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Mai
2005 |
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Gerd Koenen: Vesper, Ensslin,
Baader.
Urszenen des deutschen Terrorismus. Fischer-Taschenbuch-Verlag,
Frankfurt/Main 2005. ISBN: 3-596-15691-2. |
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Zum
Buch
"Vesper, Ensslin, Baader" ist eine biographische Erzählung, die
sich auf unbekannte persönliche Dokumente der Akteure stützen
kann. Gerd Koenen liefert damit nicht nur einen Schlüssel zum
"Roten Jahrzehnt" der 68er-Revolte, sondern zur Geschichte
Nachkriegsdeutschlands insgesamt.
Gudrun Ensslin und Andreas Baader waren so etwas wie das Urpaar
des deutschen Terrorismus, die Frankfurter Kaufhausbrandstiftung
von 1968 der Urakt. Beide verließen ihre Lebensgefährten und ihre
Kinder, um sich auf einen Pfad zu begeben, der zwei Jahre später
zur Gründung der RAF führen sollte. Unter welchen inneren
Konflikten das geschah, erschließt sich erst aus persönlichen
Zeugnissen und Berichten; die zu Ikonen erstarrten Figuren
bekommen ein menschliches Gesicht. Bernward Vesper, Sohn des
Nazidichters Will Vesper, langjähriger Verlobter Gudrun Ensslins
und Vater ihres Kindes, war der unglückliche Dritte in dieser
Geschichte. In derselben chaotischen Periode 1969/70, in der
Baader/Ensslin in den Untergrund gingen und die ersten bewaffneten
Gruppen sich bildeten, ging Vesper auf seinen eigenen Trip. Mit
Hilfe von Drogen, erotischen Erfahrungen, theoretischen Lektüren
und schonungsloser Selbstanalyse wollte er seinen "faschistischen
Charakterpanzer" zertrümmern und sich zum bewussten Revolutionär
ausbilden. Sein autobiographischer Bericht "Die Reise" gilt – seit
er posthum im "Deutschen Herbst" 1977 erschien – als das
literarisch bedeutendste und authentischste Dokument dieser
zeittypischen Radikalisierungsprozesse. "Vesper, Ensslin, Baader"
ist eine extreme Liebesstory und zugleich eine exemplarische,
längst zum Mythos gewordene Geschichte, die ins Herz des deutschen
Familienromans führt.
Zum Autor
Gerd Koenen, geboren 1944 in Marburg, Studium der Geschichte
und Politik in Tübingen und Frankfurt am Main. Er absolvierte dabei vom SDS 1967
bis zu den maoistischen Zirkeln der 70er Jahre das volle Programm
des linksradikalen Aktivismus. Später arbeitete Koenen als
Lektor, Journalist, wissenschaftlicher Mitarbeiter Lew Kopelews
sowie als freier Schriftsteller. Zahlreiche
Buchveröffentlichungen.
Verlagsinformation |
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Jonathan Riley-Smith: Wozu
heilige Kriege?
Anlässe und Motive der Kreuzzüge. Wagenbachs andere Taschenbücher
(WAT). Wagenbach-Verlag, Berlin 2003. ISBN: 3-8031-2480-8.
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Zum
Buch
Wozu heilige Kriege? Was waren die Motive hinter den Kreuzzügen?
Welche Überzeugungen und Strategien der weltlichen und geistlichen
Herrscher waren damit verbunden? Ein führender Wissenschaftler
legt dar, dass die Kreuzzugsbewegung bei weitem nicht auf die
Befreiung der heiligen Stätten beschränkt war. Mit einer
Chronologie der Kreuzzüge und Biographien der bekanntesten
Kreuzfahrer.
"Sorgfältig recherchiert, brillant und klar geschrieben." (Thomas
Fleming, Chronicles Magazine)
"Seit gut zwei Jahren sind Kreuzzüge in aller Munde. Aber weiß
überhaupt jeder, wovon er da redet? Wer jetzt unsicher ist, dem
sei dieses lesenswerte Buch empfohlen." (Süddeutsche Zeitung)
Zum Autor
Jonathan Riley-Smith, geboren 1938, ist Professor für Geschichte in
Cambridge. Nach dem Studium am Trinity College unterrichtete er
unter anderem in St. Andrews und London. Für seine
Veröffentlichungen zur Geschichte der Kreuzzüge erhielt er
zahlreiche Preise und Auszeichnungen.
