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Mai 2005 |
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Heiner Hastedt: Sartre.
Grundwissen Philosophie. Reclam-Verlag, Leipzig 2005. ISBN:
3-379-20120-0. |
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Jean-Paul Sartre, der so bewunderte wie geschmähte Begründer des
französischen Existentialismus, der Schriftsteller und streitbare
Intellektuelle, wäre am 21. Juni 2005 hundert Jahre alt geworden.
Im Mittelpunkt seines Denkens steht der Freiheitsbegriff. Die
berühmte Formulierung "Der Mensch ist nichts anderes als das, wozu
er sich macht", wurde zu einem Grundsatz des Existenzialismus. Die
Kehrseite der Freiheit bildet die Verantwortlichkeit, wie in
Sartres Diktum deutlich wird, dass der Mensch dazu verurteilt sei,
frei zu sein.
Verlagsinformation |
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Donald Davidson/Richard Rorty:
Wozu Wahrheit?
Eine Debatte. Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN:
3-518-29291-9. |
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Der Vordenker der
zeitgenössischen Analytischen Philosophie, Donald Davidson, und
der Mitbegründer des philosophischen Neopragmatismus, Richard
Rorty, führten seit den siebziger Jahren eine viel beachtete
Debatte über die Bedeutung, die dem Wahrheitsbegriff in der
Philosophie zukommt. Ausgangspunkt war die Verabschiedung des
erklärenden Wahrheitsverständnisses. An seine Stelle tritt bei
Davidson und Rorty die interpretationistische Analyse unseres
Gebrauchs von "wahr".
Strittig ist die Frage, ob und wie zitattilgende, billigende und
warnende Verwendungsweisen miteinander zusammenhängen und was
daraus für die Wahrheit als Grundproblem der Philosophie folgt.
Die ausgewählten Schlüsseltexte stammen aus den Jahren 1974 bis
2000 und sind zum großen Teil bislang noch nie in deutscher
Sprache veröffentlicht worden.
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Giorgio Agamben: Profanierungen.
Edition Suhrkamp Bd.2407. Suhrkamp-Verlag 2005. ISBN:
3-518-12407-2. |
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In zehn teils
aphoristischen, teils erzählerischen Texten lotet Giorgio Agamben
den Raum des Menschlichen aus: in seiner Beziehung zu Erinnerung
und Spiel, zur Religion, zur Sehnsucht nach dem nicht
Erinnerbaren, nach dem, was wir als unser "Genie", unsere
Autorschaft, unser Ich empfinden. In keiner anderen Form als der
des Unerhörten, immer Flüchtigen ist es zu fassen, als Bild, als
Einbildung. Worin aber besteht dann die Aufgabe des Menschen? In
der Profanierung der metaphysischen Residuen unserer so genannten
Individualität. Das ist nach Agamben streng von einer
Säkularisierung zu unterscheiden, die die Machtverhältnisse
lediglich von Gott auf die Menschen überträgt und somit im Grunde
alles beim alten belässt. Die Profanierung löscht das Heilige
nicht aus, sondern lässt es wie in einem Suchbild entstellt,
verrätselt, aber auch mit neuer Leichtigkeit fortleben – so wie
der Ritus fortlebt im Spiel.
Verlagsinformation |
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George Berkeley: Eine Abhandlung
über die Prinzipien der menschlichen Erkenntnis.
Übersetzt und herausgegeben von Günter Gawlick und Lothar
Kreimendahl. Reclam-Verlag, Ditzingen 2005. ISBN: 3-15-018343-X. |
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In seinem Hauptwerk begründete Berkeley die Philosophie des
Immaterialismus. "Esse est percipi (et percipere)" – das Sein der
Dinge besteht in ihrem Wahrgenommenwerden (und im Wahrnehmen). Die
Annahme einer unabhängig von einem wahrnehmenden Bewusstsein
existierenden Materie ist ein Irrglaube. Es gibt nur eine
Substanz, den Geist. Der Urgrund der Ideen und Vorstellungen und
damit des Seins ist Gott. Diese Philosophie war immer umstritten,
unbestritten aber ist Berkeleys argumentative Suggestionskraft:
ein philosophischer Klassiker.
