Neue Medien

Die digitale Generation. Jugendliche lesen anders. Von Gerhard Falschlehner

Die digitale Generation. Jugendliche lesen anders. Von Gerhard Falschlehner'Die digitale Generation' nimmt eine Gegenposition zum aktuellen Kulturpessimismus ein, der angesichts der digitalen Medien den Untergang der Schriftkultur und die pauschale Verdummung unserer Jugend vorhersagt. Tatsächlich lesen Jugendliche heute nicht weniger, sondern mehr als frühere Generationen - sie lesen aber anders. Das Buch zeigt den Medienalltag der Jugendlichen, beschreibt die unterschiedlichen Formen des Lesens von Buchstaben auf Papier über Bilder bis zu multimedialen Informationssystemen und legt Wege zur Leseförderung zu Hause, im Kindergarten und in der Schule dar.

ISBN 978-3-8000-7585-0        19,50 €  Portofrei       BestellenWarenkorb

Autoren und Apparate. Die Geschichte des Copyrights im Medienwandel. Von Monika Dommann

Autoren und Apparate. Die Geschichte des Copyrights im Medienwandel. Von Monika DommannVon der Schwierigkeit, geistige Arbeit rechtlich zu sichern. Das Copyright ist unter Beschuss. Ob Filesharing oder Google, neue technische Erfindungen und Akteure bringen in Bedrängnis, was einstmals als Wert der geistigen Arbeit rechtlich gesichert worden ist. Doch ist das neu? Monika Dommann zeigt in ihrer fulminanten Studie, dass es schon immer einen Konflikt zwischen Autoren und Apparaten gab. Sie schildert die Entwicklung in den USA, Deutschland, Frankreich und Großbritannien und arbeitet an zwei exemplarischen Fällen, Fotokopie und Musikaufnahme, die komplexe Gemengelage der Rechte und Interessen aller Beteiligten von 1850 bis heute heraus.

ISBN 978-3-10-015343-2      24,99 €  Portofrei      BestellenWarenkorb

Bücherdämmerung. Über die Zukunft der Buchkultur. Hrsg. von Detlef Bluhm

Bücherdämmerung. Über die Zukunft der Buchkultur. Hrsg. von Detlef BluhmSocial Media, Multiple Leser, Content-Produzenten, Open Access, Smartphones und Reader: Die Entwicklungen überschlagen sich. Seit Gutenberg hat die Buchkultur keinen so tief greifenden Wandel erfahren. Ein Team von Experten beleuchtet verständlich die aktuellen Trends und ihre Folgen. Ob die vor uns liegende Bücherdämmerung als Morgen- oder Abenddämmerung zu bewerten sein wird, entscheidet sich in allernächster Zeit. Fest steht schon heute, dass die Digitalisierung einschneidende Veränderungen für die Verlagsbranche und den gesamten Buchmarkt mit sich bringen wird. Und die Umwälzungen treffen die Leser nicht minder.

ISBN 978-3-650-40003-1      19,95 €  Portofrei      BestellenWarenkorb

Im Angesicht der Grausamkeit. Emotionale Effekte literarischer und audiovisueller Kriegsdarstellungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert von Jan Süselbeck

Im Angesicht der Grausamkeit. Emotionale Effekte literarischer und audiovisueller Kriegsdarstellungen vom 19. bis zum 21. Jahrhundert von Jan SüselbeckEine Geschichte der Gewaltdarstellung in den Medien von Heinrich von Kleist bis hin zu Quentin Tarantinos "Inglourious Basterds". Kriegsdarstellungen handeln von Grausamkeit, von Tätern, Opfern und ihren Gefühlen: Trauer, Empörung, Wut oder Hass. Oft zielen sie darauf ab, bei ihren Rezipienten ähnliche Emotionen hervorzurufen. Damit können sie allerdings scheitern: Selbst Gewalt in "Anti"-Kriegsszenarien kann unfreiwillig euphorisierend wirken. Entscheidend ist, wie die Leidtragenden charakterisiert werden - als Freunde oder als Feinde.

