Würzburg und Franken
 
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Subskription der dreibändigen Stadtgeschichte

Franken

 

Tatort Franken . Bd.3



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Abermals schwebt der Landstrich von Aschaffenburg bis Altdorf, vom Fichtelgebirge bis zum Altmühltal in höchster Gefahr, und die Furcht geht um: Kaltblütige Verbrecher versetzen Stadt und Land in Unruhe. Zum Glück treten raffinierte Ermittlerinnen, clevere Kommissare und findige Detektive auf den Plan, um ihnen Einhalt zu gebieten. Sie nehmen die Spuren auf, und beweisen auf Neue, dass Mord in Franken auf Scharfsinn trifft. Zur Freude aller Krimileser ... So versammelt der dritte Band der beliebten Frankenkrimi-Anthologien wieder neue Kriminalgeschichten voller Spannung, Witz und schwarzem Humor aus der Feder der bekanntesten Autoren der Region. Doch auch zwei Newcomer sorgen diesmal für unterhaltsames Krimivergnügen: die Gewinner des 1. Fränkischen Krimipreises mit ihren von Jury und Publikum gekürten Siegerbeiträgen!

Vorndran, Helmut; Der Colibri-Effekt



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Ein Mann wacht neben einem brennenden Fahrzeug auf. Er weiß nicht, wo er ist, er weiß nicht, wer er ist, und sein Instinkt rät ihm, möglichst schnell zu verschwinden. Kurz darauf bemerkt er, dass er verfolgt wird. Er schlägt sich auf abenteuerliche Weise bis in seine Geburtsstadt Bamberg durch. Hier kommt es zur endgültigen Eskalation der Ereignisse. Und mittendrin - die Ermittler Haderlein, Lagerfeld und Riemenschneider.

 

Autorenportrait

Helmut Vorndran, geboren 1961 in Bad Neustadt/Saale, lebt mehrere Leben: als Kabarettist, Unternehmer und Buchautor. Als

überzeugter Franke hat er seinen Lebensmittelpunkt ins oberfränkische Bamberger Land verlegt und arbeitet als freier Autor unter anderem für Antenne Bayern und das Bayerische Fernsehen.

Magirius, Georg ; Westphal, Regina : Mystische Orte; Wanderungen durch Unterfranken



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Unheimlich, abgeschieden, sagenumwittert, spektakulär und schön: In Unterfranken lassen sich zahlreiche geheimnisvoll-mystische Orte entdecken. Die Wanderungen führen durch Steigerwald, Spessart, Odenwald, Rhön, Haßberge und Fränkisches Weinland zu 14 außergewöhnlichen Orten. So klettern die Autoren auf den Teufelstein und tauchen auf der Weininsel bei Volkach in schwindelerregende Genüsse ein. Sie schwimmen im Naturparksee bei Arnstein dem Licht entgegen und erleben auf dem Würzburger Käppele eine sagenhafte Ruhe über den Dächern der Stadt. Dann rätseln sie über riesenhafte Heunesäulen, spazieren durch den nebelverhangenen Schlosspark am Schönbusch und spüren unvergängliche Kräfte auf der Felsruine Rotenhan. Die persönlichen Schilderungen der Autoren laden ein, sich selber auf den Weg zu machen. Die Touren sind genau beschrieben, in wenigen Stunden zu bewältigen und können leicht nachgewandert werden.

Autorenportrait
Georg Magirius, geboren 1968, ist evangelischer Theologe, freier Schriftsteller und Hörfunkjournalist für verschiedene ARD-Sender.

Scheele, Paul-Werner; Begegung mit Tilman Riemenschneider .



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Jede Begegnung, die unsere Seele berührt, hinterlässt einen tiefen Eindruck. Gute Begegnungen können zu heilsamen Lebenshilfen werden. In diesem Sinne laden Autor und Fotograf zu einer persönlichen Begegnung mit den Werken des Bildhauers Tilman Riemenschneiders wie mit dem Meister selbst ein.

Autorenportrait
Paul-Werner Scheele, geb. 1928, Dr. theol., Professor, 1979-2003 Bischof von Würzburg em., Mitglied des Päpstlichen Rates zur Förderung der Einheit der Christen, Vorsitzender des Wissenschaftlichen Beirates des Johann-Adam-Möhler-Instituts für Ökumenik.

Albert Uderzo/Rene Goscinny: Då boxe di Beudel. (Der Kampf der Häuptlinge, Asterix Mundart, Bd.61 Mainfränkisch/Asterix uff Meefränggisch Bd.3) Ehapa Comic Collection – Egmont Manga & Anime 2006. ISBN: 3-7704-3055-7.



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Zum Buch
Es is fuchzich vor Christus. In ganz Frångn führn die Besatzer des Rechiment. In ganz Frångn?
Nää – ä glens Völkle in Unnerfrångn wärd zwar schon lång underdrüggd vo der Kapidåle in Südn. Aber unbeuchsam wie se sin, dun se alleweil emål aufbegehr. Un für die Besatzer is des Lebm nit eifach in ihre Låcher Silvanum, Scheurebrum, Rieslania un Müllrum-Thurgia...

Zu den Autoren
Albert Uderzo, geboren 1927, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-Strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. 1959 gründeten Uderzo und René Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix, der Gallier".
René Goscinny wurde 1926 in Paris geboren und wuchs in Buenos Aires auf. 1945 wanderte er nach New York aus, wo er zunächst als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger arbeitete. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempé), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo). Goscinny war verheiratet und hatte eine Tochter. Er starb am 5. November 1977.
Verlagsinformation

Siegfried Geyer/Carlheinz Gräter: Flug über Hohenlohe und Tauberfranken. Mit Heilbronn und Würzburg. Deutsch, English, Français. 176 Seiten, 189 Farbaufnahmen. Einführungspreis bis 31. Januar 2007: 29,90 Euro, danach 32,90 Euro. ISBN: 3-87407-708-X.



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Von Bad Wimpfen bis Schillingsfürst und Rothenburg ob der Tauber, von Gaildorf und Schwäbisch Hall bis Wertheim und Würzburg: In einmaligen Luftaufnahmen porträtiert der Fotograf Siegfried Geyer die Region Hohenlohe-Franken. Die einzigartigen Fotos dokumentieren, dass die Landschaft an Jagst, Kocher und Tauber reich an schmucken Städtchen und Dörfern ist – an beeindruckenden Schlössern und Burgen, an pittoresken Kirchen und Klöstern.
Dazwischen sieht man fast unberührte Winkel mit einsamen Gehöften, Mühlen oder den typischen Holzbrücken. Doch auch die beiden, für diese Region wichtigen Großstädte, Heilbronn und Würzburg, sind in diesem Band mit brillanten Fotografien aus der Vogelperspektive enthalten. Der Hohenlohe- und Franken-Kenner Carlheinz Gräter hat die fantastischen Bilder detailreich und profund beschrieben. Alle Texte sind dreisprachig abgedruckt.
Das Buch ist ein wunderbares Geschenk für alle Liebhaber der Region Hohenlohe-Franken, für Besucher, Geschäftskunden und Freunde im Ausland.

