Nicoletta della Valle (Jahrgang 1961) ist eine Schweizer Juristin und ehemalige Spitzenbeamtin. Sie wurde am 28. Dezember 1961 in Bern geboren und studierte Rechtswissenschaften an der Universität Bern. Nach Tätigkeiten beim Bundesamt für Umwelt und in der Stadtverwaltung Bern wechselte sie 1999 in das Eidgenössische Justiz- und Polizeidepartement. Von 2006 bis 2011 war sie stellvertretende Direktorin des Bundesamt für Polizei (fedpol). Nach einer Tätigkeit bei den Universitären Psychiatrischen Diensten Bern übernahm sie 2014 die Leitung des fedpol und war bis Ende Januar 2025 dessen Direktorin. Während ihrer Amtszeit standen unter anderem die Bekämpfung der organisierten Kriminalität, des Terrorismus und der Cyberkriminalität im Mittelpunkt. Nach ihrem Ausscheiden eröffnete sie in Bern ein Café mit sozialem Beratungsangebot. Ihre spätere Tätigkeit für einen israelisch-schweizerischen Investmentfonds löste in der Schweiz eine öffentliche Debatte über mögliche Interessenkonflikte aus.
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