Verlagsinformation |
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Giorgio Vasari: Mein Leben.
Neu übersetzt von Victoria Lorini. Kommentiert und herausgegeben
von Sabine Feser. Wagenbach-Verlag, Berlin 2005 (Neuausgabe).
ISBN: 3-8031-5026-4.
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Zum
Buch
Giorgio Vasari, ein Maler, Architekt und Schriftsteller,
beschreibt sein eigenes Leben – als Erfolgsmodell eines
Renaissancekünstlers. Vasari wurde eher beiläufig zum Verfasser
der Lebensläufe berühmter Künstler: Er begann bereits als sehr
junger Mann mit Zeichnungen bedeutender Werke für die eigene
Arbeit als Maler und sammelte später auf vielen Reisen durch
Italien weitere Daten und Skizzen.
Selbstbewusst zählte er sein eigenes Leben und Wirken dazu. Bei
der Niederschrift war er 55 Jahre alt und ein ebenso berühmter wie
gesuchter Artist. Seine Autobiographie ist freilich ein Glücksfall
für den Leser, denn so lernt er nicht nur einen ewig unruhigen,
ökonomisch erstaunlich offenen und rasch arbeitenden Künstler
kennen, sondern er erfährt auch viel über dessen Zeit: über die
Architektur (Vasari baute die Uffizien samt ihrem berühmten
Korridor), über das höfische Leben (Vasari war befreundet mit
Cosimo de’ Medici), über Pfründe und Sammler, über Kollegen und
Mäzene, also über den gesamten Kunstmarkt der Renaissance.
Die Autobiografie wurde neu übersetzt und kommentiert, es enthält
den heutigen Standort der erwähnten Kunstwerke.
Rezensionen
"Vasaris Viten waren nicht nur die Geburtsstunde der
Kunstgeschichtsschreibung, sondern auch so etwas wie die 'Bunte'
der Renaissance: So amüsant und rücksichtslos, wie Vasari in den
Künstlerbiographien von Raffael, Parmigianino und anderen über
Hass, Liebe und Verschwörung berichtet, Gerüchte und Gemeinheiten
verbreitet, hatte es vor ihm niemand getan. Vasaris Biographien
selbst sind kurz, aber wer sich weiter in die historischen
Hintergründe einarbeiten möchte, findet in den Ausgaben nicht
weniger als dreißig bis vierzig Seiten akribisch recherchierter
und – eine Seltenheit – verständlich geschriebener Fußnoten zu
allen auftauchenden Namen und Begriffen." (Niklas Maak,
Frankfurter Allgemeine Sonntagszeitung)
"Die von Alessandro Nova verantwortete deutsche Vasari-Edition
kann kaum genug gerühmt werden. Derart glücklich wirken
Wissenschaftler, Verleger und fördernde Stiftungen selten
zusammen. In Einzelbände zerlegt, erhält man Vasari in einem
eleganten Format, das die Damen der Renaissance auf ihren
Nachttischchen geschätzt hätten. [...] Vorwiegend angemessene
Übersetzungen des in sich ungekürzten Textes der wissenschaftlich
besten verfügbaren Ausgabe, kundige Einleitungen und exzellente
Kommentare: dies alles zu einem erschwinglichen Preis –
dergleichen ist heutzutage schon beinahe eine Heldentat." (Andreas
Dorschel, Süddeutsche Zeitung)
"Kein Superlativ scheint gegenüber diesem Werk übertrieben.
Vasaris Viten bilden eine geschlossene Geschichte der Kunst des
14. bis 16. Jahrhunderts, damit wurde ihr Autor zum viel
beschworenen 'Vater der Kunstgeschichte'. Nun bringt der Wagenbach
Verlag eine Neuedition mit neuen Übersetzungen heraus. Ein Blick
ein die ersten Bände erweist, dass es ihnen auf vorzügliche Weise
gelingt, so wörtlich wie möglich an Vasaris Text zu bleiben und
zugleich die Melodie seiner Diktion zu wahren. Erstmals seit der
Übersetzung Schorn und Försters in das Deutsche des frühen 19.
