Medienkrise und Medienkrieg. Brauchen wir überhaupt noch Journalismus? Ebook inside. Von Siegfried Weischenberg

Die Medien stecken in einer Dauerkrise - und daran ist nicht nur das Internet schuld. Sie leiden unter der 'amerikanischen Krankheit'; Kommerzialisierung der Inhalte, Reduzierung der Investitionen und Minimierung des journalistischen Personals sind die Folge. Jahrelang wurde versäumt, ihr altes Geschäftsmodell zu modernisieren. Zudem haben professionelles Unvermögen und ethisches Versagen von Journalisten das Vertrauen in die Berichterstattung erschüttert. Inzwischen führen ein US-Präsident und deutsche 'Wutbürger' sogar einen Krieg gegen die Medien.

ISBN 978-3-658-17797-3     19,99 €  Portofrei     Bestellen

In diesem Buch wird rekonstruiert, wie es zu dieser Lage gekommen ist, und legitimiert, dass eine demokratische Gesellschaft (guten) Journalismus weiterhin braucht. Autonomie von ökonomischen Zwängen und Kompetenz der Akteure sind die Voraussetzung für sein Funktionieren.

Inhalt: Das Geschäftsmodell der 'Lügenpresse'- Die Funktion des Journalismus.- Die Technologie und die Ökonomie.- Die politische Kommunikation.- Die Medienethik und die Medienkritik.- Die Qualität der Berichterstattung.- Was soll nun aus dem Journalismus werden?

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Medien in der Filterblase: "Das ist nicht nur eine Gefahr, sondern eine Tatsache" Der Kommunikationswissenschaftler Siegfried Weischenberg über Probleme im Journalismus, "ethische Unfälle" und Berichterstattung in einer Filterblase Über Jahrzehnte haben Medien vieles richtig gemacht, doch dann fiel plötzlich die Medienkritik vom Himmel und Bürger skandierten auf den Straßen gemeinsam: "Lügenpresse!" Wer das tatsächlich glaubt, hat nichts verstanden. Der Kommunikationswissenschaftler Siegfried Weischenberg hat sich in seinem gerade veröffentlichten Buch "Medienkrise und Medienkrieg" intensiv mit den Verwerfungen im journalistischen Feld und den Medien auseinandergesetzt. Sein Befund ist eindeutig: Die Probleme, die heute von zahlreichen Medienkritikern angeprangert werden, existieren schon lange. Unaufgeregt und präzise zeigt Weischenberg auf, welche Schieflagen in der Berichterstattung schon seit vielen Jahren zu beobachten sind. Damit hilft er, eine mehr als angebrachte Medienkritik, die bisweilen von vielen Emotionen geprägt ist, zu versachlichen. Marcus Klöckner im Gespräch mit Siegrried Weischenberg → Telepolis 17. 09.2017

 

Erstellt: 02.12.2017 - 16:32  |  Geändert: 02.12.2017 - 16:46

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