Briefe

Dear Frederick! Lieber Mohr! Friedrich Engels und Karl Marx in Briefen. Hrsg. Klaus Körner

Karl Marx (1818-1883) und Friedrich Engels (1820-1895) haben das politische Denken revolutioniert. Aus den 40 Jahren ihrer Zusammenarbeit sind etwa 1600 Briefe erhalten. Darin geht es um große Politik, pikante Affären, politische Ökonomie und Marx' Geldsorgen. Die konkurrenzlose Briefauswahl zeichnet ein bewegendes Porträt ihrer Freundschaft.
Die Korrespondenz zwischen Marx und Engels gehört zu den aufschlussreichsten Dokumenten des 19. Jh. Sie ist zugleich Familienroman, Exil-Drama und die Geschichte eines Buches. Denn während Marx in London am "Kapital" arbeitete, verdiente der Unternehmer Engels in Manchester das nötige Geld, um ihn zu unterstützen.

ISBN 978-3-8062-4130-3     29,00 €  Portofrei     Bestellen

Letzte Liebe. Das unbekannte Briefbuch. Von Bettina von Arnim

Sechs große Werke - allesamt Brief- und Gesprächsbücher - hat Bettine von Arnim zu Lebzeiten publiziert, ein weiteres, Letzte Liebe, blieb ungedruckt.

Berlin, im Januar 1839: Bettine von Arnim ist nach der Veröffentlichung von Goethes Briefwechsel mit einem Kinde 1835 eine Berühmtheit. Zahlreiche von der Frische und Couragiertheit dieses Buches begeisterte junge Männer versuchen - sich Bettines Verhältnis zum wesentlich älteren Goethe zum Vorbild nehmend - in Kontakt mit ihr zu treten. Einer der jungen Verehrer ist der aus dem Örtchen Wolmirstedt bei Magdeburg stammende Jura-Student Julius Döring. Er hat mit seinem Werben Erfolg und wird in ihre Berliner Wohnung vorgelassen. Dann geschieht Bemerkenswertes: Julius Döring bewundert die selbstbewusste Frau nicht nur als Autorin, er verliebt sich auch in sie - und die mittlerweile weit über 50-Jährige erwidert die Zuneigung des um 32 Jahre Jüngeren.

ISBN 978-3-8477-0413-3     42,00 €  Portofrei     Bestellen

»Male oscuro« Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit. Traumnotate, Briefe, Brief- und Redeentwürfe. Von Ingeborg Bachmann,

"Nun startet sie, die große Ingeborg-Bachmann-Gesamtausgabe: eine Schatztruhe für Bachmann-Süchtige." Deutschlandfunk Kultur

Diese überaus persönlichen Aufzeichnungen aus der Zeit der Krankheit manifestieren die literarische Versiertheit Ingeborg Bachmanns: Mutig, anstößig und geschlagen mit dem Wissen um das Unheilbare rücken bisher unveröffentlichten Traumnotate, Briefe und Redeentwürfe den Zusammenhang zwischen Leben und Schreiben ins Licht. In großer Offenheit erzählen sie von dem leidenschaftlichen Wunsch, aus der Krankheit herauszukommen.

ISBN 978-3-492-31636-1     16,00 €  Portofrei     Bestellen

Briefe einer Peruanerin. Femmes de Lettres, Bd. 3. Von Françoise de Grafigny

Die Briefe einer Peruanerin waren in ihrer Zeit ein Bestseller. In 41 fiktiven Briefen, die eine entführte Inka-Prinzessin aus Frankreich an den Geliebten zu Hause schreibt, hält Françoise de Grafigny dem Ancien Régime den Spiegel vor. Sie entwickelt dabei eine weibliche Lebensutopie, die von gegenseitiger Anerkennung geprägt ist. Fast 40 Ausgaben und zahlreiche Übersetzungen erschienen in den Jahren zwischen der Erstveröffentlichung 1747 und 1835. Dann geriet das Werk weitgehend in Vergessenheit.

Françoise de Grafigny hat in diesem Briefroman zahlreiche Themen der Aufklärung auf originelle Weise aufgegriffen. Zilia, die "natürliche Wilde" aus Peru, kommt in die zivilisierte, aber sittlich zweifelhafte Pariser Gesellschaft, und in dem Maße, wie sie mit den Lebensverhältnissen vertraut wird, kritisiert sie Klerus, Kirche, die Kluft zwischen Arm und Reich, vor allem aber die vorherrschende Doppelmoral.