Jahrhunderts liegen damit die Viten in einer Form vor, die
vorzüglich lesbar ist, ohne die Genauigkeit der Schilderung
preiszugeben. Vasari wie noch nie." (Horst Bredekamp,
Literaturen)
"Der Verlag Klaus Wagenbach hat jetzt Vasaris Werk in vier Bänden
neu herausgebracht, wie sie Vasari wohl auch gern gelesen hätte.
Handlich, im Sakkotaschenformat und um einen reichen
Anmerkungsteil erweitert. Vasari leicht, pur und auf neustem
Forschungsstand. Italien ruft laut!" (Uta Baier, Die Welt)
Zum Autor
Giorgio Vasari, geboren 1511 in Arezzo in der Toskana, war ein
Universalgenie: Maler, Architekt (u. a. als Baumeister der
Uffizien), Berater der Medici, Kunstsammler und Historiker. Sein
Hauptwerk sind die Leben hervorragender Künstler. Vasari starb 1574
in Florenz.
Verlagsinformation |
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April 2005 |
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Hans Sarkowicz (Hrsg. nach einer
Sendereihe des Hessischen Rundfunks): "Als der Krieg zu Ende war
...".
Erinnerungen an den 8. Mai 1945. Suhrkamp-Verlag 2005. ISBN:
3-518-45727-6. |
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Zum
Buch
Prominente Zeitgenossen erinnern sich an den 8. Mai 1945 und die
letzten Tage des Zweiten Weltkriegs. Wie haben sie das Kriegsende
erlebt, als Befreiung, als Erlösung, als zerstörte Hoffnung, als
Niederlage, als Fanal für noch Schlimmeres oder als einen Tag wie
viele andere?
Mit Beiträgen von Ignatz Bubis, Karl Dedecius, Erhard Eppler,
Iring Fetscher, Ralph Giordano, Ernst H. Gombrich, Alfred Grosser,
Hildegard Hamm-Brücher, Ludwig Harig, Herbert Heckmann, Stephan
Hermlin, Hilmar Hoffmann, Charlotte Janka, Walter Jens, Christian
Graf von Krockow, Günter Kunert, Hanna-Renate Laurien, Hermann
Lenz, Wolfgang Leonhard, Arno Lustiger, Albert Mangelsdorff,
Leonie Ossowski, Rosemarie Reichwein, Annemarie Renger, Valentin
Senger, Alphons Silbermann, Bernard Schultze, Nina Gräfin Schenk
von Stauffenberg, Siegfried Unseld, Erwin Wickert und Heinz Zahrnt.
Zum Autor
Hans Sarkowicz, geboren 1955, ist Leiter des Bereichs Kultur und
Wissenschaft beim Hessischen Rundfunk.
Verlagsinformation |
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Christian Hartmann/Johannes
Hürter/Ulrike Jureit (Hrsg.): Verbrechen der Wehrmacht.
Bilanz einer Debatte. Eine Veröffentlichung d. Hamburger Instituts
f. Sozialforschung u. d. Instituts f. Zeitgeschichte München -
Berlin. C.H. Beck-Verlag 2005. ISBN: 3-406-52802-3. |
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Fast
zehn Jahre lang hat die Ausstellung zu den Verbrechen der
Wehrmacht Kontroversen ausgelöst. Steht die aktive Teilnahme
insbesondere an den Kriegsverbrechen im Vernichtungskrieg gegen
die Sowjetunion außer Frage, so ist das Ausmaß der Unterstützung
des organisierten Massenmords sowie die Zahl der beteiligten
Wehrmachtsangehörigen nach wie vor umstritten. Komprimiert und
übersichtlich gibt das gemeinsam vom Institut für Zeitgeschichte
München und vom Hamburger Institut für Sozialforschung
herausgegebene Buch einen präzisen Überblick über den aktuellen
Forschungsstand. Es ist für jeden an der Geschichte des Zweiten
Weltkriegs interessierten Leser unverzichtbar.
