In rund 40 Beiträgen erinnern Familienmitglieder, Freunde, Mitarbeiter an Person und Leistung der Inge-Aicher Scholl (1917-1998). Ihr starker Durchsetzungswille hatte ihr den Beinamen als die sanfte Gewalt eingebracht. Die Ulmer Volkshochschule war ihre Wirkungsstätte, die bis heute weltberühmte Ulmer Hochschule für Gestaltung (1953-1968) hat sie mitinitiiert. Ihr Leben aber widmete sie der Bewahrung der Erinnerung an die Weiße Rose und ihre Geschwister Hans und Sophie.
Die sanfte Gewalt Erinnerungen an Inge Aicher Scholl
Quelle: Tilo Graetz
auf YouTube (19.02.2021) 10:48
Sie veröffentlichte 1954 ein Buch: "Die Weiße Rose". Hundertausendfach gelesen. In mehrere Sprachen übersetzt.
Thema: Widerstand der studentischen Gruppe "Weiße Rose" um Hans und Sofie Scholl.
Doch:
Wer war die Buchverfasserin Inge Aicher-Scholl?
Weit mehr als die älteste Schwester von Hans und Sofie Scholl.
Inge Aicher-Scholl (1917 - 1998) schenkte fünf Kindern das Leben, gründete - ohne eigenes Abitur - die Ulmer "Hochschule für Gestaltung" (HfG) mit und 1946 die "vh ulm Ulmer Volkshochschule". Diese leitete sie bis 1974.
Nur wenige wissen allerdings:
Inge Aicher-Scholl setzte sich immer wieder öffentlich für Grundrechte ein. Für Frieden und Freiheit ein.
Ja, sie wurde sogar dafür von einem Amtsgericht verurteilt.
Mehr dazu verrät das Buch
"Die sanfte Gewalt. Erinnerungen an Inge Aicher-Scholl"
www.ingeaicherscholl.de
Darüber spricht Inge Aicher Scholls Sohn Julian in diesem Video.
Julian Aicher betreibt seit 2002 das Informationsbüro rio's
www.rio-s.de
Erstellt: 27.11.2025 - 13:32 | Geändert: 27.11.2025 - 13:32