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Leon Hempel/Jörg Metelmann (Hrsg.):
Bild – Raum – Kontrolle.
Videoüberwachung als Zeichen gesellschaftlichen Wandels.
Suhrkamp-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN: 3-518-29338-9. |
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Videoüberwachung hat sich in Deutschland als Praxis sozialer
Kontrolle etabliert. Von privater wie öffentlicher Seite werden
Kameras installiert, deren Präsenz die ständig zunehmende
Überwachung der Gesellschaft sichtbar macht. Die Videoüberwachung
liefert der medialen Öffentlichkeit ein Bild ihrer selbst und wird
zugleich zum Indiz für deren Wandel.
Die Praxis und der Symbolcharakter der Überwachungskamera lassen
sich aus verschiedenen theoretischen Perspektiven untersuchen, die
die Grenzverschiebungen im Selbstverständnis heutiger
Gesellschaften unterschiedlich reflektieren: von der Norm zum
Risiko, von der Disziplinar- zur Kontrollgesellschaft, in der
privater und öffentlicher, ziviler und militärischer Sektor
miteinander verflochten sind. Der Band vereint Beiträge aus
Kultur- und Medienwissenschaft, Kriminologie, Psychologie, Stadt-
und Techniksoziologie, Humangeographie, Evaluationsforschung sowie
Politik- und vergleichender Rechtswissenschaft.
Verlagsinformation |
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April 2005 |
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Manfred Geier: Kants Welt.
Eine Biographie. Rowohlt-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN:
3-499-61365-4. |
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Zum
Buch
Wie das kleine "Manelchen" zum weltweisen Denker wurde; wie Kant
aus dem Chaos den Kosmos neu erschaffen hat; wie der Herr
Professor aus Königsberg die Philosophie revolutionierte. Manfred
Geier beschreibt Leben und Werk des bedeutendsten deutschen
Philosophen. Und er erzählt die Geschichte eines Aufklärers,
dessen Schriften bis heute erstaunliche Aktualität haben.
Zum Autor
Manfred Geier, geboren 1943, promovierte über Noam Chomskys
Sprachtheorie und die amerikanische Linguistik. Zahlreiche
Buchveröffentlichungen. Er lebt in Hamburg und ist seit 1982 als
Sprach- und Literaturwissenschaftler an der Universität Hannover
tätig.
Verlagsinformation |
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Felix Ekardt: Das Prinzip
Nachhaltigkeit.
Generationengerechtigkeit und globale Gerechtigkeit. C.H.
Beck-Verlag 2005. ISBN: 3-406-52798-1.
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Zum
Buch
Die westlichen Gesellschaften pflegen ein Wohlstandsmodell,
welches weder globalisierbar noch dauerhaft durchzuhalten ist. Es
muss zusammenbrechen, sobald es sich z.B. auch in Ländern wie
Indien und China etabliert. Ohne eine neue, in das Prinzip
Nachhaltigkeit mündende Lehre von der gerechten Grundordnung, ohne
ein neues Freiheitskonzept und ohne mehr Generationengerechtigkeit
und Gerechtigkeit zwischen den Völkern dieser Erde können wir
nicht länger sagen, dass unser Zusammenleben gerecht ist – sei es
in Deutschland, in Europa oder auch global. Felix Ekardt liefert
eine Fülle von Argumenten, die umreißen, was man zu Gerechtigkeit
und Nachhaltigkeit in einer globalisierten Welt sagen kann und
muss.
Zum Autor
Felix Ekardt, Jurist, Philosoph und Soziologe, ist Professor für
Europäisches Verfassungs- und Umweltrecht sowie Gerechtigkeits-
und Steuerungstheorie an der Universität Bremen und Mitglied des
"Club of Rome" (Think Tank 30).
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Jürgen Habermas: Die Zukunft der
menschlichen Natur.
Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik?. Suhrkamp-Verlag 2005
(Erweiterte Ausgabe). ISBN: 3-518-29344-3. |
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Zum
Buch
Nach wie vor wird die Debatte über die Gentechnik und ihre Folgen
lebhaft geführt. In seinem vieldiskutierten und nun als
Taschenbuch vorliegenden Buch Die Zukunft der menschlichen Natur.
Auf dem Weg zu einer liberalen Eugenik? bezieht Jürgen Habermas
dezidiert Stellung. Er führt die philosophische Auseinandersetzung
über den Umgang mit Genforschung und Gentechnik vom
weltanschaulichen Streit über den moralischen Status des
vorpersonalen menschlichen Lebens weg und nimmt die Perspektive
einer künftigen Gegenwart ein – einer Gegenwart, aus der wir
vielleicht auf die heute umstrittenen Praktiken als Schrittmacher
einer liberalen, über Angebot und Nachfrage geregelten Eugenik
zurückblicken.
Zum Autor
Jürgen Habermas, 1929 in Düsseldorf geboren, studierte
Philosophie, Geschichte und Psychologie in Göttingen, Zürich und
Bonn, wo er 1954 promovierte. Von 1956 bis 1959 war er Assistent
am Institut für Sozialforschung in Frankfurt am Main und nahm dort
wesentliche Impulse der "Kritischen Theorie" (so genannte
"Frankfurter Schule") auf. Aus ihrer Tradition hat er die seine
weiteren Arbeiten strukturierende Fragestellung entwickelt, wie
eine kritische Theorie der Gesellschaft beschaffen zu sein habe,
die eine dem erreichten Stand sozialwissenschaftlicher Erkenntnis
wie historischer Erfahrung angemessene Theorie der Demokratie
darstelle. 1961 habilitierte er in Marburg und wurde auf ein
Extraordinariat für Sozialphilosophie nach Heidelberg berufen.
1964 erhielt er eine Professur für Philosophie und Soziologie in
Frankfurt am Main. Von 1971 bis 1980 war er neben C. F. v.
Weizsäcker Direktor am Max-Planck-Institut in Starnberg zur
Erforschung der Lebensbedingungen der technisch-wissenschaftlichen
Welt. Von 1980 bis 1982 war Habermas Direktor am
Max-Planck-Institut für Sozialwissenschaften in München. Ab 1982
arbeitete er wieder als Ordinarius in Frankfurt a. M.
Verlagsinformation |
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Albrecht Behmel: Erfolgreich im
Studium der Geisteswissenschaften.
UTB Uni-Taschenbücher Nr.2660 UTB Mittlere Reihe X. Francke-Verlag
2005. ISBN: 3-8252-2660-3. |
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Eine
wertvolle Hilfe und Orientierung für alle Studienanfänger
geisteswissenschaftlicher Disziplinen. Wie funktioniert eine
Hochschule und welche Rolle spielt der einzelne Student darin? Wie
kann der Studienablauf optimiert werden? Wie vermeidet man
typische Fehler? Wie sehen Dozenten die Hochschule? Anhand solcher
Fragestellungen werden die Studienanfänger in den Studienbetrieb
eingeführt und sie erhalten Hilfestellung bei Problemen wie
Schreibhemmung oder Prüfungsangst.
Verlagsinformation |
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März 2005 |
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Otfried Höffe: Kleine Geschichte
der Philosophie.
C.H. Beck-Verlag 2005. ISBN: 3-406-51104-X. |
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Zum
Buch
Diese kurzgefasste Geschichte der Philosophie von einem der
renommiertesten deutschen Philosophen ist als illustrierte Ausgabe
erstmals im Jahre 2001 erschienen. Für die preisgünstige
Paperback-Ausgabe wurde der Text neu überarbeitet. Klar,
anschaulich und mit Blick auf das Wesentliche schildert Otfried
Höffe den Weg der Philosophie von den Anfängen im antiken
Griechenland bis heute. Das Buch ist eine Einführung in die
Philosophie mit dem Ziel, dass der Leser unter Anleitung der
großen Philosophen selber zu philosophieren lerne.