Zu Autor und Fotograf
Dr. Carlheinz Gräter, geboren 1937 in Bad Mergentheim, studierte Geschichte und Literatur, arbeitete anschließend als Zeitungsredakteur und ist seit 1972 freier Schriftsteller. Er lebt heute in Würzburg. Für sein Werk, das mehr als 60 Buchveröffentlichungen umfasst, wurde er mit dem Kulturpreis des Frankenbundes ausgezeichnet.
Siegfried Geyer, geboren 1954, ist in Heidenheim an der Brenz zu Hause. Er ist ausgebildeter Fotograf und seit über 25 Jahren auf Luftbilder spezialisiert.
Verlagsinformation

Herbert Liedel/Helmut Dollhopf/Rudolf M. Bergmann: Jerusalem lag in Franken. Synagogen und jüdische Friedhöfe. Echter-Verlag, Würzburg 2006. ISBN: 3-429-02826-4.



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Zum Buch
Bei der Beschäftigung mit den Folgen der nationalsozialistischen Gewaltherrschaft waren die Fotografen Herbert Liedel und Helmut Dollhopf auf die noch erhaltenen Synagogen und Friedhöfe aufmerksam geworden. Nicht wenige präsentierten sich zweckentfremdet oder verwahrlost. In jüngster Zeit sind viele dieser Friedhöfe wiederhergerichtet. Synagogen restauriert, und einer neuen, würdigen Bestimmung zugeführt worden. So finden dort nicht nur Mahn- und Gedenkgottesdienste, sondern auch kulturelle Veranstaltungen statt.
"Jerusalem lag in Franken – Synagogen und jüdische Friedhöfe" dokumentiert die tragische Geschichte jüdischer Gotteshäuser und -acker repräsentativ über diesen Zeitabschnitt. Gegenübergestellt werden der Zustand nach dem Ende des Dritten Reiches und das jetzige Antlitz – teilweise ergänzt durch Schwarzweiß-Aufnahmen aus der Zeit vor der "Reichskristallnacht" im Jahr 1938.
Der Text liefert den nötigen Hintergrund zu den abgebildeten Objekten, informiert über Zerstörung. Zweckentfremdung, aber auch über Erhaltung und neue Bestimmung. So ist dieser Band ein Projekt gegen das Vergessen und eine Aufforderung, zur Verhinderung neuer Unmenschlichkeit beizutragen.

Zu den Autoren
Herbert Liedel lebt als Fotograf in Nürnberg. Der Bildautor zahlreicher Landschaftsbände und anderer Bücher engagiert sich auch als Filmemacher. Als passionierter Fußball-Anhänger fotografiert er seit langem für das Kicker Sport-Magazin. Auch Helmut Dollhopf arbeitet als Fotograf.
Rudolf Maria Bergmann, der Textautor, studierte Kunstgeschichte, Germanistik und Philosophie. Er arbeitet als freier Journalist und Publizist, schreibt über Architektur, Kunst und Reisen. Zahlreiche Veröffentlichung, u.a. in: Baumeister, Bauwelt, Frankfurter Allgemeine Zeitung, Frankfurter Rundschau, Goethe-Institut Inter Nationes, Neue Zürcher Zeitung, Rheinischer Merkur, Der Tagesspiegel, Der Standard, Zeitschrift für Gottesdienst und Predigt. Verfasser von Baumonografien; Beiträge in Anthologien und Jahrbüchern. Buchautor. Bergmann lebt in Eichstätt und Wien.
Verlagsinformation

Michael Pröttel: Es spukt in Franken. 25 geheimnisvolle Sagen zwischen Spessart und Fichtelgebirge. J. Berg-Verlag 2006. ISBN: 3-7658-4175-7.



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Zum Buch
Die spannendsten Sagen aus Bayern in einem Band. Sagen und Fantasy liegen im Trend bei Jung und Alt. Erstklassige Illustrationen untermalen die mysteriösen Geschichten. In dieser Sagensammlung wird Geschichte in ihrer fantasievollsten Form lebendig. Denn es geht in den Geschichten ja nicht nur um die Protagonisten. Darüber hinaus erfährt der Leser viel über das tägliche Leben der "einfachen und edlen Leut" in den guten alten Zeiten. Machen wir uns also auf die Suche nach den Geheimnissen in den Schluchten, auf den Bergen und an den Bächen in Bayern! Ob der "Herr der Ringe" oder "Harry Potter" ... Fantasy ist mega-in!

Zum Autor
Michael Pröttel, geboren 1965, studierte Geografie und Landschaftsökologie. Er ist heute tätig als Journalist und Fotograf, u.a. für die Zeitschrift "Bergsteiger". Die historischen und geografischen Besonderheiten europäischer Gebirgslandschaften sind seine Leidenschaft. Außerdem befasst er sich intensiv mit natur- und sozialverträglichen Tourismuskonzepten. Er ist Vorsitzender der Alpenschutzorganisation "Mountain Wilderness" Deutschland.
Verlagsinformation

Ada Stützel: Auf den Spuren des Deutschen Ordens in Franken. Mit zahlreichen zum Teil farbige Abbildungen. Sutton Verlag 2006. ISBN: 3-89702-990-1.



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Zum Buch
Über 600 Jahre hat der einst mächtige Deutsche Orden die Geschichte Frankens mitgeprägt. Er war Herr über Städte, Dörfer und Burgen und entfaltete seine Macht vor allem in ländlich geprägten Gebieten. In vielen Orten stellte der Ritterorden einen beutenden Wirtschaftsfaktor dar. Langfristig prägte er das religiöse Empfinden der Menschen ganzer Regionen und entwickelte sich schließlich zu einem festen Bestandteil der fränkischen Kulturlandschaft. Dennoch sind die historischen Hintergründe seines Einflusses in Franken heute nahezu in Vergessenheit geraten.
Die Journalistin Ada Stützel hat sich nun auf Spurensuche begeben und die bekannten und weniger bekannten fränkischen Wirkungsstätten des Deutschen Ordens aufgesucht. In ihrem Buch, das sich vor allem auf das heutige Mittel- und Unterfranken konzentriert, behandelt sie die Zeit von der Niederlassung des Deutschen Ordens in Franken um 1200 bis zu seiner Auflösung durch Napoleon im Jahre 1809.
Anhand heute noch sichtbarer Überreste macht dieses reich illustrierte Buch die Geschichte des Deutschen Ordens wieder lebendig. Unterhaltsam und kenntnisreich erzählt die Autorin, welche Ereignisse, Machtkämpfe und Traditionen sich hinter den immer noch präsenten Spuren des Ordens verbergen.

Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Der Deutsche Orden: Ein Abriss seiner Geschichte
- I. Der Deutsche Orden als Herr über Stadt, Dorf oder Burg: Ellingen, Stopfenheim, Absberg, Virnsberg, Wolframs-Eschenbach, Gelchsheim, Hüttenheim, Stadtprozelten, Obermässing
- II. Der Deutsche Orden in den freien Reichsstädten: Nürnberg, Rothenburg ob der Tauber, Detwang, Dinkelsbühl, Schweinfurt
- III. Der Deutsche Orden in Residenz- und Landstädten: Würzburg, Münnerstadt
- IV. Wissenswertes und Impressionen
- Bildnachweis
- Literaturhinweise

Aus dem Vorwort
Franken ist ein altes Kulturland, Seine Einwohner blicken stolz auf ihre Geschichte und Traditionen. Stolz sind sie auch auf den Ort, in dem sie leben - ganz gleich, ob er für den Verlauf der großen Geschichte von Bedeutung war oder nicht. Zwischen zwei Orten, die vielleicht nur wenige Kilometer voneinander entfernt sind, können Welten liegen: sprachliche, traditionelle, religiöse. Meist wortkarg und zurückhaltend agieren die Franken gegenüber Fremden. Franken sind bodenständig. Sie bleiben gern zu Hause, denn dort wissen sie, woran sie sind. Außerhalb ihrer Heimat gibt es für den Franken in Deutschland nur noch Bayern und Preußen. Wandert ein Bayer oder Preuße ein, muss er sich bewähren. Bis er ein Freund wird, kann es eine ganze Generation dauern. Bis er als Franke akzeptiert ist, muss er schon ein paar Ahnen auf dem örtlichen Friedhof zu Grabe getragen haben.
Auch in der Geschichte des Deutschen Ordens auf dem Boden des heutigen Frankens lässt sich ein Schlüssel finden - zum Verständnis all jener Eigenschaften, die den Franken so unverwechselbar charakterisieren. Fast 600 Jahre war der Deutsche Orden Teil des fränkischen Alltags. Er baute Städte, Burgen und Schlösser, etablierte sich als Wirtschaftsfaktor des Ortes, in dem er sich niederließ, prägte das religiöse Empfinden der Menschen ganzer Regionen und wurde schließlich ein fester Bestandteil der fränkischen Kulturlandschaft. Vieles von dem ist heute leider in Vergessenheit geraten. Zu Unrecht.
Dieses Buch möchte Sie auf die Spuren führen, die der einst so mächtige Orden im heutigen Franken hinterlassen hat. Manchmal ist es nur ein unscheinbarer Gemarkungsstein am Wegesrand, ein anderes Mal sind es mächtige himmelwärts strebende Sakralbauten. An einem Ort ist es ein schlichter Verwaltungsbau und an einem anderen eine beeindruckende Stadtbefestigung oder ein imposantes Barockschloss.

Zur Autorin
Die Journalistin Ada Stützel hat sich auf Spurensuche begeben und die bekannten und weniger bekannten fränkischen Wirkungsstätten des Deutschen Ordens aufgesucht. In ihrem Buch, das sich vor allem auf das heutige Mittel- und Unterfranken konzentriert, behandelt sie die Zeit von der Niederlassung des Deutschen Ordens in Franken um 1200 bis zu seiner Auflösung durch Napoleon im Jahre 1809.
Verlagsinformation

Mainfränkisches Jahrbuch für Geschichte und Kunst, 2005. Herausgegeben von den Freunden Mainfränkischer Kunst und Geschichte e.V., Würzburg. Gesamtherstellung: HartDruck GmbH, Volkach 2005. ISSN: 0076-2725.

Aus dem Vorwort
Das vorliegende Jahrbuch ist sehr umfangreich, es enthält einige längere Aufsätze. Die Publikation dieses Jahrbuchs war nur durch einen finanziellen Kraftakt möglich. Ich bin froh, dass es gelungen ist, das ganze Spektrum der unterfränkischen Geschichte vom Mittelalter bis in die Nachkriegszeit zu berücksichtigen. Im Jahre 2005 gedachte man in Deutschland dem 60. Jahrestag des Kriegsendes. Den letzten Kriegsjahren sind einige Aufsätze gewidmet, die interessante neue Aspekte der unterfränkischen Geschichte beleuchten. Gemäß dem Auftrag der Vereinssatzung werden auch kunstgeschichtliche Themen gebührend berücksichtigt.
Herbert Schott, Schriftleiter

Inhaltsverzeichnis
- Vorwort
- Gerhard Wagner: Der fränkische Königshof Herlheim
- Thomas Steinmetz: Neues zu den Maintalburgen Ravensburg, Falkenberg und Neuenburg
- Ludwig Reusch: Die vierherrische Zent Mittelsinn - Zweiter Teil
- Hubert Emmerig: Münzen der Stadt Hammelburg im 16. Jahrhundert?
- Markus Josef Maier: Jost Ammann (1539-1591) als Portraitist zweier Würzburger Persönlichkeiten
- Matthias Löffelmann: Balthasar Neumanns Würzburger Dominikanerkirche (heutige Augustinerkirche)
- Victor Metzner: Franz Erwein von Schönborn und seine Bedeutung
- Hans-Bernd Spies: Ein Brief Friedrich Ludwig Heinrich Rumpachs an Heinrich Stephani (1796)
- Oliver Weinreich und Helge Clausen: Ein Däne an der Universitätsbibliothek Würzburg
- Walter M. Brod: Eine Würzburg-Ansicht in der Presse des 19. Jahrhunderts
- Hanns-Helmut Schnebel: Johann Reiter, Hammelburgs letzter Türmer (1804-1886)
- Jörg Seiler: Ungeliebte Würzburger zwischen Ausgrenzung, Auswanderung, Ausbürgerung und Deportation (1933-1944)
- Astrid Freyeisen: Verbohrt bis zuletzt – Gauleiter Dr. Otto Hellmuth
- Herbert Schott: Würzburg zwischen Stalingrad und dem Kriegsende
- Ellen Latzin: Begegnung mit Tiepolo in New York
- Gottfried Mälzer: Die Universitätsbibliothek Würzburg als Regionalbibliothek
- Bibliographie Dr. Gottfried Mälzer, Leiter der Universitätsbibliothek
- Anzeigen und Besprechungen
- Geschäftsbericht
- Mitarbeiterverzeichnis
Verlagsinformation

Exemplare des "Mainfränkischen Jahrbuchs" können für 43,50 Euro direkt im Buchladen Neuer Weg gekauft oder bestellt werden.
Bestellung per E-Mail: buchladen@neuer-weg.com

Birgit Speckle: Schafkopf und Musikbox. Einblicke in unterfränkische Dorfwirtshäuser 1950-1970. Verlag: Bezirk Unterfranken 2005. ISBN: 3-9809330-0-8.



