Ethik

Artgerecht ist nur die Freiheit. Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen. Von Hilal Sezgin

Artgerecht ist nur die Freiheit. Eine Ethik für Tiere oder Warum wir umdenken müssen. Von Hilal SezginTierquälerei ist schwer erträglich. Trotzdem lassen wir es stillschweigend zu, dass unzählige Tiere in Versuchslaboren gequält und in Mastställen und Schlachthöfen angeblich "artgerecht" misshandelt werden, weil wir uns ein Leben ohne "tierische Produkte" nicht vorstellen können. Wem dieser Widerspruch keine Ruhe lässt, der sollte Hilal Sezgins Augen öffnendes Buch lesen. Sie geht der Frage nach, ob wir Tiere im medizinischen Interesse malträtieren und ob wir sie einsperren, töten und essen dürfen. In einer lebhaften Auseinandersetzung mit anderen (tier-)ethischen Positionen plädiert sie dafür, Tiere als Individuen mit eigenen Rechten anzuerkennen - auch in unserem eigenen Interesse.

ISBN 978-3-406-65904-1      16,95 €  Portofrei      BestellenWarenkorb

Von Waren und Werten. Die Macht der Märkte und warum manche Dinge nicht zum Verkauf stehen sollten. Von Debra Satz

Von Waren und Werten. Die Macht der Märkte und warum manche Dinge nicht zum Verkauf stehen sollten. Von Debra SatzEine eindrucksvolle Studie über die Auswirkungen von Marktgesetzlichkeiten auf demokratische Institutionen. Vor allem aber auch darüber, wie Märkte gesellschaftliche Kultur formen, menschliche Entwicklung fördern, aber auch hemmen können, und wie daraus entstehende Machtstrukturen soziale Unterschiede schaffen und manifestieren. Sind wir auf dem Weg in eine Gesellschaft, in der alles käuflich ist? In demokratischen Gesellschaften sind Märkte die beherrschende Form gesellschaftlicher Organisation. Idealerweise sollen sie sich durch höchstmögliche Effizienz bei gleichzeitig größtmöglicher Verteilungsgerechtigkeit auszeichnen, aber auch individuelle Freiheit garantieren. Wenn Organhandel, Sexarbeit, Kinderarbeit, Handel mit Wählerstimmen, Waffen oder mit weiblichen Reproduktionskräften, um nur einige Beispiele zu nennen, den Bedingungen der kapitalistischen Verwertungsgesetzmäßigkeit unterworfen werden - was längst der Fall ist -, hat das Auswirkungen auf die Bedingungen und Wertvorstellungen einer demokratischen Gesellschaft. Welche Güter müssen den Marktgesetzen entzogen werden, weil ihre Vermarktlichung den Bedingungen und Wertvorstellungen einer demokratischen Gesellschaft widerspricht?

ISBN 978-3-86854-262-2    32,00 € Portofrei     BestellenWarenkorb

Fors. Der Preis des Buches und sein Wert, von Roland Reuß

Fors. Der Preis des Buches und sein Wert, von Roland ReußRuskins experimenteller, über Jahre in monatlichen Lieferungen erschienener Text 'Fors clavigera' gewidmet den 'Workmen and Labourers of Great Britain' (1871-1884), betrat nicht nur sprachlich Neuland. Kühn war an diesem work in progress auch, daß es sich programmatisch jeder Art von Werbung verweigerte. Und 'Fors clavigera' war zugleich das erste Druckerzeugnis, für das ein Autor zusammen mit seinem Verlag eine strikte Buchpreisbindung durchsetzte zunächst durchaus gegen den Widerstand des Buchhandels und in Kämpfen mit diesem. Die Gedanken, die Ruskin dabei leiteten, und die in England schließlich in das berühmte Net Book Arrangement (1900) einmündeten, sind von aktuellem Interesse. Gekoppelt sind Ruskins Vorstellungen vom Wert des Buchs an eine bestimmte Konzeption von Arbeit ('labour'), der über Schüler Ruskins in die Gründungsurkunden der Labour-Party einerseits und andererseits über William Morris und Ezra Pound vermittelt in die Quellgründe der modernen Dichtung Eingang gefunden haben. Der Essay von Roland Reuß folgt diesen Spuren und konfrontiert, das Buch als Gut preisend, die von Ruskin beschriebene Konzeption kultureller Arbeit und kulturellen Werts mit den gegenwärtigen Tendenzen, das Buch 'wie alles andere, den Menschen inklusive' nur noch als Ware anzusehen.

