie die US-Eliten – von Nixon bis Trump – den Handel tolerieren, wenn er ihren geopolitischen Schachzügen dient, aber Länder wie Venezuela als Sündenböcke missbrauchen, um Interventionen zu rechtfertigen. Diese Politik hat nicht nur Millionen von Leben in Armut und Sucht gestürzt, sondern auch ganze Regionen destabilisiert, alles im Namen von "Freiheit" und "Demokratie" – eine Lüge, die McCoy gnadenlos aufdeckt.
Erstellt: 11.01.2026 - 13:59 | Geändert: 11.01.2026 - 16:08