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Im Dorfwirtshaus der 1950er/1960er Jahre herrschte reges Treiben: Am Sonntagnachmittag füllten die Schafkopf-Runden die ganze Wirtsstube. Im Wirtshaus saß man nicht nur gemütlich zusammen, sondern hier wurden Geschäfte gemacht, Aufträge vergeben und politische Debatten geführt, aber auch Vorträge und Lehrveranstaltungen abgehalten. Viele Wirtshäuser hatten im Obergeschoss auch einen Tanzsaal, der als Vorläufer der Mehrzweck- und Sporthalle bezeichnet werden kann. Hier machte das Wanderkino Station und hier wurden sämtliche Vereinsfeiern abgehalten. Gesellschaftliches Großereignis aber war die alljährliche Kirchweih.
Das Dorfwirtshaus stand häufig auch für Innovationen. Die Wirtsleute hatten Geräte angeschafft, die sich noch nicht jedermann im heimischen Haushalt leisten konnte, nämlich Telefon und Fernseher. Darüber hinaus galten in einer Zeit ohne Diskotheken oder Spielhallen auch Musikbox, Geldspiel- oder Unterhaltungsautomaten als echte Attraktionen. Dorfwirtshäuser waren in den 1950er/1960er Jahren für alle gesellschaftlichen Schichten und für Jung und Alt der Treffpunkt schlechthin.
Die goldene Zeit der Dorfwirtshäuser ist seit etwa den 1970er Jahren vorbei und damit auch ihre Funktion als wichtiger Teil öffentlicher Dorfkultur. Für den Niedergang der Dorfwirtshäuser gibt es mehrere Gründe: Der Fernseher, den sich in den 1970er Jahren bald jedermann leisten konnte, förderte den Rückzug ins heimische Wohnzimmer. Die nach und nach entstehenden Vereinsheime, Bürgerzentren, Pfarrheime und die aufkommende Mode, viele Feste in den privaten Bereich zu verlagern, etwa in Form der "Keller-Partys" an der Hausbar, waren und sind eine ernste Konkurrenz für die Dorfwirtshäuser.
Darüber hinaus ermöglichte das Auto mehr Mobilität. Das Auto eröffnete etwa ab den 1970er Jahren auch weiter entfernt liegende Möglichkeiten der Freizeitgestaltung, für Jugendliche insbesondere Diskotheken. Damit verlor der Tanzsaal im Dorfwirtshaus nach und nach seine zentrale Bedeutung. Dazu kamen ausländische Spiellokale, die einen neuen, exotischen Reiz hatten. Dazu gehörten Betriebe, in denen zunächst italienische, später auch griechische und asiatische Spezialitäten angeboten wurden.

Rezension
"Die Beat- und Rockjahre haben leider keinen nachlesbaren Eindruck in dieser Geschichte der unterfränkischen Dorfwirtshäuser gefunden, der Band bleibt auch eher im zeitlichen Bereich 1950 bis Anfang der 60er Jahre, zwischen Schlager, Rock’n’Roll und Twist. Dafür entschädigt aber eine umfangreiche weiterführende Literaturangabe zur ländlichen Gasthaus-, Freizeit- und Jugendkultur, die zur Selbstvertiefung in dieses Thema und in diese Kultur auffordert. Beim Lesen entwickelt sich neben dem Hochkommen eigener Jugenderinnerungen an verbrachte Gasthauszeiten auch die große Lust auf eine Radtour durchs fränkische Land mit dem Erkundungsmotto 'Kirchen von außen, Wirtschaften von innen'. Das ca. 70 Seiten umfassende und gut bebilderte Bändchen liefert den Stoff dazu und das auf eine äußerst kurzweilige Weise." (Pro-Regio-Online, RegioLine)
Verlagsinformation

Herbert Haas: Mittelalterlicher Weinanbau in der 'villa Randersacker' und dem südlichen Maindreieck. Eine ungewöhnliche Weinstory. Verlag Königshausen & Neumann 2005. ISBN: 3-8260-3169-5.



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Der Verfasser, dem keine Wengertsarbeit fremd, schildert den mittelalterlichen Weinbau des südlichen Maindreiecks im Allgemeinen und die damit verbundenen Randersackerer Begebenheiten im Besonderen. Der spannende Krimi über die wechselvollen 800 Jahre fränkischen Weinbaues geht von den Anfängen in der Zeit Karls des Großen bis zur maximalen Ausdehnung der Rebfläche auf etwa 40.000 Hektar im letzten Drittel des 16. Jahrhunderts, der Ära Julius Echters von Mespelbrunn.
Die Häcker entblößen sich ihres Grundbesitzes, verarmen und mutieren vom Eigentümer zum notleidenden Lehensnehmer, das Weinproletariat entsteht. Eine beginnende, lange währende Kaltzeit, die den hochgeschätzten Frankenwein zum "Sauerländer" stigmatisiert, beendet die weitere Verbreitung der Vitis vinifera und läutet den 400 Jahre währenden Niedergang ein. Rückschlüsse auf das 20. Jahrhundert und aktuelle Bezüge zur Gegenwart ergänzen die unterhaltsame, farbige Schilderung der außergewöhnlichen Wein-Gezeiten.

