Und habt ihr denn etwa keine Träume
Erzählungen

Die großen Erzählungen in einem Band 

Anna Seghers, die derart viele Tonlagen beherrschte, nutzte die kurze Prosaform so kontinuierlich wie keiner ihrer Zeitgenossen, um literarisch unmittelbar auf sich verändernde Verhältnisse reagieren zu können. Heute lesen sich ihre meisterlichen Erzählungen aktueller denn je und sollten nicht nur dazu anregen, Seghers reizvolles Werk neu zu entdecken, sondern auch ihre Botschaft von der Kraft der vermeintlich Schwachen weiterzutragen. 

ISBN 978-3-351-03950-9 1. Auflage 11.04.2022 22,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)

»Anna Seghers Erzählungen gehören zum Besten, was die deutschsprachige Literatur des 20. Jahrhunderts hervorgebracht hat ... Es kommt darauf an, sie zu lesen.« Ingo Schulze

Mehr Infos

Inhaltsverzeichnis

Blick ins Buch

Auszug

»Von der Kraft der Schwachen«: Ingo Schulze über Anna Seghers: Anna Seghers: Jüdin, Kommunistin, politische Aktivistin, aber vor allem eine herausragende Schriftstellerin. Ihr Werk gehöre zum Besten, was die deutschsprachige Literatur hervorgebracht habe, so Ingo Schulze. Hier ein Auszug aus seinem Vorwort zu »Und habt ihr denn etwa keine Träume«, einem Band mit Anna Seghers' großen Erzählungen. Aufbau Verlage 22.03.2022

Pressestimmen

»sehr lesenswerte Erzählungen« Ronald Schneider Rheinische Post 15.08.2022

»Die großartige Schriftstellerin war aber insbesondere eine herausragende Erzählerin. Das zeigt auf beste Weise auch die Auswahl dieser 14 Erzählungen, die der bekannte Autor Ingo Schulze zusammengestellt hat.« Lebensart im Norden 09.06.2022

Autoreninfos

Netty Reiling wurde 1900 in Mainz geboren. (Den Namen Anna Seghers führte sie als Schriftstellerin ab 1928.) 1920-1924 Studium in Heidelberg und Köln: Kunst- und Kulturgeschichte, Geschichte und Sinologie. Erste Veröffentlichung 1924: „Die Toten auf der Insel Djal“. 1925 Heirat mit dem Ungarn Laszlo Radvanyi. Umzug nach Berlin. Kleist-Preis. Eintritt in die KPD. 1929 Beitritt zum Bund proletarisch- revolutionärer Schriftsteller. 1933 Flucht über die Schweiz nach Paris, 1940 in den unbesetzten Teil Frankreichs. 1941 Flucht der Familie auf einem Dampfer von Marseille nach Mexiko. Dort Präsidentin des Heinrich-Heine-Klubs. Mitarbeit an der Zeitschrift „Freies Deutschland“. 1943 schwerer Verkehrsunfall. 1947 Rückkehr nach Berlin. Georg-Büchner-Preis. 1950 Mitglied des Weltfriedensrates. Von 1952 bis 1978 Vorsitzende des Schriftstellerverbandes der DDR. Ehrenbürgerin von Berlin und Mainz. 1978 Ehrenpräsidentin des Schriftstellerverbandes der DDR. 1983 in Berlin gestorben.Romane: Die Gefährten (1932); Der Kopflohn (1933); Der Weg durch den Februar (1935); Die Rettung (1937); Das siebte Kreuz (1942); Transit (1944); Die Toten bleiben jung (1949); Die Entscheidung (1959); Das Vertrauen (1968). Zahlreiche Erzählungen und Essayistik.

Wikipedia (DE): Anna Seghers

Textauswahl und Nachwort von

Ingo Schulze (* 1962), geboren in Dresden und dort aufgewachsen, lebt seit 1993 als Schriftsteller in Berlin.

Wikipedia (DE): Ingo Schulze

1. Auflage 11.11.2025 , Deutsch

Die literarische Sensation: die Liebesbriefe der jungen Anna Seghers – nach 100 Jahren erstmals veröffentlicht

»Ich will Wirklichkeit ... und ich weiß außer uns nichts Wirkliches.«

Als Anna Seghers’ Enkel, Jean Radvanyi, Familienunterlagen sortierte, stieß er auf eine Schachtel – und darin auf etwas völlig Unerwartetes: über 400 Briefe, die seine Großmutter an ihren späteren Mann geschrieben hat. Dieser Schatz wird jetzt erstmals zugänglich gemacht. 

ISBN 978-3-351-04250-9 1. Auflage 11.11.2025 28,00 € Portofrei Bestellen (Buch | Hardcover)
Verlag

Erstellt: 29.11.2025 - 08:56  |  Geändert: 29.11.2025 - 09:50