Verlagsinformation |
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Richard J. Evans: Das Dritte Reich.
Bd.1 Aufstieg. Deutscher Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN:
3-423-34191-2. |
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Zum
Buch
Die NS-Diktatur brachte im 20. Jahrhundert unendliches Grauen über
Europa. Evans zeigt die Ursachen dieser unvergleichlichen
politischen Katastrophe und dokumentiert, weshalb die
nationalsozialistische Bewegung gerade in Deutschland ihre volle
Zerstörungskraft entfalten konnte. Dieser erste von drei Bänden
über das Dritte Reich schließt mit der Schilderung der 1933 und
1934 durchgeführten Maßnahmen der neuen Regierung zur Festigung
ihrer Herrschaft.
Als Hitler am 30. Januar 1933 Reichskanzler wurde, war das der
vorläufige Höhepunkt einer politischen Entwicklung, die bis in die
Zeit des deutschen Kaiserreichs zurückverfolgt werden kann. Aus
dieser Zeit, über den Ersten Weltkrieg und die Weimarer Republik
spannt sich ein historischer Bogen, unter dem sich die deutsche
Gesellschaft grundlegend wandelte. Traumatische Kriegserfahrungen
und dramatische wirtschaftliche Not erschütterten die Gesellschaft
in allen Bereichen. Damit war für Hitler seit Anfang der zwanziger
Jahre die Möglichkeit geschaffen, das politische System zu
unterhöhlen und seine unaufhaltsam wachsende Partei gegen die
Demokratie in Stellung zu bringen. Wie die ganze Gesellschaft von
der moralischen und physischen Zerstörungskraft einer politischen
Bewegung erfasst wird, beschreibt Richard Evans zum ersten Mal.
Seine dramatische Schilderung schließt er mit den 1933 und 1934
durchgeführten Maßnahmen der neuen Regierung zur Befestigung der
Gewaltherrschaft.
Bislang hat sich kein Historiker an eine Arbeit diesen Ausmaßes
gewagt. Evans hat dies als erster unternommen und ihm ist ein
großer Wurf gelungen. Mit seiner unstrittigen Fachautorität, mit
einem stupendem Wissensschatz und staunenswertem
Einfühlungsvermögen erzählt er das wichtigste historische Ereignis
des 20. Jahrhunderts.
Rezensionen
Nun hat sich erneut ein prominenter Historiker, der in Cambridge
lehrende Richard Evans, der Aufgabe verschrieben, die deutsche
Diktatur in ihrer Herkunft und ganzen Ausdehnung nachzuzeichnen.
Der erste Band seiner Trilogie hält der fachwissenschaftlichen
Kritik stand, bewegt sich auf hohem Niveau und ist zugleich für
ein interessiertes Publikum jenseits der Fachleute problemlos
zugänglich." (Neue Zürcher Zeitung)
"Der britische Historiker hat ein solides, differenziertes Werk
geschaffen. … Die Darstellung vermeidet die heute oft verkürzte
Sicht, den Nationalsozialismus mit dem Holocaust gleichzusetzen. …
Man kann gespannt auf die folgenden Bände sein." (Der Standard,
Wien)
"Erfrischend an Evans’ Schilderung des Aufstiegs der
Hitler-Bewegung ist, dass sie nicht nur im Faktischen aus einer
Vielzahl neuerer und älterer Einzelstudien schöpft, sondern auch
interpretatorisch ohne Scheuklappen aufnimmt, was anregend
erscheint. Die Darstellung wird dadurch nicht nur ungewöhnlich
informationsdicht; sie wirkt gleichzeitig sehr offen und erreicht
streckenweise jene Plastizität, die der durchschnittliche Leser
wünscht." (Norbert Frei in der ZEIT)
"Es ist zu fragen, wie ein Land, das sich nach dem Ersten
Weltkrieg um Stabilität und Recht und Ordnung hätte kümmern
sollen, stattdessen daran ging, einem der rücksichtslosesten
Kriminellen zu folgen, den die Geschichte je gesehen hat. Ich
bezweifle, ob wir je klarere oder ehrlichere Antworten darauf