Aus dem Inhalt
- Die Wanderjahre der Weinrebe und ihre Einbürgerung in mainfränkischen Gefilden
- Vom Wingarton zum Winperch: Die Rebe klettert den Berg hinauf. Zeitgleiche Beurkundung von Würzburger und Randersackerer Weinlagen ab 1050
- Der Weinmotor Randersacker springt an, läuft und läuft ... Wein, der hochoktanige Kraftstoff zur zügigen Dorfentwicklung
- Die Weinbergsarbeit, ein unaufhörlicher Kampf gegen Unkraut und Schädlinge. Das Ende der Vielfalt im Lebensraum Weingarten
- Die Häufung der herrschaftlichen Erlasse im 14. Jhd. Randesacker anno 1350 mit eigener Zehnt- und Leseordnung
- Der mittelalterliche Qualitätsweinbau, Rebsorten, Realteilung und Kopferziehung
- Klöster saugen den Grundbesitz auf. Die Häcker verarmen. Würzburger plündern den Randersackerer Edelhof
- Die Rebe als Baum der Erkenntnis? Der Tausendsassa Wein, wichtigste Arzney des Mittelalters
- Der Bauernkrieg, der Augsburger Religionsfriede und die Zweiteilung Randersackers
- Die Ära Julius Echter von Mespelbrunn. Wer nicht kommunizieren kommt, muss gehen
- Franken mit 40.000 Hektar größtes deutsches Weinland. Erblühende dörfliche Baukultur im 16. Jhd.
- Die 300-jährige Kaltzeit beginnt, mit dem Weinbau geht's bergab. Der Wein ist stocksauer.
- Quellen und Literaturverzeichnis
Verlagsinformation

Stefan Keppler/Johann Schrenk/Horst Brunner/Otto Wittmann: Goethes Franken. Johann-Schrenk-Verlag 2005 (1. Auflage). ISBN: 3-924270-41-4.



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Aus dem Inhalt
Johann Schrenk legt mit "Goethes Franken" den dritten Titel aus der Buchreihe "Auf den Spuren der Dichter und Denker durch Franken" vor. Mit dem 128 Seiten fassenden, reich bebilderten und illustriertem Werk ist ein kompakter, preislich erschwinglicher Reiseführer auf den Markt gekommen, dessen ausgewogene Mischung wissenschaftlicher Aufsätze einerseits und ausführlicher touristischer Informationen andererseits deutlich von der Masse abhebt.
Wie schon in den zwei vorherigen Büchern der Reihe (sie wurden jeweils in der Druckerei E. Riedel gefertigt) hat Dr. Schrenk auch dieses Mal kompetente und anerkannte Wissenschaftler als Koautoren gewonnen. Der Leser ist eingeladen, diesen Landstrich zu bereisen und ihn sich zu eigen zu machen, wie der Dichter aus Weimar es tat: "Goethes Franken" heißt es deshalb statt "Goethe in Franken".

Inhaltsverzeichnis
- Stefan Keppler: Goethes Franken – Topographie des Altdeutschen
- Johann Schrenk: Goethe in Nürnberg
- Johann Schrenk: Goethe im Fichtelgebirge
- Wolfgang Schirmer: Goethes Granitstudien in Franken und seine Idee Granit
- Johann Schrenk: Goethes Reisen durch Franken
- Otto Wittmann: Goethe und der Frankenwein
- Johann Schrenk: Auf den Spuren Goethes durch Franken

Zu den Autoren
Reich bebildert und inspirierend sind die Kapitel, in denen der Gunzenhäuser Buchhändler, Verleger und Historiker Dr. Johann Schrenk auf Goethes Spuren quer durch Franken, ins Fichtelgebirge, und nach Nürnberg reist, um Häuser, Museen und Naturdenkmäler, die an den vielseitig interessierten Genius erinnern, vorzustellen.
Dr. Stefan Keppler, gebürtiger Franke, ist Assistent am Institut für Deutsche und Niederländische Philologie der Freien Universität Berlin. 2004 promovierte er an der Universität Würzburg über Goethes Erzählwerk. Von ihm stammt das erste Kapitel über die "Topographie des Altdeutschen".
Professor Dr. Wolfgang Schirmer, bis 2005 an der Heinrich-Heine-Universität Düsseldorf als Geologe tätig, vergleicht anhand einer ausführlichen Grafik die Vorstellung Goethes von der Entstehung des Fichtelgebirgsgranits, die er in vielen Exkursionen vor Ort gewonnen hatte, mit den wissenschaftlichen Erkenntnissen aus heutiger Zeit.
Der Gunzenhäuser Dr. Otto Wittmann, von 1989 bis 1993 Präsident des Bayerischen Geologischen Landesamtes München, setzt sich in seinem Aufsatz mit Goethe und dem Frankenwein auseinander.
Verlagsinformation/"Altmühl-Bote" vom 10.12.2005

Konrad Beischl: Dr. med. Eduard Wirths und seine Tätigkeit als SS-Standortarzt im KL Auschwitz. Königshausen & Neumann-Verlag 2005. ISBN: 3-8260-3010-9.



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Zum Buch
Die vorliegende Arbeit beschreibt die Entwicklung des Medizinstudenten und jungen Mediziners Eduard Wirths (1919-1945) zu einer der Schlüsselfiguren des Vernichtungsapparates im KL Auschwitz. Wirths wurde 1919 als Sohn eines mittelständischen Unternehmers in Geroldshausen, nahe Würzburg, geboren. Noch während des Studiums trat er in die NSDAP, die SA und später die SS ein. Beim Fronteinsatz in Norwegen und der Sowjetunion zog er sich ein Herzleiden zu. Dies führte zu seiner Versetzung zur "Inspektion K.L." – zum Einsatz in den Konzentrationslagern. Hier machte Wirths innerhalb kürzester Zeit eine steile Karriere und wurde – mittlerweile SS-Obersturmführer – Standortarzt des riesigen Lagerkomplexes Auschwitz. Er war der verantwortliche Organisator der Selektionen der jüdischen Häftlinge an der "Rampe" von Auschwitz-Birkenau. Über alle medizinischen Experimente, die an Häftlingen durchgeführt wurden, war er informiert und initiierte selbst eigene Versuchsreihen. Sein Häftlingsschreiber Hermann Langbein, österreichischer Kommunist und aktiv im Lagerwiderstand, gewann allmählich Einfluss auf Wirths und konnte dies geschickt für die Widerstandsbewegung ausnutzen. Wirths, der von Langbeins Verbindung zum Widerstand wusste, ließ Langbein gewähren, blieb jedoch selbst bis zuletzt loyal gegenüber dem nationalsozialistischen Deutschland. Insgesamt ergibt sich ein zwar widersprüchliches Bild, aber doch das Bild eines Mannes, der dem faschistischen System nichts entgegen zu setzen hatte.

