Alexander King (Jahrgang 1969) ist ein deutscher Politiker (BSW), Diplom-Geograf und promovierter Politikwissenschaftler sowie seit 2024 Landesvorsitzender des BSW Berlin. Nach dem Abitur studierte der gebürtige Tübinger Geografie an der Universität Tübingen und promovierte 2004 mit einer Arbeit über räumliche Mobilität in Haiti zwischen bäuerlicher Gesellschaft und Weltmarkt. Von 2005 bis 2021 arbeitete er als Referent der Linksfraktion im Deutschen Bundestag. Politisch gehörte King seit 2001 zunächst der PDS und später der Partei Die Linke an; von 2016 bis 2021 war er deren Bezirksvorsitzender in Berlin-Tempelhof-Schöneberg. Seit Dezember 2021 gehört er – mit einer kurzen Unterbrechung 2023 – dem Berliner Abgeordnetenhaus an und arbeitet dort unter anderem in den Ausschüssen für Wirtschaft und Energie sowie Bundes- und Europaangelegenheiten.
Im Oktober 2023 verließ King Die Linke und schloss sich dem neu entstehenden Bündnis Sahra Wagenknecht an; 2024 wurde er zum Landesvorsitzenden des Berliner BSW gewählt. Politische Schwerpunkte setzt er insbesondere in der Friedens- und Außenpolitik, in wirtschafts- und sozialpolitischen Fragen sowie bei der Aufarbeitung der Berliner Corona-Politik, zu der er ein eigenes „Corona-Schwarzbuch“ erarbeitete. Bei der Berliner Abgeordnetenhauswahl 2026 führt King die BSW-Landesliste auf Platz 1 an und bildet gemeinsam mit Michael Lüders die Spitzenkandidatur der Partei.
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