erhalten werden als in dem bewundernswerten Buch von Professor
Evans." (Anthony Beevor in der WELT)
"Der erste Teil seiner NS-Gesamtdarstellung ist Richard J. Evans
mit Bravour gelungen. Auf die weiteren Bände darf man gespannt
sein." (Generalanzeiger, Bonn)
"Der Historiker, der vor gut vier Jahren zu den wichtigsten
Fachgutachtern im Prozess gegen den Holocaust-Leugner David Irving
zählte, fahndet nach der historischen Wahrheit in nahezu jedem
Winkel, in dem sich Nationalismus und Antisemitismus bereits lange
vor Hitlers Ermächtigung festgesetzt hatten … In solcher
Freiräumigkeit ist der Kanon unseres Wissens selten dargelegt
worden." (Financial Times Deutschland)
Zum Autor
Richard J. Evans, geboren 1947, ist seit 1998 Professor für
Moderne Geschichte an der Universität Cambridge. Er gehört zu den
führenden englischen Deutschlandhistorikern. Er hat bahnbrechende
Werke zur deutschen Geschichte des 19. und 20. Jahrhunderts und
zum Nationalsozialismus veröffentlicht und ist vielfach
ausgezeichnet worden, u. a. mit dem Wolfson Literary Award for
History und der Medaille für Kunst und Wissenschaft der Hansestadt
Hamburg.
Verlagsinformation |
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Albrecht Behmel: Erfolgreich im
Studium der Geisteswissenschaften.
UTB Uni-Taschenbücher Nr.2660 UTB Mittlere Reihe X. Francke-Verlag
2005. ISBN: 3-8252-2660-3. |
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Eine
wertvolle Hilfe und Orientierung für alle Studienanfänger
geisteswissenschaftlicher Disziplinen. Wie funktioniert eine
Hochschule und welche Rolle spielt der einzelne Student darin? Wie
kann der Studienablauf optimiert werden? Wie vermeidet man
typische Fehler? Wie sehen Dozenten die Hochschule? Anhand solcher
Fragestellungen werden die Studienanfänger in den Studienbetrieb
eingeführt und sie erhalten Hilfestellung bei Problemen wie
Schreibhemmung oder Prüfungsangst.
Verlagsinformation |
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März
2005 |
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Rolf Schörken: Jugend 1945.
Politisches Denken und Lebensgeschichte.
Fischer-Taschenbuch-Verlag, Frankfurt 2005. ISBN: 3-596-16836-8. |
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Wie
erlebten Jugendliche in Deutschland den Zusammenbruch des Dritten
Reiches und die unmittelbare Nachkriegszeit? Wie verliefen die
schwierigen Prozesse der geistigen Neuorientierung bei politisch
interessierten Menschen, die 1945 zwischen 16 und 24 Jahre alt
waren – alt genug, um das Dritte Reich und den Krieg bewusst
erlebt zu haben, doch noch zu unerfahren, um alternative
politische Lebensmöglichkeiten ausreichend kennen zu können?
Verlagsinformation |
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Hermann Glaser: 1945, Beginn einer
Zukunft.
Bericht und Dokumentation. Fischer-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN:
3-596-16649-7. |
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Zum
Buch
Das Buch – mit eingefügten Dokumenten, Zeitzeugenberichten und
Reportagen – behandelt die ungeheuren wie ungeheuerlichen
Vorkommnisse des Jahres 1945, eines Jahres, das sich wohl als das
bedeutendste der deutschen Geschichte erwies. Das Jahr 1945 hat
unser kollektives und individuelles Leben bis in die Gegenwart
entscheidend geprägt.
Zum Autor
Hermann Glaser ist Honorar-Professor für Kulturvermittlung an der
TU Berlin und arbeitet als Publizist und Buchautor.
Verlagsinformation |
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Antony Beevor: Berlin 1945 – Das
Ende.
