kritik&utopie

Klimakiller Kapital. Wie ein Wirtschaftssystem unsere Lebensgrundlagen zerstört. Von Tomasz Konicz

Angesichts der eskalierenden Klimakrise bricht sich in der Öffentlichkeit der meisten Industrieländer mühsam, allen Widerständen zum Trotz, eine fundamentale Erkenntnis bahn: Nichts wird so bleiben, wie es ist. Es ist ein grundlegender, fundamentaler Wandel notwendig, um den sich beschleunigenden klimatischen Umbrüchen, den drohenden Kollaps ganzer Ökosysteme adäquat und schnell begegnen zu können. Die Klimakrise muss folglich als die größte Gefahr für den Zivilisationsprozess im 21. Jahrhundert begriffen werden.

ISBN 978-3-85476-692-6     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Vor der Revolution. Das absehbare Ende des Kapitalismus. Von Robert Foltin

Der Kapitalismus verdient an der Zerstörung unserer Umwelt und unseres Lebens: neue, größere Autos, teure Wohnungen, Ausbeutung und Unterdrückung von Frauen, autoritäre Kontrolle der Migration und sogar "zivile" Putsche und Kriege - alles für das Wirtschaftswachstum! Und wir hätten nur die Wahl zwischen neoliberalen und rechtspopulistisch/rechtsextremen Parteien im Rahmen einer mehr oder weniger demokratischen Oligarchie ...
Aber die Unruhen, Aufstände und emanzipatorischen Bewegungen werden mehr und stärker.

ISBN 978-3-85476-694-0     10,00 €  Portofrei     Bestellen

Die Linke im Baskenland Eine Einführung von Raul Zelik

Lange Jahre wurde die baskische Unabhängigkeitsbewegung vor allem mit den Anschlägen der ETA in Verbindung gebracht. Doch das Baskenland ist seit Ende der 1970er Jahre auch die Region mit den meisten sozialen Kämpfen in Europa. Fast alle Bereiche des gesellschaftlichen Lebens wurden von den Organisationsbemühungen baskischer Linken erfasst: Ein dichtes Netz von Gewerkschaften, Frauenorganisationen, Genossenschaften, Jugendbewegungen, Subkulturen, Umweltgruppen, internationalistischen und antirassistischen Netzwerken waren Ausdruck dieser hegemoniepolitischen Bemühungen. Besonders bemerkenswert ist dabei die Verankerung der politischen und sozialen Organisationen der Linken im kulturellen Leben.

ISBN 978-3-85476-689-6     12,00 €  Portofrei     Bestellen

Die andere Kulturrevolution. 1966-1969: Der Anfang vom Ende des chinesischen Sozialismus. Von Wu Yiching

Als Mao Zedong 1966 in China die Kulturrevolution lostrat, wollte er "großes Chaos unter dem Himmel" stiften. Dann erhob sich die radikalisierte Jugend gegen die Parteioffiziellen. Die Rebellion entglitt dem Zugriff der Regierung und erreichte ein Ausmaß, das der "Große Vorsitzende" nicht erwartet hatte.
In "Die andere Kulturrevolution" lässt Wu Yiching die prägenden historischen Momente Revue passieren, erzählt aus der Perspektive der Rebellen und Rebellinnen, die erst Maos Aufruf folgten und dann von ihm verraten wurden. Laut Wu trieben sie die Kulturrevolution von unten an, sprengten die Grenzen des Maoismus und entwickelten eine grundsätzliche Kritik an Chinas Sozialismus.

ISBN 978-3-85476-686-5     25,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Kampf gegen die Arbeit und der Bruch mit der Dialektik des Kapitals. Von Harry Cleaver

Die globale Krise, die mit der Finanzkrise 2007 begann und von vielen als überwunden betrachtet wird, ist Harry Cleaver zufolge viel tiefgehender und umfassender als gemeinhin angenommen. Er analysiert sie als eine Krise des kapitalistischen Kommandos über die menschliche Arbeit, die seit vierzig Jahren durch das Kapital nicht in den Griff zu bekommen ist. Aufbauend auf die Theorie von Karl Marx macht er die vielfältigen Kämpfe gegen die Arbeit als eigentliche Ursachen der Krise aus. So sehr es für das Kapital nach wie vor zentral ist, jeden Aspekt unseres Lebens der Arbeit unterzuordnen, so entschieden kämpfen wir auch immer wieder dagegen an.