ISBN 978-3-906910-83-3     20,00 €  Portofrei     Bestellen

Der Briefwechsel von Reinhart Koselleck und Carl Schmitt. Hrsg. Jan Eike Dunkhase

Drei Jahrzehnte lang, von 1953 bis 1983, korrespondierten der Staatsrechtler Carl Schmitt (1888-1985) und der Historiker Reinhart Koselleck (1923-2006) miteinander. Der Austausch zwischen dem ehemaligen "Kronjuristen des Dritten Reiches" und dem späterhin "bedeutendsten deutschen Historiker des 20. Jahrhunderts" ( Die Zeit ) behandelt nicht nur die zentralen Schriften der beiden Protagonisten, sondern auch Kosellecks Werdegang im westdeutschen Hochschulbetrieb und Schmitts Lage am Rand des akademischen Feldes. Maßgebliche Zeitgenossen wie Blumenberg, Habermas und Heidegger finden darin ebenso ihren Platz wie historische Fragen und Begriffe sowie aktuelle politische Entwicklungen.

ISBN 978-3-518-58741-6     42,00 €  Portofrei     Bestellen

Briefwechsel. Von Gottfried Wilhelm Leibniz und Kurfürstin Sophie von Hannover

Der umfangreiche und intensive Briefwechsel zwischen der geistreichen Kurfürstin und dem Universalgelehrten. Der dreieinhalb Jahrzehnte umspannende Briefwechsel zwischen dem Hannoverschen Universalgelehrten Gottfried Wilhelm Leibniz und Sophie von Hannover setzte 1680 ein und dauerte bis zum Tod der Kurfürstin. Die lebhafte Korrespondenz gewährt Einblicke in das ungewöhnliche Vertrauensverhältnis zwischen Hofrat und Herrscherin: Sophie schätzte Leibniz` umfassende Sachkenntnis in den unterschiedlichen Wissensgebieten und in der Politik ebenso wie seine höfische Gewandtheit. Sie begegnete dem großen Gelehrten mit anhaltender Wertschätzung und vermittelte ihm wiederholt Rückhalt bei ihrem Gatten und ihrem Sohn Georg Ludwig.

ISBN 978-3-8353-1884-7     39,90 €  Portofrei     Bestellen

«Ich bin Dir halt ein bißchen zu revolutionär» Briefwechsel 1946 bis 1975. Von Hannah Arendt und Dolf Sternberger

Hannah Arendt war zeit ihres Lebens eine begeisterte Briefschreiberin, die mit ihren Weggefährten in intensivem Austausch stand. Einer dieser Briefwechsel ist erst jetzt entdeckt worden: der mit dem Politologen und Publizisten Dolf Sternberger, dessen Trauzeugin sie - noch als "Hannah Stern, berufslos" - war. Nach dem Krieg begannen die beiden, sich zu schreiben, jetzt zwischen New York, wo die Emigrantin bald zu Weltruhm gelangte, und Heidelberg, wo Dolf Sternberger einen Weg in die bundesrepublikanische Nachkriegsgesellschaft suchte. Ihre Briefe sind voller überraschender Einsichten, sprühen vor Geist und Wortwitz.

ISBN 978-3-7371-0063-2     38,00 €  Portofrei     Bestellen

»Lass uns das Kriegsbeil begraben!« Der Briefwechsel von Hermann Borchardt, George Grosz. Hrsg. Hermann Haarmann, Christoph Hesse und Lukas Laier

Das Zeugnis einer Freundschaft zweier Künstlerpersönlichkeiten und -schicksale, die unterschiedlicher kaum sein können.

Die Freundschaft zwischen Hermann Borchardt und George Grosz begann Mitte der 1920er Jahre in Berlin. Grosz gehörte zu den bekanntesten Satirikern der Weimarer Republik, während Borchardt sich eher am Rande der literarischen Avantgarde bewegte. Nach der Ernennung Hitlers zum Reichskanzler im Januar 1933 entschlossen sich beide, das Land zu verlassen. Im Exil intensivierte sich ihr Briefwechsel. Grosz lebte und arbeitete in New York, während Borchardt als Deutschlehrer erst nach Frankreich und kurze Zeit später nach Minsk, emigrierte. So unterschiedlich die Zufluchtsorte, so unterschiedlich waren ihre Leben.

ISBN 978-3-8353-3490-8     34,90 €  Portofrei     Bestellen

Über die ästhetische Erziehung des Menschen. In einer Reihe von Briefen. Von Friedrich Schiller

Enthalten sind auch die sog. "Augustenburger Briefe" sowie die Ankündigung der "Horen". Der umfangreiche Anhang bietet Informationen zur Entstehungsgeschichte, eine Konkordanz der "ästhetischen" und der "Augustenburger" Briefe, Kommentar, Literaturhinweise und Nachwort. Alle Texte sind in originaler historischer Orthographie wiedergegeben.

ISBN 978-3-15-018062-4     7,80 €  Portofrei     Bestellen