Goldmann-Verlag 2005. ISBN: 3-442-15313-1. |
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Zum
Buch
Anthony Beevor, dessen Buch "Stalingrad" bereits weltweit zum
Bestseller avancierte, beschreibt in Berlin 1945 das Ende des
Zweiten Weltkriegs, die bedingungslose Kapitulation Deutschlands
und den Einmarsch der Alliierten in Berlin aus verschiedenen
Perspektiven: Minutiös dokumentiert er den Kriegsverlauf,
schildert die Kriegsparteien und ihre militärischen Entscheidungen
und zeichnet die letzten Stunden im Führerbunker nach. Vor allem
aber erzählt er den Albtraum des Krieges aus Sicht der Soldaten
und der Zivilbevölkerung.
Zum Autor
Antony Beevor, Jahrgang 1946, ist ehemaliger britischer
Berufsoffizier. Außer mit vier Romanen hat er sich mit mehrfach
ausgezeichneten geschichtlichen Sachbüchern (u.a. über die
Resistance und den Spanischen Bürgerkrieg) einen Namen gemacht.
Ausgezeichnet u. a. mit dem Samuel Johnson Award für Sachbücher,
dem Hawthornden Award sowie dem Wolfson Award für historische
Werke. Der Autor lebt mit seiner Familie in London.
Verlagsinformation |
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Hans P. Duerr: Die Tatsachen des
Lebens.
Der Mythos vom Zivilisationsprozess Bd. 5. Suhrkamp-Verlag 2005.
ISBN: 3-518-45671-7. |
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Nach 'Nacktheit und Scham' (1988), 'Intimität' (1990), 'Obszönität
und Gewalt' (1993) sowie 'Der erotische Leib' (1997) liegt mit
'Die Tatsachen des Lebens' der fünfte und letzte Band von Hans
Peter Duerrs eingehender Kritik am Mythos vom Zivilisationsprozess
vor. Diese Kritik an einem etablierten wissenschaftlichen
Paradigma ist zwar im deutschsprachigen Bereich auf erbitterten
Widerstand gestoßen, sie hat zugleich jedoch zu einer
Erschütterung der einfachen Vorstellung von einem weiteren
Fortschreiten der Menschheit in das Zivilisationsparadies geführt.
Im abschließenden Band setzt sich der Autor vor allem mit der
Frage auseinander, ob das, was im Englischen "the facts of life"
genannt wird, also namentlich die Bereiche der Sexualität, der
körperlichen Reifung, der Körperfunktionen und der abweichenden
Verhaltensweisen, im Verlaufe der historischen Entwicklung
tatsächlich, wie von Elias und seiner Schule behauptet, in immer
stärkerem Maße mit dem Bann des Verschweigens oder mit Euphemismus
belegt hinter die Kulissen des öffentlichen Lebens in einen
expandieren Privatbereich verdrängt wurde.
Schließlich untersucht Duerr, welchen Wahrheitsgehalt die so
genannte "Informalisierungsthese" hat, also die Behauptung, die
Lockerung einstmals strenger Disziplinierung unterworfener
Verhaltensweisen, wie sie seit den zwanziger Jahren des
vergangenen Jahrhunderts zu beobachten ist, bedeute keine
wirkliche Senkung der Schamschwellen und Peinlichkeitsstandard,
sondern lediglich die Konsequenz einer umfassenden Pazifizierung
des öffentlichen Lebens, weshalb dieser Prozess in keiner Weise
die Zivilisationstheorie in Zweifel ziehe.
Verlagsinformation
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Jörg Baberowski: Der Sinn der
Geschichte.
Geschichtstheorien von Hegel bis Foucault. C.H. Beck-Verlag 2005.
ISBN: 3-406-52793-0. |
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Zum
Buch
Jörg Baberowski bietet einen fundierten Überblick über
einflussreiche Denker und Strömungen der Philosophie des 19. und
20. Jahrhunderts und zeigt anhand konkreter Fallbeispiele die
Bedeutung ihrer Theorien für den Alltag des Historikers auf. Sein
besonderes Augenmerk gilt dabei denjenigen philosophischen
Theorien, die Aufschluss darüber geben können, mit welchen
Methoden der Gegenstand der Geschichte erschlossen werden kann.