Zum Autor
Konrad Beischl, geboren 1969, ließ sich zunächst zum Gärtner ausbilden. Anschließend studierte er Humanmedizin in Regensburg. Derzeit ist er als Assistenzarzt an der Schlossklinik Rottenburg a.d.L. tätig.
Verlagsinformation

Klaus Gasseleder: Zwei Gesichter. Aus der Chronik einer jüdischen Familie, eines fränkischen Dorfes und eines Weltbades in der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Vetter-Verlag, Geldersheim 2005. ISBN: 3-9807244-6-8.



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Schön wie je liegt das Städtchen – im Stil der Propaganda ausgedrückt: ein köstlicher Juwel, zusammengesetzt aus den bunten Edelsteinen seiner grünen Gärten, seiner herrlichen Blumenanlage und seiner heiteren Häuser, am goldgrünen Band der Saale (die das tatsächlich einmal war, aber jetzt – die Gründe kenne ich nicht – fast stehend sumpfig und recht dürftig aussieht) zärtlich umfasst von dem saftigen Grün seine Wiesen und dem dunkleren seiner dahinter aufsteigenden Wälder.
Trotz allem, ich muss gestehen, dass auch ich immer es so gesehen hatte. Und dass mir eine Sehnsucht geblieben war. Denn Kissingen und meine Jugend gehören zusammen, so wie Steinach und meine Kindheit. Eine Jugend, die ich für herrlich gehalten hatte. Diese Herrlichkeit aber war von den späteren Ereignissen her fragwürdig geworden. Alle Schönheit ihrer Erlebnisse hatte als Basis gehabt den nie in Frage gezogenen Glauben an die Unwandelbarkeit menschlicher Ordnungen – den Glauben, dass der Mensch gut sei. Die schlechten waren nur Ausnahmen, und auch sie würden allmählich besser werden!
Nun hatte es sich herausgestellt, dass dieser Glaube die leichtfertige Sicherheit der Jahrhundertwende war, möglich geworden durch eine ungewöhnlich lange Friedenszeit, die durch die beiden Weltkriege – und ganz erbarmungslos durch das Grauen des "Dritten Reiches" – für alle Zeiten von Grund auf zerstört ist. Übrig geblieben ist das Bild des Menschen in seiner Jämmerlichkeit, seiner Gefährdetheit von innen heraus, wenn äußere Ordnungspfeiler zusammengebrochen sind. Kissingen hat uns verraten. Die Menschen hatten andere Gesichter bekommen, eiserne statt der freundlichen, Und beide scheinen wahre Gesichter gewesen zu sein, jedes zu seiner Zeit.

Klappentext

Lothar Mayer: Heimat Rhön. Naturhistorische Wanderbilder aus der Hohen Rhön. Mit zahlreichen Farbfotos. Parzeller-Verlag 2004. ISBN: 3-7900-0364-6.



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Zum Buch
Lothar Mayers "Heimat Rhön" bietet auf 179 Seiten naturhistorische Wanderbilder aus der Hohen Rhön. Der farbige Bildband enthält zudem Wanderwegebeschreibungen. Genau genommen handelt es sich bei dem Werk "Heimat Rhön" nicht um ein Wanderbuch klassischer Prägung, sondern vielmehr um die Darstellung einer großartigen Landschaft.
Wäre die Rhön nicht die Heimat des Bild- und Textautors, wäre der Titel "Panorama Rhön" ebenfalls angebracht.
Die Bilder zeigen nämlich die genialische Monotonie und Weite der Hohen Rhön. Der Text enthält feinsinnige Anregungen zum "Gebrauch" der Landschaft; er bringt Dinge zur Sprache, die man einfach wissen muss, wenn man das Land wirklich verstehen will und lädt dazu ein, die Rhön unermüdlich mit weit offenen Sinnen und wachem Blick zu durchstreifen. Das Credo aller naturhistorischen Wanderbilder lautet: Zum Wandern nimm die Seele mit.
"Heimat Rhön" ist somit ein idealer Helfer für die Einstimmung auf eigene Wanderunternehmungen. Dabei geht der Autor auch über die Beschreibung der Landschaft und deren "Gebrauch" hinaus. Eine kritische Reflexion über die konkrete Bedeutung der "Heimat" in moderner Zeit und insbesondere in der Hohen Rhön beschließt das Buch.

Zum Autor
Lothar Mayer wurde im Jahre 1950 in Wüstensachsen/Rhön geboren. Seit 1994 ist er Geschäftsführer und Inhaber der Firma A. Eberle GmbH & Co. KG (http://www.a-eberle.de/) in Nürnberg und lebt in Wendelstein. Das Unternehmen entwickelt, fertigt und vertreibt elektronische Einrichtungen für die Energie-Versorgungsunternehmen.
Seit 35 Jahre ist Mayer im Naturschutz tätig und war von 1990 bis 2002 Obmann der Entomologischen Abteilung der Naturhistorischen Gesellschaft in Nürnberg (NHG). Für das Buch "Heimat Rhön" wurde er im Jahre 2005 von den "Sennfelder Kulturwanderern" ausgezeichnet.
Verlagsinformation

Albert Uderzo/René Goscinny: Di Fråche der Ehre (Asterix und der Kupferkessel, unterfränkische Ausgabe). Übersetzt von Kai Fraass, Gunther Schunk und Hans-Dieter Wolf. Egmont Ehapa-Verlag 2004. ISBN: 3-7704-2297-X.



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Ein Jahr nach der "Dour de Frångn" sind Asterix und Obelix zum zweiten Mal in Mainfranken aktiv. "Di Fråche der Ehre" heißt der zweite Asterix-Band im mainfränkischen Dialekt. Verantwortlich für die Übersetzung sind Dr. Gunther Schunk, Kai Fraass und Hans-Dieter Wolf. Wie im Original "Asterix und der Kupferkessel" geht es in der Geschichte ums Geld, und zwar um das nicht vorhandene Geld der Stadt Würzburg. Nachdem die Geschichte bis nach Aschaffenburg reicht, wurde als kompetenter "Gastsprechenblasenbefüller" der Kabarettist Urban Priol engagiert. Natürlich gibt es auch wieder – selbstverständlich rein zufällige – Anspielungen auf Personen des Zeitgeschehens. So kann man in der Geschichte beispielsweise dem Wirt Müllrum-Reibachum oder dem Schauspieler Ingus Klündrian begegnen.