ISBN 978-3-8353-1271-5     34,90 €  Portofrei     BestellenWarenkorb

Repräsentationen des Krieges. Emotionalisierungsstrategien in der Literatur und den audiovisuellen Medien vom 18. bis zum 21. Jahrhundert

Repräsentationen des Krieges. Emotionalisierungsstrategien in der Literatur und den audiovisuellen Medien vom 18. bis zum 21. JahrhundertHrsg. v. Sören R, Fauth, Kasper Green Kreijberg u. Jan Süselbeck .

Der Krieg und seine Inszenierungen in Literatur und Medien. Seit jeher provozieren Kriege heftige Emotionen. Mit dem Fortschritt militärischer Techniken und Propagandamethoden ging aber auch eine Veränderung der Wahrnehmung von Kriegen durch die Künste einher. Bis heute konstruieren die Literatur, die Fotografie, der Film und das Fernsehen Abbilder von Kriegsschauplätzen in aller Welt, die ihr Publikum durch die Aufrufung bestimmter ideologischer Rahmungen, Raster oder auch Pathosformeln gezielt zu emotionalisieren versuchen.

ISBN 978-3-8353-1061-2      29,90 €  Portofrei      BestellenWarenkorb

Mich kriegt ihr nicht! Die wichtigsten Schritte zur digitalen Selbstverteidigung. Mit allen relevanten Infos zu NSA, Prism und Internetüberwachung. von Steffan Heuer und Pernille Tranberg

Mich kriegt ihr nicht! Gebrauchsanweisung zur digitalen Selbstverteidigung von Steffan Heuer und Pernille Tranberg eBook inside, kostenloser Download-Code inklusive. Originaltitel: Fake it  m. Illustr. v. Jeffrey Pastorek.

Wenn Google, Facebook, Twitter & Co. ihre Dienste anbieten, ist das keinesfalls umsonst wir zahlen mit unseren Daten, der Währung unserer Tage. Viele Firmen leben und profitieren von unserer `digitalen Identität . Sie finden sie, speichern sie und verkaufen alle möglichen Informationen über Geschmack, Religion, Alter, politische Überzeugung, Gesundheit, sexuelle Orientierung, sogar über unsere Freunde. Wir werden verkauft. Nicht jede Firma saugt alle unsere Daten ab, aber der Handel und Missbrauch mit unserer digitalen Spuren ist längst ein weltweites Milliardengeschäft.

ISBN 978-3-86774-321-1           16,90 €  Portofrei        BestellenWarenkorb

Fors. Der Preis des Buches und sein Wert, von Roland Reuß

Fors. Der Preis des Buches und sein Wert, von Roland ReußRuskins experimenteller, über Jahre in monatlichen Lieferungen erschienener Text 'Fors clavigera' gewidmet den 'Workmen and Labourers of Great Britain' (1871-1884), betrat nicht nur sprachlich Neuland. Kühn war an diesem work in progress auch, daß es sich programmatisch jeder Art von Werbung verweigerte. Und 'Fors clavigera' war zugleich das erste Druckerzeugnis, für das ein Autor zusammen mit seinem Verlag eine strikte Buchpreisbindung durchsetzte zunächst durchaus gegen den Widerstand des Buchhandels und in Kämpfen mit diesem. Die Gedanken, die Ruskin dabei leiteten, und die in England schließlich in das berühmte Net Book Arrangement (1900) einmündeten, sind von aktuellem Interesse. Gekoppelt sind Ruskins Vorstellungen vom Wert des Buchs an eine bestimmte Konzeption von Arbeit ('labour'), der über Schüler Ruskins in die Gründungsurkunden der Labour-Party einerseits und andererseits über William Morris und Ezra Pound vermittelt in die Quellgründe der modernen Dichtung Eingang gefunden haben. Der Essay von Roland Reuß folgt diesen Spuren und konfrontiert, das Buch als Gut preisend, die von Ruskin beschriebene Konzeption kultureller Arbeit und kulturellen Werts mit den gegenwärtigen Tendenzen, das Buch 'wie alles andere, den Menschen inklusive' nur noch als Ware anzusehen.