Eine verständlich geschriebene Einführung in Grundfragen der
modernen Geschichtstheorie von Hegel bis Foucault.
Zum Autor
Jörg Baberowski ist Professor für Geschichte Osteuropas an der
Humboldt-Universität Berlin.
Verlagsinformation |
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Harold James: Der Rückfall.
Die neue Weltwirtschaftskrise. Piper-Verlag 2005. ISBN:
3-492-24332-0. |
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Zum
Buch
Harold James untersucht die größte Finanzkatastrophe des 20.
Jahrhunderts: den Zusammenbruch der Weltwirtschaft Ende der
zwanziger Jahre. Sein Fazit: Die Situation ähnelt der heutigen in
beängstigender Weise. Damals brach ein weltweit ähnlich stark
verflochtenes Wirtschaftssystem in der "Großen Depression"
zusammen. Kann das heute wieder geschehen? Die Parallelen sind
verblüffend und beängstigend, denn die Globalisierung gilt heute
als unausweichlicher und unumkehrbarer Prozess.
"Eine Pflichtlektüre für Globalisierer und ihre Gegner."
(Süddeutsche Zeitung)
Zum Autor
Harold James, geboren 1956, ist seit 1986 Professor für Geschichte
an der Princeton University. Er beschäftigt sich seit Jahren
besonders mit der deutschen Finanzgeschichte. Veröffentlichungen
u.a. "Deutschland und die Weltwirtschaftskrise" (1988); "Deutsche
Identität 1770-1990" (1991); "Rambouillet, 15. November 1975: Die
Globalisierung der Wirtschaft", 1997. Er hat an der Geschichte der
Deutschen Bank ebenso mitgearbeitet wie an der der Bundesbank.
Verlagsinformation |
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Februar
2005 |
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Barbara Hahn: Die Jüdin Pallas
Athene.
Auch eine Theorie der Moderne. Berliner Taschenbuch Verlag 2005.
ISBN: 3-8333-0134-1. |
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Zum
Buch
Barbara Hahn stellt Paul Celans geheimnisvolle, paradoxe Figur der
Jüdin Pallas Athene an den Beginn ihres Buchs, das den Weg
deutscher Jüdinnen durch die deutsch-jüdische Geschichte von der
Mitte des 18. Jahrhunderts bis in die Zeit nach 1945 nachzeichnet.
Sie skizziert die intellektuelle Landschaft, in der sich Rahel
Levin Varnhagen, Rosa Luxemburg, Elsa Lasker-Schüler, Margarete
Susman oder Hannah Arendt bewegten. Und sie entdeckt die Spuren
einer zerstörten Kultur, wenn sie das Leben und Denken uns
unbekannter jüdischer Frauen aus den Archiven wieder ans
Tageslicht hebt. Es ist die Geschichte der Mütter der ersten
Generation akkulturierter Jüdinnen, die noch in ihrer
traditionellen Welt lebten, und die Geschichte ihrer Töchter, die
einen hohen Preis für den Übergang bezahlten.
Zur Autorin
Barbara Hahn ist Kulturwissenschaftlerin und lehrt als Professorin
an der Princeton University Literatur. Sie ist Expertin für das
Werk Rahel Varnhagens und Hannah Arendts.
Verlagsinformation
Weitere Informationen:
-
Die Göttinnen der Klugheit. Rezension von Elisabeth von Thadden
(DIE ZEIT Nr. 30/2002)
-
Denken ist Glückseligkeit. Rezension von Viola Roggenkamp (DIE
WELT, 04.01.2003) |
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Richard W. Sonnenfeldt: Mehr
als ein Leben.
Vom jüdischen Flüchtlingsjungen zum Chefdolmetscher der Anklage
bei den Nürnberger Prozessen. Aus dem Amerikanischen von Theda
Krohm-Linke. Fischer-Taschenbuch-Verlag 2005. ISBN: 3-596-16415-X. |
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Zum
Buch
Ein 15-jähriger jüdischer Junge aus Gardelegen in der Nähe von
Berlin flüchtet 1938 über England, Australien und Indien nach
Amerika. Als Soldat kehrt er nach Deutschland zurück und wird
Chefdolmetscher der Anklage bei den Nürnberger Prozessen. Ihm wird
der zweifelhafte Ruhm zuteil, dass Göring nur durch ihn sprechen
möchte ...