ISBN 978-3-85476-671-1     17,00 €  Portofrei     Bestellen

Revolutionäre Gewalt. Ein Dilemma von Titus Engelschall, Elfriede Müller und Krunoslav Stojaković

Der Essay folgt in der Tradition kritischer Geschichtsschreibung den Spuren sozialrevolutionärer Gewalt in Theorie und Praxis. Im Fokus stehen die Akteure und ihr Umgang mit Gewalt beim Gelingen und Scheitern revolutionärer Versuche in der Moderne. Geschichte wird dabei als eine Geschichte der gescheiterten und verratenen Revolutionen begriffen. Die konkreten Analysen von der Französischen bis zur Chilenischen Revolution erläutern den Unterschied zwischen der strukturellen Gewalt der Verhältnisse und sozialrevolutionärer Gegengewalt sowie zwischen Krieg und Revolution. Sozialrevolutionäre Gewalt verstehen die Autorin und Autoren als praktische Kritik gewöhnlicher Gewalt, weil sie die Macht der Gewohnheit bricht und der Legitimation gewöhnlicher Gewalt nicht mehr bedarf.

ISBN 978-3-85476-687-2     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Digitalisierung? Grundeinkommen! Hrsg. Werner Rätz, Dagmar Paternoga, Jörg Reiners und Gernot Reipen

Wenn der globale, digitale Kapitalismus das bedingungslose Grundeinkommen auf seine Tagesordnung setzt, dann können die emanzipatorischen Kräfte der Grundeinkommensbewegung nicht einfach zusehen. So hatten das 150 Menschen im "Frankfurter Manifest" für ein emanzipatorisches Grundeinkommen formuliert. Das Buch geht zunächst drei Fragen nach:

ISBN 978-3-85476-685-8     14,00 €  Portofrei     Bestellen

Ideologie und Diskurs. Von Michel Pêcheux

Michel Pêcheux (1938-1983) ist in den deutschsprachigen Auseinandersetzungen um eine kritische Gesellschaftstheorie weniger als eine Randfigur. Dieser Band - die erste Textsammlung in deutscher Sprache - dokumentiert sein Denken zwischen Marxismus und Psychoanalyse. Als Mitarbeiter und Schüler von Louis Althusser schreibt er dessen Ideologietheorie aus einer Perspektive der Befreiung fort; in der Kritik an der herrschenden Linguistik und in der Auseinandersetzung mit Foucault entwickelt Pêcheux eine eigene Theorie der Materialität der Diskurse.

ISBN 978-3-85476-684-1     15,00 €  Portofrei     Bestellen

Konstituierende Macht. Von Antonio Negri

Das Entstehen des Begriffs wie auch der Praxis konstituierender Macht verweist auf eine tiefgreifende Krise des Bestehenden, einen imminenten revolutionären Bruch. In die Strukturen der alten Ordnung, des Ancien Régime, interveniert eine revolutionäre Subjektivität. Die konstituierende Macht formt sich zur Gegenmacht und zu einem gesellschaftlichen Ganzen, das die Reproduktion des Alten blockiert, die Freiheiten erweitert und Perspektiven einer demokratischen Umwälzung eröffnet. So ist die konstituierende Macht zugleich Ausdruck und Praxis der Multitude, wie Negri mit einem auf Spinoza und die revolutionäre politische Theorie der frühen Neuzeit zurückgehenden Begriff die demokratische Menge nennt.

ISBN 978-3-85476-678-0     28,00 €  Portofrei     Bestellen

Franz Marek - Ein europäischer Marxist. Die Biografie von Maximilian Graf, Sarah Knoll, Ina Markova und Karlo Ruzicic-Kessler

Geboren in Galizien und aufgewachsen im "Roten Wien" der Zwischenkriegszeit, erfolgte Franz Mareks Politisierung von Zionismus zum Marxismus. Der österreichische BürgerInnenkrieg im Februar 1934 machte ihn zum Kommunisten. Er war führend im Widerstand gegen die Dollfuß-Schuschnigg-Diktatur und in der französischen Résistance tätig. Nur knapp entging er dem Tod in den Fängen der Gestapo. Als "glühender Stalinist" kehrte er 1945 nach Österreich zurück und kämpfte mit der KPÖ für den Sieg des Sozialismus. Chruschtschows Geheimrede 1956, die Verfasstheit seiner eigenen Partei und der kommunistischen Weltbewegung lösten einen Umdenkprozess aus.

ISBN 978-3-85476-690-2     25,00 €  Portofrei     Bestellen

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