ISBN 978-3-86600-162-6     24,80 €  Portofrei       BestellenWarenkorb

Sterben lassen von Ralf J. Jox

Sterben lassen von Ralf J. JoxDas eindringliche Plädoyer für ein menschenwürdiges Sterben. Es gibt Fragen, die sich niemand gern stellt: Wann dürfen wir Sterben zulassen? Wie wahrt man die Würde des Menschen bis zum Schluss? Verlängern wir medizinisch nicht viel zu oft das Sterben und nicht das Leben? Der Autor entwickelt Kriterien für eine ethisch vertretbare Haltung, um die schweren Entscheidungen am Lebensende erträglicher zu machen. Es gelingt ihm, ein sehr emotionales Thema persönlich und sachgerecht darzustellen, eine gelungene Einführung in eine schwierige Materie und ein von uns allen verdrängtes Thema.

ISBN 978-3-499-63032-3     9,99 €  Portofrei      BestellenWarenkorb

Religion für Atheisten. Vom Nutzen der Religion für das Leben von Alain de Botton

Religion für Atheisten. Vom Nutzen der Religion für das Leben von Alain de Botton"Ein wundersam subversiv gefährliches Buch" urteilte der amerikanische Presse über Alain de Bottons elegante Provokation, die zum Bestseller wurde. Was können wir von den Religionen lernen? Die Religion hat einen Reichtum an Dingen zu bieten, die uns helfen, das Leben einfacher und sinnvoller zu gestalten: eine Ethik, damit Gemeinschaften friedlich miteinander leben; sie erfand Malerei, Architektur und Musik, die uns zum Staunen bringen; sie tröstet uns bei Tod, Schmerz und Leiden. Wir können viel von den Religionen lernen, um unser säkulares Leben reicher zu machen: Alain de Botton zeigt uns wie.

ISBN 978-3-10-046327-2           21,99 €  Portofrei        BestellenWarenkorb

Glauben ohne Christentum von Gerhard Wimberger

Glauben ohne Christentum von Gerhard WimbergerDie Zustimmung zu tradierten Formen des Glaubens und dogmatischen Lehren schwindet. Zurück bleibt der Wunsch nach einem geistig erfüllten Leben. Gerhard Wimberger, Komponist, Dirigent und bis 1991 Professor am Mozarteum in Salzburg, weist in diesem prägnanten Buch als Künstler den Weg hin zu einer religionsfreien Innerlichkeit. Es kann gelingen, den Ballast aus 2000 Jahren Christentum mit seinen fundamentalen Glaubensinhalten zu überwinden, ohne damit die eigenen historischen Wurzeln zu negieren. Auch in religiöser Hinsicht gilt es, den Blick nach vorne zu richten. Der Autor begründet im ersten Teil seines Buches übersichtlich und unpolemisch, weshalb das Christentum im dritten Jahrtausend seine Aussagekraft verloren hat. Erschreckend viele Menschen haben zudem wenig Ahnung davon, was ihre Kirche lehrt und auf welchen Fundamenten sie ruht. Im zweiten Teil beschreitet er Wege über den Humanismus hin zu einer agnostisch-atheistischen Religiosität: Religiosität verstanden als eine im Menschsein angelegte Form vom Ahnen eines Unbegreifbaren ohne einen Glauben an übernatürliche Mächte und irreale ethische Instanzen. So wachsen auch Wissenschaft und Glauben wieder zusammen.