Zum Autor
Richard W. Sonnenfeldt machte nach dem Krieg in den USA Karriere
als Elektroingenieur. Er war maßgeblich an der Erfindung des
Farbfernsehens und der Videodisk beteiligt. Der Autor lebt in Port
Washington, Long Island.
Verlagsinformation |
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Charles Townshend: Terrorismus.
Eine kurze Einführung. Reclam-Verlag, Ditzingen 2005. ISBN:
3-15-018301-4. |
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Zum
Buch
Wie lässt sich Terrorismus definieren? Welche Strategien werden
mit den verschiedenen Definitionen verfolgt? Wie lange schon gibt
es Terrorismus? Was haben Nationalismus und Fundamentalismus mit
dem Problem zu tun? Und wie können Demokratien sich gegenüber dem
Terrorismus verhalten? Der Band sucht Antworten auf diese
drängenden Fragen.
"Ein Anschlag auf ein gekröntes Haupt oder seinen Präsidenten ist
in gewisser Weise wohl sensationell, aber doch nicht mehr so wie
früher. Attentate gehören bereits zu dem Bild, das man sich
allgemein vom Leben eines Staatschefs macht. [...] Bei einem
Bombenanschlage, der irgendeinen Einfluss auf die öffentliche
Meinung haben soll, muss es sich um mehr als um einen Rache- oder
Terrorakt handeln. Er muss rein zerstörerisch sein." (Joseph
Conrad, Der Geheimagent, 1907)
Der Terrorismus bringt die Menschen aus der Fassung. Er tut dies
mit Absicht. Darauf legt er es an, und deshalb nimmt er in den
ersten Jahren des 21. Jahrhunderts einen so großen Teil unserer
Aufmerksamkeit ein. Unsicherheit kann viele Formen annehmen, aber
nichts sonst nutzt so rigoros unser Gefühl der Verwundbarkeit aus.
(Ausschnitt aus Kapitel 1. Das Problem des Terrorismus)
Zum Autor
Der Autor ist Professor für Internationale Geschichte an der
Universität von Keele (England).
Verlagsinformation |
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Januar
2005 |
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Tariq Ali: Bush in Babylon. Die
Re-Kolonisierung des Irak. Heyne-Verlag 2005 (Aktualisierte
Ausgabe). ISBN: 3-453-62002-X. |
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Zum
Buch
Die Iraker haben die Geschichte ihres Landes als Spielball der
Weltreiche nicht vergessen und ordnen sich den neuen Besatzern
nicht widerstandslos als Kolonie unter. In diesem Buch beschreibt
der Autor und politische Publizist Tariq Ali die Geschichte des
irakischen Widerstandes gegen alte und neue Kolonisatoren.
Vehement widerspricht Ali der Ansicht, eine Besetzung sei der
einzige Weg zu einem Regimewechsel in einem korrupten oder
diktatorischen Staat, und belegt, welch verhängnisvollen Einfluss
die Interventionen der Weltreiche in der Geschichte des Landes
bislang hatten. Alis Buch ist eine provokante Streitschrift gegen
den Krieg als Mittel der Politik, eine faszinierende Darstellung
der Politik und Kultur des Irak – und eine Hommage an die Menschen
im Irak und an die unbeugsamen Dichter und Denker der arabischen
Welt.
Zum Autor
Tariq Ali wurde 1943 in Lahore (Pakistan) geboren. Als 20-Jähriger
emigrierte er nach London, wo er Politik und Philosophie studierte
und Ende der sechziger Jahre zu einem der wichtigsten Führer und
Vordenker der internationalen Studentenbewegung wurde. Heute
arbeitet Tariq Ali als Schriftsteller, Filmemacher und Journalist.
Er veröffentlichte zahlreiche Bücher zur Weltgeschichte und
-politik, Bühnenstücke, Drehbücher und Romane.
Verlagsinformation
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