Zum Autor
Otfried Höffe, geboren 1943, ist Professor für Philosophie und
Leiter der Forschungsstelle Politische Philosophie an der
Universität Tübingen.
Verlagsinformation |
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Norbert Hoerster: Die Frage nach
Gott.
C.H. Beck-Verlag 2005. ISBN: 3-406-52805-8. |
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Zum
Buch
Ist es rational, an den Gott der monotheistischen Religionen,
insbesondere des Christentums zu glauben? Norbert Hoerster
erörtert in leicht verständlicher Sprache die wichtigsten
Argumente pro und kontra. Ausgangspunkt dieser Argumente sind das
Weltbild der Wissenschaft und religiöse Erfahrungen ebenso wie die
Suche nach dem moralischen Fundament und nach dem Sinn des Lebens.
Besondere Beachtung findet das Problem der Vereinbarkeit des Übels
in der Welt mit der Allmacht und Allgüte Gottes. Wer sich
ernsthaft mit der Gottesfrage beschäftigen möchte, wird die
kompromisslose Denkweise des Autors anregend finden.
Zum Autor
Norbert Hoerster, geboren 1937, lehrte von 1974 bis 1998 Rechts-
und Sozialphilosophie an der Universität Mainz. Zahlreiche
Veröffentlichungen zur Ethik und Rechtsphilosophie, u. a.:
"Klassische Texte zur Staatsphilosophie" (Hrsg., 10. Aufl. 1999,
dtv 30147); "Klassische Texte zur Ethik" (Hrsg. zus. mit D.
Birnbacher, 11. Aufl. 2000, dtv 30096).
Verlagsinformation |
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Jörg Baberowski: Der Sinn der
Geschichte.
Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault. C.H. Beck-Verlag 2005.
ISBN: 3-406-52793-0. |
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Zum
Buch
Jörg Baberowski bietet einen fundierten Überblick über
einflussreiche Denker und Strömungen der Philosophie des 19. und
20. Jahrhunderts und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele die
Bedeutung ihrer Theorien für den Alltag des Historikers auf. Sein
besonderes Augenmerk gilt dabei denjenigen philosophischen
Theorien, die Aufschluss darüber geben können, mit welchen
Methoden der Gegenstand der Geschichte erschlossen werden kann.
Eine verständlich geschriebene Einführung in Grundfragen der
modernen Geschichtstheorie von Hegel bis Foucault.
Zum Autor
Jörg Baberowski ist Professor für Geschichte Osteuropas an der
Humboldt-Universität Berlin.
Verlagsinformation |
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Karl R. Popper: Die Welt des
Parmenides.
Der Ursprung des europäischen Denkens. Herausgegeben von von Arne E. Petersen u.a. Piper-Verlag 2005. ISBN: 3-492-24071-2. |
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Zum
Buch
Ein Leben lang hat sich der aus Wien stammende Philosoph Karl R.
Popper mit den Vorsokratikern Parmenides, Xenophanes, Heraklit und
anderen auseinandergesetzt. Europa verdankt ihnen die Grundlegung
seiner Philosophie, seiner Wissenschaft und seines Humanismus. In
dieser einzigartigen Sammlung von Texten wird deutlich, wie die
Urväter der Philosophie und Naturwissenschaft Probleme durchdacht
haben. Popper zeigt in seiner klaren Sprache die erstaunliche
Vielfalt und ungebrochene Aktualität frühgriechischen Denkens.
"Parmenides öffnete mir die Augen für die poetische Schönheit der
Erde und des gestirnten Himmels. Er lehrte mich, sie mit neuem
Forscherblick zu betrachten." (Karl R. Popper)
Zum Autor
Karl R. Popper, geboren am 28. Juli 1902 in Wien, gestorben am 17.
