Journalismus

Habitus, Herkunft und Positionierung. Die Logik des journalistischen Feldes von Klarissa Lueg

Habitus, Herkunft und Positionierung. Die Logik des journalistischen Feldes von Klarissa LuegKlarissa Lueg geht der Frage nach dem Zusammenhang zwischen sozialer Herkunft und der Hierarchie im journalistischen Feld nach. Dabei wird grundsätzlich die Herkunft von ChefredakteurInnen und JournalistenschülerInnen und die Bedeutung dieser sozialen Herkunft für Berufszugang und Positionierungsstrategien erläutert. Es wird deutlich, dass nicht nur die Karrierewege der untersuchten Gruppen selbst ein herkunftsspezifisches Muster aufweisen, sondern dass auch die Verteilung und Zuweisung von Macht im journalistischen Feld eng mit der Herkunft ihrer TrägerInnen verbunden ist.

ISBN 978-3-531-19569-8        39,95 €  Portofrei      BestellenWarenkorb

Guatemala. Recherchen auf heißem Pflaster von Andreas Boueke

Guatemala. Recherchen auf heißem Pflaster von Andreas BouekeJournalistische Berichterstattung aus Guatemala handelt oft von Gewalt und Armut. Wie sieht das Leben eines freien Journalisten aus, der seit zwanzig Jahren dort recherchiert? Andreas Boueke erzählt aus seinem Arbeitsalltag. Einige seiner Reportagen wurden in Deutschland mit Journalistenpreisen ausgezeichnet, andere haben in Guatemala Kontroversen ausgelöst und zu Reaktionen von einflussreichen Geschäftsleuten oder korrupten Staatsangestellten geführt. Hunderte Gesprächspartner kommen zu Wort, arbeitende Kindern und engagierte Mayafrauen, aber auch aggressive Missionare und reumütige Soldaten.

SBN 978-3-89502-356-9        16,90 €  Portofrei     BestellenWarenkorb

Meinungsmacht und Elite-Journalismus. Theorie, Netzwerke, Fallstudien von Uwe Krüger

Meinungsmacht und Elite-Journalismus von Uwe KrügerDie Interaktionen zwischen Journalisten und Eliten wurden bislang meist vor systemtheoretischem Hintergrund und durch Befragung von Akteuren erforscht, wobei die Ergebnisse anonymisiert wurden. Diese Arbeit wählt theoretisch und methodisch einen anderen Ansatz, um Eliten-Einflüsse auf journalistische Inhalte zu lokalisieren.
Es wird ein theoretisches Modell entwickelt, das Medienverhalten mit Hilfe von Pressure Groups und sozialen Netzwerken erklärt und das vorhersagt, dass Leitmedien mehr oder weniger den laufenden Diskurs der Eliten reflektieren, aber dessen Grenzen nicht überschreiten und dessen Prämissen nicht kritisch hinterfragen.
Im empirischen Teil fokussiert eine Netzwerkanalyse zunächst die soziale Umgebung von 219 leitenden Redakteuren deutscher Leitmedien. Jeder Dritte unterhielt informelle Kontakte mit Politik- und Wirtschaftseliten; bei vier Außenpolitik-Journalisten von FAZ, Süddeutsche Zeitung, Die Welt und Die Zeit finden sich dichte Netzwerke im US- und Nato-affinen Elitenmilieu.

ISBN 978-3-86962-070-1      29,50 €    Portofrei   BestellenWarenkorb