ISBN 978-3-8288-3044-8           14,95 €  Portofrei            BestellenWarenkorb

Krieg der Scheinheiligkeit von Thomas Druyen

Krieg der Scheinheiligkeit von Thomas DruyenPlädoyer für einen gesunden Menschenverstand.  Es herrscht Krieg. Rund um die Welt sterben Menschenmassen in militärischen und terroristischen Auseinandersetzungen. In vielen Ländern toben verheerende Bürgerkriege. Eine weltumspannende Kriminalität torpediert die legalen Systeme aus dem Untergrund. Gleichzeitig rütteln Staats- und Finanzkrisen an den Fundamenten der Gesellschaften und produzieren Leid und Verelendung. Es ist an der Zeit aufzubegehren. Diesem Impetus gehorchen die Bekenntnisse in Krieg der Scheinheiligkeit , die sich sich als Experiment verstehen, das Denken zu überdenken. Die grundsätzliche Haltung des Autors Thomas Druyen spiegelt sich in einem imposanten Satz von Gottfried Benn wieder: Ich bin kein gepflegtes Gehirn, das seine Produkte an gekachelte Molkereien abliefert.
Die Finanzwelt betreibt eine neue Art der Kriegsführung, die eine vergleichbare Strategie verfolgt wie in der Vergangenheit die militärische Eroberung.

ISBN 978-3-9814141-4-1            24,90 €  Portofrei         BestellenWarenkorb

Gerechtigkeit. Wie wir das Richtige tun von Michael J. Sandel

Gerechtigkeit. Wie wir das Richtige tun von Michael J. SandelEine provokante, lebendige und spannende Einführung in die Moralphilosophie und ein Plädoyer für einen aktiven Bürgersinn. Ist es in Ordnung, wenn Dachdecker nach einem Sturm den Preis für Reparaturen drastisch erhöhen? Warum gilt es als unmoralisch, Leihmütter für das Austragen eines Kindes zu bezahlen? Darf ein Soldat einen Schäfer erschießen, der seinen Spähtrupp an die Taliban verraten könnte, und damit das Leben von vielen Kameraden retten? Anhand solcher Beispiele aus dem realen Leben, aber auch aus Literatur und Weltgeschichte diskutiert Michael J. Sandel die für jede Gesellschaft entscheidende Frage: Gibt es ein allgemeines Kriterium für gerechtes Handeln? Er prüft die Tauglichkeit moralischer Normen und stellt bedeutende Philosophen wie Aristoteles, Kant und Rawls einander gegenüber. Zudem erläutert er sein eigenes Konzept, in dem das Gemeinwohl und der konkrete Nutzen für den Menschen im Zentrum allen Tuns stehen.

ISBN 978-3-550-08009-8         21,99 €   Portofrei      BestellenWarenkorb

iDEALE. Auf der Suche nach dem, was zählt von Julia Friedrichs

iDEALE. Auf der Suche nach dem, was zählt von Julia FriedrichsIch glaubte mal an Joschka Fischer, Alice Schwarzer und Jan Ullrich. An den aufrechten Grünen, die kämpferische Feministin und den ehrlichen Sportler. Dann kamen der Beratervertrag, die Bildzeitung und die Blutwäsche. Und ich fragte mich, ob es besser wäre, an nichts mehr zu glauben. Aber geht das: ein Leben ohne Ideale?"

Die Diagnose der Sozialforscher ist eindeutig: In Deutschland wächst eine Generation heran, die vor allem pragmatisch ist. Doch wollen wir eine Gesellschaft, in der sich nicht einmal mehr die Jungen gestatten, an Utopien zu glauben und für eine bessere und gerechtere Welt einzutreten? Und wo sind die Vorbilder?

ISBN 978-3-455-50187-2    19,99 €  Portofrei       BestellenWarenkorb

Wie viel ist genug? von Robert Skidelsky

Wie viel ist genug von Robert SkidelskyWirtschaftswachstum ist das alte und neue Zauberwort, mit dem sich angeblich jede Krise lösen lässt. Doch Wachstum ist kein Selbstzweck, und Wirtschaft soll dem Menschen dienen. Wachstum wozu, muss deshalb die Frage lauten, und: Wie viel ist genug? Wir sind viermal reicher als vor 100 Jahren und doch abhängiger denn je von einem Wirtschaftssystem, in dem manche zu viel und viele nicht genug haben. Dabei waren sich doch Philosophen wie Ökonomen lange Zeit einig, dass technischer Fortschritt zu einer Befreiung des Menschen vom Joch der Arbeit und eine gerechte Einkommensverteilung zu mehr Muße und Glück für alle führen. Zeit, die Grundfragen neu zu stellen: Was macht ein gutes Leben aus, was droht uns im Wachstumsrausch verloren zu gehen?

ISBN 978-3-88897-822-7       19,95 €    Portofrei      BestellenWarenkorb

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