September 1994 bei London. Er emigrierte 1937 nach Neuseeland, wo
er am University College in Christchurch lehrte. Von 1946 bis 1969
war er Professor an der London School of Economics. 1965 wurde er
von Königin Elizabeth II. geadelt. Popper war einer der
einflussreichsten und umstrittensten Philosophen des 20.
Jahrhunderts. Zahlreiche Veröffentlichungen.
Verlagsinformation |
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Rolf Zimmermann: Philosophie
nach Auschwitz.
Eine Neubestimmung von Moral in Politik und Gesellschaft.
Rowohlt-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN: 3-499-55669-3. |
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Die
Einweihung des Holocaust-Mahnmals in Berlin zeugt vom politischen
Selbstverständnis Deutschlands, den moralischen Absturz von
Auschwitz ein für allemal bewusst zu halten und die
Errungenschaften des demokratischen Rechtsstaats zu
unterstreichen. In der philosophischen Deutung muss es darum
gehen, aus der geschichtlichen Erfahrung eine Revision
traditioneller Moralbegriffe einzuleiten.
Verlagsinformation |
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Februar 2005 |
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Barbara Hahn: Die Jüdin Pallas
Athene.
Auch eine Theorie der Moderne. Berliner Taschenbuch Verlag 2005.
ISBN: 3-8333-0134-1. |
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Zum
Buch
Barbara Hahn stellt Paul Celans geheimnisvolle, paradoxe Figur der
Jüdin Pallas Athene an den Beginn ihres Buchs, das den Weg
deutscher Jüdinnen durch die deutsch-jüdische Geschichte von der
Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Zeit nach 1945 nachzeichnet.
Sie skizziert die intellektuelle Landschaft, in der sich Rahel
Levin Varnhagen, Rosa Luxemburg, Elsa Lasker-Schüler, Margarete
Susman oder Hannah Arendt bewegten. Und sie entdeckt die Spuren
einer zerstörten Kultur, wenn sie das Leben und Denken uns
unbekannter jüdischer Frauen aus den Archiven wieder ans
Tageslicht hebt. Es ist die Geschichte der Mütter der ersten
Generation akkulturierter Jüdinnen, die noch in ihrer
traditionellen Welt lebten, und die Geschichte ihrer Töchter, die
einen hohen Preis für den Übergang bezahlten.
Zur Autorin
Barbara Hahn ist Kulturwissenschaftlerin und lehrt als Professorin
an der Princeton University Literatur. Sie ist Expertin für das
Werk Rahel Varnhagens und Hannah Arendts.
Verlagsinformation
Weitere Informationen:
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Die Göttinnen der Klugheit. Rezension von Elisabeth von Thadden
(DIE ZEIT Nr. 30/2002)
-
Denken ist Glückseligkeit. Rezension von Viola Roggenkamp (DIE
WELT, 04.01.2003) |
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Januar 2005 |
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Ludwig Siep (Hrsg.): Hegels Erbe und
die theoretische Philosophie der Gegenwart.
Suhrkamp-Verlag 2005. ISBN: 3-518-29299-4. |
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Hegels
theoretische Philosophie erlebt gegenwärtig eine Renaissance: Galt
sie lange und gerade in der Analytischen Philosophie als
bestenfalls von historischem Interesse, finden sich Hegelsche
Argumente nun im Zentrum systematischer Debatten auf dem Gebiet
der Ontologie, Semantik, Epistemologie und der Philosophie des
Mentalen wieder. Philosophen wie etwa Robert B. Brandom und John
McDowell berufen sich auf Hegel als zentrale Inspirationsquelle.
Dabei ergeben sich in Bezug auf die Deutung von Hegels System für
die Hegel-Forschung überraschende neue Perspektiven und
Fragestellungen. Der vorliegende Band versammelt Beiträge von
Hauptvertretern der Gegenwartsphilosophie und von führenden
Hegel-Forschern und bietet einen umfassenden Überblick über die
aktuellen Versuche, Hegels Erbe nicht nur antiquarisch zu
bewahren, sondern philosophisch anzutreten.
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