ISBN 978-3-86600-162-6     24,80 €  Portofrei       BestellenWarenkorb

Smarte neue Welt. Digitale Technik und die Freiheit des Menschen von Evgeny Morozov

Smarte neue Welt. Digitale Technik und die Freiheit des Menschen von Evgeny Morozov (Erscheint Oktober 2013)Ein renommierter junger Autor zerpflückt kompetent die Dogmen des digitalen Zeitalters. Dem Silicon Valley verdanken wir die technischen Errungenschaften, die unsere Welt so ganz anders vor allem: besser machen, als sie einst war. Mehr noch: Die Vordenker aus den Eckbüros der Googles, Apples und Facebooks lieferten das Betriebssystem, die dazugehörige Philosophie, gleich mit. Und wir alle haben sie verinnerlicht. Das Internetzeitalter gilt als epochaler Einschnitt, die digitale Revolution stellt die Daseinsberechtigung althergebrachter Strukturen und Institutionen endlich infrage, und eine Gesellschaft, in der Politik, Wirtschaft und Kultur transparent, individualisiert und jederzeit abrufbar sind, hat als unumkehrbarer zivilisatorischer Fortschritt zu gelten. Evgeny Morozov entlarvt diese digitale Utopie in seinem weitgreifenden Werk als gefährliche Ideologie.

ISBN 978-3-89667-476-0         24,99 €  Portofrei        BestellenWarenkorb

Die digitale Gesellschaft Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage von Markus Beckedahl und Falk Lüke

 Die digitale Gesellschaft Netzpolitik, Bürgerrechte und die Machtfrage  von Markus Beckedahl und Falk LükeMarkus Beckedahl und Falk Lüke zeigen auf, wie die digitale Vernetzung innerhalb kurzer Zeit zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens geworden ist. Viele politische Aktivitäten, die das Internet betreffen, sind sinnlos, weil sie auf mangelnde Sachkenntnis zurückgehen oder technisch und juristisch mangelhaft durchdacht sind. Das gilt für jederzeit umgehbare Internetsperren gegen Kinderpornografie wie für Forderungen, die Anonymität im Netz aufzuheben. Nicht nur die chinesischen Dissidenten haben Pseudonyme, schon Tucholsky und Brandt hatten sie, und mit gutem Grund. Die digitale Vernetzung ist innerhalb kurzer Zeit zu einem zentralen Bestandteil unseres Lebens (und nicht nur unseres, wie man z. B. an der arabischen Revolution sieht) geworden. Auf der anderen Seite ist überhaupt noch nicht geklärt, welche rechtlichen, politischen und gesellschaftlichen Grundlagen im Spannungsfeld zwischen freiem Datenfluss und klaren Regelungen für die Zukunfttragfähig sind. Es gibt neue Verteilungskonflikte - und die Machtfrage stellt sich in dieser Welt ebenso wie in der analogen.
ISBN 978-3-423-24925-6          14,90 €  Portofrei         BestellenWarenkorb

Alles Boulevard. Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst von Mario Vargas Llosa

Alles Boulevard. Wer seine Kultur verliert, verliert sich selbst von Mario Vargas LlosaWas einmal Kultur war, ist heute Spektakel, ein kunterbunter Amüsierbetrieb, leerer Lärm. Doch wie ist es dazu gekommen? Und was können wir dagegen tun? In seiner fulminanten Gegenwartsanalyse zeichnet Mario Vargas Llosa einige der tiefgreifenden gesellschaftlichen Veränderungen der letzten Jahrzehnte nach und findet Gegengift in überraschend vitalen Tugenden.
Der totale Boulevard, die Dreistigkeit der Politik, die frivole Banalisierung nahezu aller Lebensbereiche Kultur wird heute systematisch verramscht. Und zwar als Folge eines Prinzips, über das weltweit Einigkeit zu herrschen scheint: dass Unterhaltung und Spaß unser allerhöchstes Gut zu sein hätten. Pointiert, leidenschaftlich und ohne Scheu vor hartkantigen Überzeugungen setzt sich der Nobelpreisträger und Weltbürger mit den vielgestaltigen Manifestationen dieser Tendenz auseinander wachen Blickes streift er durch die Galerien und Museen, liest die Bücher und Illustrierten, sieht Fernsehen und Serien, schaut den Politikern auf die Finger.

ISBN 978-3-518-42374-5          22,95 €  Portofrei          BestellenWarenkorb

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