Zu den Autoren
Albert Uderzo, geboren 1927, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-Strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. 1959 gründeten Uderzo und René Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix, der Gallier".
René Goscinny wurde 1926 in Paris geboren und wuchs in Buenos Aires auf. 1945 wanderte er nach New York aus, wo er zunächst als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger arbeitete. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempé), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo). Goscinny war verheiratet und hatte eine Tochter. Er starb am 5. November 1977.
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Signierstunde im Buchladen Neuer Weg am 27.11.2004

Karlheinz Deschner: Dornröschenträume und Stallgeruch. Über Franken, die Landschaft meines Lebens. Königshausen & Neumann-Verlag 2004. ISBN: 3-8260-2801-5.



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Der wohl bedeutendste Kirchenkritiker unserer Zeit, Karlheinz Deschner, zeigt sich hier einmal von einer ganz anderen Seite. Fasziniert von dem, was Franken (noch) an den Himmel schreibt, Steigerwald, Spessart, Frankenwald und Fichtelgebirge, erzählt er vor allem von der Landschaft, der er sich tief verbunden weiß. Er porträtiert kleine Perlen am Main, in denen das Mittelalter fortzuträumen scheint, Dettelbach etwa, Prichsenstadt, Sulzfeld, Mainbernheim, aber auch Bamberg, die schönste Stadt Deutschlands, entlegene Haßberge-Nester.
Immer wieder dazwischen gallig-bissige Geschichten, politische Reminiszenzen; Frankens Vergangenheit und aktuelle Gegenwart: Die fränkische Kirche erscheint, eine Sekte, der lokale Adel; nicht zuletzt auch die eigene Lebensgeschichte des Erzählers, doch immer das Ganze fast hymnisch durchwoben von eindringlichen Landschaftsbeschreibungen. Kurz: eine stimmungsdichte, poesiereiche, doch oft auch kritisch-ironische Betrachtung, voll von Lobpreis und Verdammnis.

Rezensionen
"Kein Reise- oder Kunstführer ist da in verschiedenen poetischen Feuilletons entstanden, die hier in einem Buch zusammengefügt werden. Es ist eher ein Vademekum für ... Genussfreunde." (Süddeutsche Zeitung)
"Deschner wäre nicht Deschner, schockierte er nicht den gerade in lyrischen Schilderungen gefangenen Leser mit knallhart dazwischenfahrenden Fakten aus Frankens dunkler, blutiger Historie." (Frankfurter Rundschau)
"Karlheinz Deschners nachträgliche Liebeserklärung an Franken – ein nostalgisches, romantisches, gar idyllisches Bekenntnisbuch eines Theoretikers? Nun, Karlheinz Deschners neun Landschaftsporträts aus Franken fügen sich zu einem hymnischen und doch leidenschaftlich provokanten Heimatbuch, das fränkische Literaturgeschichte, regionales Geschichtsbuch, Autobiographie und literarischer Reisebericht zugleich ist." (Bayerisches Fernsehen)

Zum Autor
Karlheinz Deschner, geboren 1924 in Bamberg. Im Krieg Soldat; studierte Jura, Theologie, Philosophie, Literaturwissenschaft und Geschichte. Sein Roman -Die Nacht steht um mein Haus- (1956) erregte Aufsehen, das sich ein Jahr später bei Erscheinen seiner Streitschrift -Kitsch, Konvention und Kunst- zum Skandal steigerte. Seit 1958 veröffentlicht Deschner seine entlarvenden und provozierenden Geschichtswerke zur Religions- und Kirchenkritik. Der forschende Schriftsteller lebt in Haßfurt am Main. 1988 wurde er mit dem Arno-Schmidt-Preis ausgezeichnet.
Verlagsinformation

Albert Uderzo/René Goscinny: Dour de Frångn (Tour de France, unterfränkische Ausgabe). Übersetzt von Kai Fraass, Gunther Schunk und Hans-Dieter Wolf. Egmont Ehapa-Verlag 2004. ISBN: 3-7704-2295-3.

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Es is fuchzich vor, a glees Völkle in Underfrångn wärd schon lång underdrüggd vo der Kapitale im Süden. Aber unbeuchsam wie se sin, tun se alleweil amål aufbegehr. Mid ihrn Mädschigg-Schoppen in der Hinderhand hamm se halt ihr Subber-Geheimwaffm baråt. Ihr wissd scho, di Brüh, wu der Obelix als Bu neigfloche is. Un der Asterix kriechd alsemål aa sei Schlüggle ab, – un dann gibt's Wallung!
Brunzverreck!
Des erschde Asterix-Bändle aus Underfrångn hamm übersetz gemüss der Fraass Kai, der Schunks Gunther und der Wolfs Hans-Dieter. Büngtlich zum Stadtjubiläum zeicht Euch der Obelix, wu er den Mousd holt.

Zu den Autoren
Albert Uderzo, geboren 1927, wurde 1941 Hilfszeichner in einem Pariser Verlag. 1945 half er zum ersten Mal bei der Herstellung eines Trickfilms, ein Jahr später zeichnete er seine ersten Comic-Strips, wurde Drehbuchverfasser und machte bald auch in sich abgeschlossene Zeichenserien. 1959 gründeten Uderzo und René Goscinny ihre eigene Zeitschrift, die sich "Pilot" nannte. Als Krönung entstand dann "Asterix, der Gallier".
René Goscinny wurde 1926 in Paris geboren und wuchs in Buenos Aires auf. 1945 wanderte er nach New York aus, wo er zunächst als Zeichner, dann als künstlerischer Leiter bei einem Kinderbuchverleger arbeitete. Während einer Frankreichreise ließ Goscinny sich von einer franco-belgischen Presseagentur einstellen, gab das Zeichnen auf und fing an zu texten. Er entwarf sehr viele humoristische Artikel, Bücher und Drehbücher für Comics. U.a. schrieb er: "Der kleine Nick" (mit Sempé), "Lucky Luke" (für Morris), "Isnogud" (mit Tabary), "Umpah-Pah" und "Asterix" (mit Uderzo). Goscinny war verheiratet und hatte eine Tochter. Er starb am 5. November 1977.
Klappentext

Jeanne E. Rehnig: Schäfereigeschichte(n): Einblicke in die Geschichte der Schafhaltung in Unterfranken. Bezirk Unterfranken 2004. ISBN: 3-9809330-1-6.



