Krieg der Scheinheiligkeit von Thomas Druyen
Plädoyer für einen gesunden Menschenverstand. Es herrscht Krieg. Rund um die Welt sterben Menschenmassen in militärischen und terroristischen Auseinandersetzungen. In vielen Ländern toben verheerende Bürgerkriege. Eine weltumspannende Kriminalität torpediert die legalen Systeme aus dem Untergrund. Gleichzeitig rütteln Staats- und Finanzkrisen an den Fundamenten der Gesellschaften und produzieren Leid und Verelendung. Es ist an der Zeit aufzubegehren. Diesem Impetus gehorchen die Bekenntnisse in Krieg der Scheinheiligkeit , die sich sich als Experiment verstehen, das Denken zu überdenken. Die grundsätzliche Haltung des Autors Thomas Druyen spiegelt sich in einem imposanten Satz von Gottfried Benn wieder: Ich bin kein gepflegtes Gehirn, das seine Produkte an gekachelte Molkereien abliefert.
Die Finanzwelt betreibt eine neue Art der Kriegsführung, die eine vergleichbare Strategie verfolgt wie in der Vergangenheit die militärische Eroberung.
ISBN 978-3-9814141-4-1 24,90 € Portofrei Bestellen![]()

Eine provokante, lebendige und spannende Einführung in die Moralphilosophie und ein Plädoyer für einen aktiven Bürgersinn. Ist es in Ordnung, wenn Dachdecker nach einem Sturm den Preis für Reparaturen drastisch erhöhen? Warum gilt es als unmoralisch, Leihmütter für das Austragen eines Kindes zu bezahlen? Darf ein Soldat einen Schäfer erschießen, der seinen Spähtrupp an die Taliban verraten könnte, und damit das Leben von vielen Kameraden retten? Anhand solcher Beispiele aus dem realen Leben, aber auch aus Literatur und Weltgeschichte diskutiert Michael J. Sandel die für jede Gesellschaft entscheidende Frage: Gibt es ein allgemeines Kriterium für gerechtes Handeln? Er prüft die Tauglichkeit moralischer Normen und stellt bedeutende Philosophen wie Aristoteles, Kant und Rawls einander gegenüber. Zudem erläutert er sein eigenes Konzept, in dem das Gemeinwohl und der konkrete Nutzen für den Menschen im Zentrum allen Tuns stehen.