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Wer einmal längere Zeit mit einem Schäfer verbracht hat, stellt fest, dass in jedem von ihnen eine ganze Welt von Bildern, Wissen und Geschicklichkeiten steckt. Allein die Beobachtung der Tiere und der Natur und die Notwendigkeit, sich stets selbst helfen zu können, füllen einen solchen Menschen an mit Erfahrungen und Erkenntnissen, die ganze Bibliotheken bestücken könnten. Seit Jahrhunderten werden Wissen, Kniffe und Fachausdrücke von einer Generation an die nächste übergeben.
Wie Schäfer in früheren Jahrhunderten gelebt und gearbeitet haben, ist ein bisher wenig erforschtes Kapitel der unterfränkischen Agrargeschichte gewesen. Die Ausstellung "Schäfereigeschichte(n)" gibt als erste umfassende Arbeit zu diesem Thema Einblicke in die historische Schäferkultur eines Naturraums, der Unterfranken heißt und der auch schon vor Jahrhunderten zu den schafreichen landstrichen in Deutschland zählte. Die Hinwendung zu diesem Thema durch die Bezirksheimatpflege sichert damit wertvolles Material.

Zu den Autorinnen
Dr. Jeanne E. Rehnig M.A. (Berlin), geboren in Würzburg, aufgewachsen in Kitzingen, studierte Volkskunde, Kunstgeschichte und Germanistik in Würzburg. Ausbildung zur Multimedia-Projektmanagerin, Promotion zur Dr. phil. Langjährige Mitarbeiterin der Redaktion Kultur der Main-Post, Würzburg. Freiberuflich tätig in den Bereichen Text, Konzeption und Gestaltung von Ausstellungen. Projekte für öffentliche Träger, private Auftraggeber und große Projektgesellschaften.
Vorträge und Veröffentlichungen zur Industrie-, Regional- und Fotografiegeschichte sowie zur Bildenden Kunst. Gastvorträge an der FHTW Berlin, Fachbereich Museologie.
Christine Schormayer (Hammelburg), geboren in Würzburg, aufgewachsen in Kitzingen, ist seit Abschluss ihrer Ausbildung im Buchhandel tätig. Veröffentlichungen, Führungen und Vorträge zur Botanik, Schäferei- und Regionalgeschichte. Autorin der Wanderausstellung "Schäferei heute – Wunschbild und Wirklichkeit" (2002).
Verlagsinformation

Marianne Erben: Von Kilian bis Kiliani. Den Frankenaposteln auf der Spur. Echter-Verlag 2004. ISBN: 3-429-02579-6.



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Würzburg wird die Kiliansstadt genannt. Da steht der Kiliansdom, gleich daneben Neumünster mit dem Kiliansschrein über dem Kiliansgrab in der Kiliansgruft, und dazwischen der Kiliansplatz mit einer Kiliansstatue und dem Kilianshaus. In der Domstraße werden beim Kiliansbäck Kiliansweck angeboten, auf der Alten Mainbrücke ist der hl. Kilian die meistfotografierte Figur, und am 8. Juli, dem Kilianstag, kommen die Kilianswallfahrer und besuchen nach dem Gottesdienst die Kiliansmesse auf dem Marktplatz und das Kilianifest auf der Talavera. Wer also war Kilian? In diesem Buch soll von ihm berichtet und erzählt werden.

Inhaltsverzeichnis

- Tatsache – Legende
- Passio Sancti Kiliani
- Aus Irland ist Kilian gekommen
- Vom Aussehen irischer Wandermönche
- Das östliche Frankenland
- Wirciburc – der fremde Ort
- Warum Kilian, Kolonat und Totnan sterben mußten
- Das Martyrium
- Strafgericht und Ende der Herzogsfamilie
- Bischof Burkard
- Drei Heilige
- Wunder am Kiliansgrab
- Ein erster Dom
- Das Kiliani-Fest
- Wallfahrer – Steuerzahler
- Das Kiliansbanner
- Der Heilige mit dem Schwert
- Nicht immer hoch verehrt
- Eine besondere Wallfahrt
- Der neue Kiliansschrein
- Kilian wirkt fort
Verlagsinformation

Felix Fechenbach/Roland Flade: Im Haus der Freudlosen. Als Justizopfer im Zuchthaus Ebrach. Königshausen & Neumann-Verlag 1993. ISBN: 3-88479-851-0.



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Wie kaum ein anderer ist der in Würzburg aufgewachsene Felix Fechenbach in die Geschichte der Weimarer Republik verwoben. Als enger Mitarbeiter des späteren Ministerpräsidenten Kurt Eisner rief er im November 1918 in München die Revolution aus. Als Journalist veröffentlichte er Dokumente zur Entstehung des Ersten Weltkriegs und wurde dafür 1922 in einem Schauprozess von der bayerischen Justiz zu einer langjährigen Haftstrafe verurteilt. Als Insasse des Zuchthauses Ebrach studierte Fechenbach die Auswirkungen des veralteten Strafvollzugs auf sich und seine Mithäftlinge. In diesem Buch berichtet er von Menschen, "die zermalmt werden von all dem Leid, der Entseelung und Entwürdigung" und plädiert für durchgreifende Vollzugs-Reformen.

Zum Autor
Felix Fechenbach, geboren 1894 in Mergentheim, absolvierte nach einer dürftigen Schulausbildung eine Lehre in einer Schuhwarengroßhandlung; erste Kontakte zur Gewerkschaft und zur sozialdemokratischen Jugend. Umzug nach München, dort im Arbeitersekretariat (Vorläufer gewerkschaftlicher Rechtsberatung) beschäftigt. Nach der Novemberrevolution 1918 wurde er Sekretär des Ministerpräsidenten Kurt Eisner. Nach Eisners Ermordung wurde er in einem skandalösen Prozess wegen angeblichem Landesverrat zu 11 Jahren Zuchthaus verurteilt (Es ging um Veröffentlichungen zur Kriegsschuld Deutschlands). Vorzeitig entlassen, ging er nach Berlin und war in der reformpädagogischen Bewegung aktiv. 1929 trat er eine Stelle als Redakteur der sozialdemokratischen Zeitung in Detmold an. Er schrieb mit spitzer Feder gegen die Nazis und beteiligte sich als Redner an den Wahlkämpfen in dem damals noch selbstständigen Land Lippe. Dies und seine Beteiligung an der Revolution 1918 sowie seine jüdische Abstammung machte ihn unter den Nazis im östlichen Westfalen und Lippe zur meistgehassten Person. Kurz nach Hitlers Machtübernahme wurde er in NS-"Schutzhaft" genommen und als eines der ersten Opfer des Nazi-Regimes am 7. August 1933 von SS-Mitgliedern bei einem angeblichen "Fluchtversuch" ermordet.
Der Historiker Dr. Roland Flade leitet die Lokalredaktion der Würzburger Main-Post. Mehrere Buchveröffentlichungen.
Verlagsinformation



Felix Fechenbach als junger Mann




Felix Fechenbachs
Journalistenausweis
für den Berliner Reichstag

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Stand: 24. April 2012
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